Das Salz der Erde. Zum Verhältnis von Christengemeinde und Bürgergemeinde Von Eberhard Jüngel Von Jesus ist bekannt, daß er (nach … Mehr
Schlagwort: Politische Ethik
Hans G. Ulrich, Das Zeugnis des Christen und die Politik – Zum Verständnis von Römer 13 bei Karl Steinbauer: „Besonders mit dem Eintreten für das Recht, das Steinbauers Handeln von Anfang an geleitet hat, tritt das Verständnis von Römer 13 und der darin begründeten »Zwei-Reiche-Lehre« deutlich hervor. Das Zeugnis des Christen muß sich nicht im Ungefähren des politischen Kräftespieles oder gar der Weltanschauungen aufhalten.“
Das Zeugnis des Christen und die Politik – Zum Verständnis von Römer 13 bei Karl Steinbauer Von Hans G. Ulrich … Mehr
Dietmar Willoweit über „Herr, Herrschaft“ im Lexikon des Mittelalters: „Indem die Herrschaft aber polizeilich ordnend tätig wird, gewinnt sie allmählich eine neue Qualität, für die im 15. Jahrhundert das Wort ‚Obrigkeit‘ geprägt wird. Damit aber bahnt sich eine dem mittelalterlichen Herrschaftsdenken fremde Konzentration der vornehmsten politischen Rechte an, für die in der Neuzeit der Begriff des Staates steht.“
Dietmar Willoweits rechtsgeschichtlicher Lexikonartikel über Herr und Herrschaft aus dem Lexikon des Mittelalters von 1989 ist immer noch instruktiv zur … Mehr
Kristlieb Adloffs «… um der Schwachheit willen eures Fleisches» (Röm 6,19). Zur Frage nach der politischen Kommunikation der Bibel: „Politische Wahrheit der Bibel ist dann natürlich radikale Kritik, nicht so sehr an «den» Politikern, als vielmehr an der politischen Sprache als einer Sprache der Lüge. Und die Kritik, da das Gericht allemal am Hause Gottes beginnt (1 Petr 4,17), wird zunächst einmal die politische Lüge in der Sprache der Kirche aufdecken, also als ob die Kirche im Kampf des Guten gegen das Böse über die gerechte Sache verfüge.“
Einen schöner Text zur politischen Predigt bzw. zur politischen Ethik hat Kristlieb Adloff mit seiner Besprechung einer Predigt Helmut Gollwitzers … Mehr
Martin Luthers Auslegung des 82. Psalms: „Wo keine Obrigkeit ist oder wo sie ohne Ehre ist, da kann auch kein Friede sein. Wo kein Friede ist, da bleibt auch keine Nahrung und kann niemand vor des andern Frevel Dieberei Räuberei Gewalt und Untugend das Leben oder sonst etwas behalten.“
Psalm 82 ist für Martin Luther neben Psalm 101 und Psalm 127 einer der biblische Schlüsseltexte zur politischen Ethik. Bevor … Mehr
Hannah Arendt über Ideologie und Terror (1952): „Totalitäre Herrschaft gleich der Tyrannis trägt den Kern ihres Verderbens in sich. So wie die Furcht und die Ohnmacht, aus der sie entspringt, ein antipolitisches Prinzip und eine dem politischen Handeln konträre Situation darstellen, so sind die Verlassenheit und das ihr entspringende logisch-ideologische Deduzieren zum Ärgsten hin eine antisoziale Situation und ein alles menschliche Zusammensein ruinierendes Prinzip. Dennoch ist organisierte Verlassenheit erheblich bedrohlicher als die unorganisierte Ohnmacht aller, über die der tyrannisch-willkürliche Wille eines einzelnen herrscht.“
Ideologie und Terror Von Hannah Arendt Nachdem 1951 „The Origins of Totalitarianism“ bei Schocken in New York erschienen war, veröffentlichte … Mehr
Hannah Arendt über Freiheit und Politik (1958): „Wir haben es mit Phänomenen der Entpolitisierung zu tun, wie in allen Diktaturen und Despotien, nur dass diese Entpolitisierung hier so radikal auftritt, dass sie das politische Freiheitselement in allen Tätigkeiten vernichtet.“
„Freiheit und Politik“ heißt der Vortrag, den Hannah Arendt 1958 im Rahmen des Vortragszyklus »Erziehung zur Freiheit« im Schweizerischen Institut … Mehr
„Wo also Menschen leiden, da erwächst dem Glauben eine absolute Verpflichtung; denn hier leidet Christus“ – Martin Niemöller „Von der politischen Verantwortung des Christen in der heutigen Welt“ (1952)
Von der politischen Verantwortung des Christen in der heutigen Welt Von Martin Niemöller In dem Problem, wie es uns durch … Mehr
Dietrich Bonhoeffer über die Möglichkeit des Wortes der Kirche an die Welt (aus seiner Ethik): „Das Wort der Kirche an die Welt kann kein anderes sein als das Wort Gottes an die Welt. Dieses heißt: Jesus Christus und das Heil in diesem Namen. In Jesus Christus ist Gottes Verhältnis zur Welt bestimmt, ein anderes Verhältnis Gottes zur Welt außer durch Jesus Christus kennen wir nicht. Daher gibt es auch für die Kirche kein anderes Verhältnis zur Welt als durch Jesus Christus; das heißt nicht von einem Naturrecht, Vernunftrecht, allgemeinen Menschenrecht aus, sondern allein vom Evangelium von Jesus Christus aus ergibt sich das richtige Verhältnis der Kirche zur Welt.“
In Dietrich Bonhoeffers Ethik-Fragment findet sich ein Abschnitt „Über die Möglichkeit des Wortes der Kirche an die Welt“, den dieser … Mehr