Die schöne Mutter Von Joseph Wittig Als meine Mutter noch jung war, ich meine so ungefähr mit vierzig Jahren, sagte … Mehr
Schlagwort: Joseph Wittig
„Der Papst hat recht. Ich habe schon in allerfrömmsten und allerkirchlichsten Katholiken den Luther entdeckt“ – Joseph Wittig zum Lutherjahr 1933
L’Invadente. Ein Nachwort zum Lutherjahr Von Joseph Wittig Als ich in jungen Jahren einmal bei dem guten Papst Pius X. … Mehr
Joseph Wittig in „Hirten in derselbigen Gegend“: „Eben deshalb dürfen die Hirten an keiner Weihnachtskrippe fehlen, weil sie der Welt Zeugen sind, wie klar und genau und konkret man »in derselbigen Gegend« die himmlischen Wahrheiten erfährt.“
Hirten in derselbigen Gegend Von Joseph Wittig Mein Freund ist ein sehr empfindsamer, nicht bloß kunstgeschichtlich geschulter, sondern wahrhaft künstlerisch … Mehr
Joseph Wittig, Das Buch der radikalen Wirklichkeit (1939): „Die Bibel ist das Buch von den Urgründen unseres Daseins in Ewigkeit und Einzeltag und darf nur als solches und muss als solches herausgegeben, umhegt und geschützt werden. Das Buch von den Urgründen, von dem, was wir nicht mehr sehen, nicht mehr erfahren, in dem wir aber doch wurzeln, aus dem es sich allein lohnt zu leben. In der Bibel spricht Gott zu den Menschen. Wenn Gott nicht zu uns spricht, so ist unser Leben sinnlos. Aber in unserer Wirklichkeit spricht Gott nicht zu uns; in unserer Wirklichkeit sendet er uns keine Boten. Unsere Wirklichkeit hat ein Gesicht, als ob überhaupt kein Gott da sei. Wenn wir diese Wirklichkeit nicht durchdringen und eine andere, wahrere Wirklichkeit sehen können, dann sind wir wahrhaftig ein trostlos armseliges Geschlecht. Wenigstens manchmal muss der Nebel unserer Wirklichkeit zerreißen und das Himmelsblau dahinter sichtbar werden. Das Himmelsblau dahinter ist die ewige, unendliche Bibel, die sich uns in die Hände legt als ein abgeschlossenes Buch. Himmelsblau über uns wird uns oft gezeigt und gepredigt; wir heben unsere Augen und Hände empor. Aber wir brauchen Himmelsblau unter uns und rings um uns, damit wir unsere wandernden Füße darauf setzen, damit wir darin handeln und leben können.“
Als Kurt Ihlenfeld 1939 im Hinblick auf eine Revision der Luther-Bibel von 1912 den Band „Das Buch der Christenheit. Betrachtungen … Mehr
Johann Christoph Hampe über Joseph Wittig: „Man hat ihn einen modernen Hiob genannt, und der Vergleich mag darin wirklich stimmen, dass er das, was ihm widerfuhr, als ein Schicksal hinnahm, das ihn von diesem Gott und seiner Kirche nicht trennen konnte. Noch zuletzt hat er das Hiobschicksal in Protest und Ergebung durchdekliniert, als er die „schlesische Passion“ und seinen Auszug aus der geliebten Heimat als seinen „Roman mit Gott“ erlebte und formulierte.“
Über Joseph Wittig (1879-1949), dem er als Schlesier landsmännisch verbunden gewesen ist, hatte Johann Christoph Hampe 1966 ein sympathisches Porträt … Mehr
Joseph Wittig über den Geburtstag der christlichen Sprache: „Nicht einmal so weit ist unser Pfingstwissen gediehen, daß wir wissen und bekennen: Der Heilige Geist ist ‚in Sprachen‘ zu uns gekommen.“
Ein Jahr vor seiner Exkommunikation 1926 veröffentlichte Joseph Wittig (1879-1949) eine Pfingstbetrachtung, die ein beredetes Zeugnis für seine Freundschaft mit … Mehr