Nachdem Joseph Wittig 1922 mit seinem Hochland-Essay „Die Erlösten“ die katholische Sündenlehre bzw. Beichtpraxis heftig kritisiert hatte, wurden im Juni … Mehr
Schlagwort: Joseph Wittig
Joseph Wittigs Erzählung „Gold, Weihrauch und Myrrhen“: „Was in der Bibel geschrieben steht, wird immer wieder wahr, auch wenn man sich nicht getraut, es zu sehen, und auch wenn manches dabei unpassend ist.“
Gold, Weihrauch und Myrrhen Von Joseph Wittig Mein Großvater Johannes Nepomuk war gewiss einer der Weisen, zwar nicht des Morgenlandes, … Mehr
Joseph Wittigs Erzählung „Der schwarze, der braune und der weiße König“ (1914): „Am glücklichsten unter diesen Mystikern sind die Bildschnitzer gewesen.“
„Der schwarze, der braune und der weiße König“ heißt die erste Erzählung von Joseph Wittig, die dieser als außerordentlichen Professor … Mehr
Joseph Wittig über das Kreuz: „Wer dem Kreuze ausweicht, trifft nie das Wesen der Dinge. Ihr denkt, ich sei Pessimist! O nein, ich bin Christ.“
Das Kreuz Von Joseph Wittig Das Kreuz ist die mathematische Formel des Lebens. Nach dieser Formel kann man alle Lebensaufgaben … Mehr
Joseph Wittig über die Weihnachtskunst: „Wir haben etwas – es hat uns! Es muss nur erst hörbar, sichtbar, singbar werden!“
Weihnachtskunst Von Joseph Wittig Das sieht nun gerade so aus, als ob ich im Dienste einer Kunsthandlung stände und ihre … Mehr
In Gottes Händen. Ein Gebet von Joseph Wittig: „Und ist mein ganzer Glaube aus / und kann ich keinen Sprung mehr wagen, / so strecken sich zwei Hände aus, / die in ein fernes Vaterhaus / mich Ohnmächtigen weitertragen.“
In Gottes Händen Und ist mein ganzer Glaube aus und kann ich keinen Sprung mehr wagen, so strecken sich zwei … Mehr
Abendgebet von Joseph Wittig: „Von Dir, mit Dir und in Dir bin / ich Tag und Nacht Dein Bild. / Nun geb ich mich dem Schlafe hin, / in deine Falten eingehüllt.“
Abendgebet O heilige Dreifaltigkeit mein Ewig und mein Nu, als Tag bist du mir Tätigkeit, als Nacht bist du mir … Mehr
Das ausreichende Brot – Eine Geschichte von Joseph Wittig zu Erntedank: »Den allerschönsten Traum aber träumen einige Weizenähren. Sie träumen von einem goldenen Altar und einem weißgedeckten Altartisch, und viele Kerzen leuchten auf sie nieder. Da kommt ein wunderbares Wort über sie, das Jesus einmal gesagt hat und das nun durch die ganze Welt geht und sich immer wieder einmal über ein Weizenbrot breitet. Und das heißt: ›Nehmet hin und esset alle davon, denn dies ist mein Leib!‹ Und wahrhaftig, jetzt sind sie nicht mehr Weizenbrot, jetzt sind sie Jesus selber!«
Das ausreichende Brot Von Joseph Wittig Es liegt eine Krone im tiefen Rhein, aber im Strom der Zeit und im … Mehr
Rudolf Irmler, Aus Joseph Wittigs Leben: »Ich weiß von dem unersättlichen Verlangen nach immer tieferem Wissen. Ich bin allem Forschen nachgegangen. Ich weiß um die modernste Theologie, erkenne aber jetzt, dass unser Heil in unserem Ursprung und in der Rückkehr zu ihm liegt. Die primitivste Theologie meiner Eltern, wie sie auf der Ofenbank saßen und ihr Abendgebet sprachen, das ist die rechte Theologie. O Welt, du rast der völligen Säkularisierung deiner Heiligtümer zu. Kehre um! Du bist der tödlichen Krankheit des Rationalismus verfallen. Höre: wahr ist nur das Irrationale, das Unbegreifliche, das nicht Berechenbare. Das Leben selbst ist etwas Irrationales, darum führt alles Rationale zum Tode. Ich habe in all meinen Büchern versucht, das Irrationale im ganzen Leben aufleuchten zu lassen, und es ist mir gelungen, ein Tröster der Trostlosen zu werden. Gegen 20000 Briefe könnte ich zum Beweis dafür vorlegen, wenn ich sie nicht hätte daheim lassen müssen, daheim in Schlesien, in der Grafschaft Glatz, dem Lande der Wunder, dem Lande Gottes.«
Aus Joseph Wittigs Leben Von Rudolf Irmler Ähnlich wie dem katholischen Priester Johann Michael Feneberg (1751-1812) in der ersten Hälfte … Mehr