Was du Leben nennst, schwitzt den Tod aus allen Poren Von Fridolin Stier »Wir haben das Leben gesehen …« (1 … Mehr
Schlagwort: Fridolin Stier
Fridolin Stier zum Übersetzen des Neuen Testaments (Nachwort zu Die Heilsbotschaft nach Markus, 1965): „Wer übersetzt, muß ver-setzen. Der Treue verschworen, muss er sie brechen. Die Sprachen wollen, sie können nicht anders. „
Zum Übersetzen des Neuen Testaments Von Fridolin Stier Wer übersetzt, muß ver-setzen. Der Treue verschworen, muß er sie brechen. Die … Mehr
Fridolin Stier wider die theologische Domestizierung der Bibel: „Die Bibel ist mehr: lebendige Stimme, Anrede, Aufruf des Menschen zur Umkehr, Umdenken fordernd und Aufbruch, Unruhe stiftend, drängend auf Wandlung. Das ‚Wort Gottes‘, das sie fortlautend bezeugt, bricht aufscheuchend in die Menschenwelt ein, wie der Wolf in die Herde der Lämmer.“
Sie halten der Bibel Schalldämpfer vor den Mund Von Fridolin Stier Was ist denn noch alles zu tun, um das … Mehr
Fridolin Stier über Gott: „du bist mir größer, / erhaben darüber, / dein Leben durchpulst / das All der Dinge, / aber du trägst es in Händen …“
Mein Gott! Von Fridolin Stier Mein Gott! DU bist du mir,DU ruf ich dich – Person zu Person, Ich – … Mehr
Fridolin Stier zum Übersetzen der Bibel (Postscriptum zu Das Buch Ijob. Hebräisch und Deutsch, 1954): „Der Übersetzende weiß, dass sein Tun an der Inkommensurabilität der Sprachen scheitert. Was zu tun bleibt, was getan werden muss, das ist der Versuch, zu vermitteln, einen leidlichen Kompromiss, eine annähernde Verständigung zu erwirken. Dabei ist die zu übersetzende Sprache in possessione, ihr steht es zu, von der anderen das weiteste Entgegenkommen zu verlangen. Sie verpflichtet den Übersetzer, diesem Anspruch zu willen seine Muttersprache aufs heftigste um das Wort zu bedrängen, das er braucht, um das Wort gerade, das die sonst überreiche ihm karg zu weigern scheint. Vielleicht hat sie das Gebrauchte in der Fülle ihres Gebräuchlichen nicht, oder fehlt es ihr ganz, dass sie es nicht einmal ihren Lieblingen zu geben wüßte, geschweige ihren Bettlern… Versagen muß sie viel, so oft und so willig sie auch ihr Bestes gibt. Manchesmal, nur selten geschiehts, dass die Genötigte ein Wort gewährt, das sich nur schüchtern in den engeren Kreis ihrer allüblichen Wortkinder traut und fürchtet, als Fremdling verpönt zu werden.“
Zum Übersetzen der Bibel Von Fridolin Stier Wer um das biblische Wort ringt, hat seinen harten Kampf mit den Wörtern … Mehr
Fridolin Stier über die Hoffnung: „Wer hofft, ist sich selbst immer um ein paar Schritte voraus. Hoffen heißt von einem geheimen Versprechen leben. Oder: Hoffen – im Unerfüllten von verheißener Fülle leben. »Ich bin im Kommen«, sagte die Hoffnung zur »Realität«, die sich über sie lustig gemacht hatte, »du bist im Gehen«.“
Über die Hoffnung Von Fridolin Stier »Gott schreibt gerade auch auf krummen Linien« – ist leider nur das Alphabet noch … Mehr
Fridolin Stiers Übersetzung von Psalm 139: „Und spräch ich: Nur Finsternis decke mich zu, / Nacht sei das Licht um mich her! // Auch Finsternis finstert dir nicht, / Nacht ist dir leuchtend wie Tag / Finsternis wie Licht.“
Du kennst mich 1JHWH! Du hast mich erforscht und erkannt.2Du! Du erkennst mein Sitzen und Stehen,du merkst mein Denken von … Mehr
Fridolin Stiers Übersetzung von Psalm 91: „Mit der Länge der Tage mach ich ihn satt, / schauen lasse ich ihn meine Rettung.“
Du meine Bergung 1Wer im Versteck des Höchsten sitzt,im Schatten Allwalts nächtigt,2der spricht zu JHWH: Meine Bergung und Burg,mein Gott, … Mehr
Hymnus auf die verborgene Weisheit. Hiob 28 übersetzt von Fridolin Stier: „Der Finsternis er Grenze setzt / er forscht hinein ins Allerletzte: / des Dunkels und der Urnacht Steine.“
Im Bild des Bergbaus und damit im wahrsten Sinne tiefgründig wird die menschliche Suche nach Weisheit in Kapitel 28 des … Mehr