Das Gebet Jesu Jesu betete in Gethsemane und er betet am Kreuz. Das Vaterunser als Gebet der Bergpredigt zeigt ein…
Tagesgebet zum 2. Sonntag vor der Passionszeit (Sexagesimae), 7. Februar 2021
Ewiger Gott,dein Wort durchbricht Finsternisund ruft ins Leben.Sprich zu uns heute,dass dein Wort uns im Glauben führtund uns aufnimmt in…
Gerhard Sauter über Rechtfertigung: „Gottes Gerechtigkeit konfrontiert unsere Vorstellungen von Gerechtigkeit (als Zuteilung dessen, was uns zukommt, oder als Ausgleich für erlittenes Unrecht oder Benachteiligung oder als soziale bzw. ökonomische Gleichstellung) mit der Rechtsform seiner Barmherzigkeit.“
Der Artikel über Rechtfertigung, den Gerhard Sauter 1997 verfasst hatte, ist eine theologische Meisterleistung. In ihm wird auch deutlich, wo…
Ernst Christian Achelis über die therapeutische Gabe des freien Gebets in der Seelsorge: „Wo die Gabe des freien Gebetes noch nicht oder überhaupt nicht gegeben ist, da schweige der Seelsorger, er seufze zu Gott, er lese einen Gebetspsalm oder ein gutes Gebet aus gutem Gebetbuch.“
Das mag sprachlich befremdlich klingen, was Ernst Christian Achelis seinerzeit in seinem Lehrbuch der praktischen Theologie bezüglich des freien Gebets…
Jacob Fusseneggers „Mohrentaufpredigt“ und die Beurteilung von Afrikanern im Lindau des Jahres 1657: „Die Haltung der lutherischen Theologie und Kirche gegenüber den Afrikanern dokumentiert sich zunächst in Fusseneggers Afrikabild und sodann in seinem Verständnis des Christentums als für alle Völker der Erde geoffenbarte Religion. Fussenegger verglich Reals afrikanische Heimat mit dem biblischen ‚Goldland Ophir‘, das über unermeßliche Reichtümer verfüge. Allerdings unterstellt er den Afrikanern auch groben Götzendienst, ohne jedoch näher auf ihr vermeintliches ‚Jammerleben‘ einzugehen, da er keinerlei Interesse an einer systematischen Herabsetzung ihrer Kulturen zeigt. Die Tatsache, dass er sie für ‚elende verlorne Leut‘ hält, bringt er auch nicht mit ihrem Afrikanertum in Zusammenhang, sondern mit der Tatsache, daß sie keine ‚getaufften Christen‘ seien. Dafür, so können wir ergänzen, sind sie nicht verantwortlich, weil die Verkündigung der ‚Frohen Botschaft‘ bisher noch nicht bis zu ihnen vorgedrungen war.“
Wie Schwarzafrikaner in der Barockzeit in Deutschland wahrgenommen wurden, darüber gibt Monika Firlas Artikel Auskunft: Jacob Fusseneggers Mohrentaufpredigt und die…
Trutz Rendtorff, Die christliche Freiheit als Orientierungsbegriff der gegenwärtigen christlichen Ethik: „Freiheit ist auf dem Boden des Christentums durchaus und elementar die Freiheit des Individuums, der Person. Die Würde des Menschen besteht letztlich darin, dass ihm als armem, abhängigem, elendem Menschen die Fülle dessen zukommt, wovon der christliche Glaube spricht.“
Will man nachvollziehen, auf welcher Grundlage protestantische Ethik (unter Absehung von Römer 14,7-9) argumentiert – so wie beispielsweise in dem…
Ein Christus-Gebet zur eigenen Lebensführung: „Guter Hirte, führe mich aus meiner Verzagtheit hinaus, und auch aus hoffnungsloser Gewohnheit. Schaffe mir Raum beim Vater, wo ich mich im Glauben an dich wie ein kleines Kind bergen kann.“
Christus-Gebet zur eigenen Lebensführung Jesus Christus,Heiland und Lebensmeister, dir vertraue ich mich an – mit meinem Zagen, dem Klagen und…
Karl Barth, Wer ist mein Nächster? Auslegung des Gleichnisses vom Barmherzigen Samariter (Lukas 10,25-37): „Auch der Samariter hat empfangen: von dem unter die Räuber Gefallenen empfangen, indem er ihm gab. Es war dies: dass er ihm der barmherzige Nächste wurde, nur das Zeugnis, dass er selbst in dem Halbtoten den barmherzigen Nächsten gefunden hatte. Und wer es ihm gleichtut, indem er selbst der Nächste ist, der Barmherzigkeit übt – und also solchen Nächsten als den Seinigen auch selber sieht und hat – der kennt das zweite und das erste Gebot.“
Eine höchst aufschlussreiche und feinsinnige Auslegung der Geschichte vom barmherzigen Samariter findet sich in Karl Barths Kirchlicher Dogmatik, wo dieser…
Paul Schempps Predigt über Prediger/Kohelet 4: „Was können wir Menschen tun? Du bist nicht einsam, denn Er ist der Verbündete und sammelt die Zerstreuten zu seiner Herde und zur guten Weide seines Wortes. Du bist nicht Produkt der Verhältnisse, sondern in Tod und Leben das Eigentum dessen, der für uns gestorben und auferstanden ist. Auferstehung und Leben heißt das Licht, das schon in der Nacht des Predigers der Nichtigkeit leuchtet.“
1952 hielt Paul Schempp in der reformierten Gemeinde in Stuttgart eine Predigtreihe über die ersten vier Kapitel des Buches Prediger…