Ein schönes Porträt über Wilhelm Löhe als Seelsorger stammt von Gerhard Schoenauer: Wilhelm Löhe Von Gerhard Schoenauer I. Biographie Wilhelm…
Matthias Laros über Max Josef Metzger (1947): „Kein Priester und keiner seiner Freunde und Bekannten durfte bei der Hinrichtung und Einsargung dabei sein. Er starb völlig allein, auch ohne die Möglichkeit, ähnlich seinem alten Freund Thomas Morus, gerade im Tode ein weithin leuchtendes und wirkendes Fanal seines Glaubens aufzurichten. Auch darauf mußte er verzichten. Gottes Wege sind immer wieder ganz anders, als wir sie uns denken.“
In seiner Einleitung zu Max Josef Metzgers Gefangenschaftsbriefe schrieb Matthias Laros (1882-1965), Freund und Nachfolger Metzgers in der Leitung der…
Tagesgebet zum 3. Sonntag in der Passionszeit (Okuli), 7. März 2021
HERR Gott,Quelle allen Lichts,Nostalgie lässt uns zurückschauen,wir verlieren uns in der Vergangenheit.Stelle uns deinen Sohn neu vor Augen,damit wir ihm…
Walther Zimmerlis Predigtmeditation zu 1.Mose 22,1-14: „Eine Predigt über Genesis 22 wird fragen müssen, ob sie Gott wirklich noch als den Herrn und Eigentümer seiner Verheißung kennt und anerkennt“
Am Sonntag Judika ist in der Predigtreihe VI 1Mose 22,1-14 vorgesehen. Dazu eine Predigtmeditation von Walther Zimmerli: Predigtmeditation zu 1.…
Friedrich Mildenberger über Karl Steinbauer 1936 in Penzberg: „Weiter verweigerte Steinbauer die zum 1. Mai als nationalem Feiertag des Deutschen Volkes angeordnete Beflaggung der Kirchengebäude. Schon am Morgen des 1. Mai 1936 wurde er deswegen von einem Polizeibeamten zur Rede gestellt, der von der Gestapo in München beauftragt worden war, nachzuprüfen, ob Steinbauer der Anordnung zur Beflaggung nachgekommen war. Obwohl dieser mit seiner sofortigen Verhaftung rechnete, erfolgte zunächst nichts. Steinbauer vermutet, dass er damals durch Drohungen gefügig gemacht werden sollte. In einem am 2. Mai von ihm aufgesetzten polizeilichen Vernehmungsprotokoll begründete er sein Verhalten ausführlich mit seiner seelsorgerlichen Verantwortung unter Berufung auf seine Ordination.“
Damit die Kette des Gehorsams nicht abreißt! Fragen der kirchlichen Rechtsordnung, an einem konkreten Fall erläutert Von Friedrich Mildenberger Am…
Glaubensbekenntnis als Symbol. Wie das Credo mit seinen einzelnen Aussagen uns die Tür zu göttlichen Wirklichkeit aufzuschließen bzw. die Gemeinschaft mit dem dreieinigen Gott zu erschließen weiß.
Früher wurde das Glaubensbekenntnis auch als „Symbol“ bezeichnet. Ein Symbol (griechisch: sýmbolon) ist ursprünglich ein Erkennungszeichen, bei dem die beiden…
Wenn das Fehlen ökonomischer Anreize einen „volkskirchlichen“ Protestantismus perspektivlos macht: „Man kann in der Kirche nichts bewirken, was man für sein Leben auf Dauer als vorteilshaft wertzuschätzen vermag. Kirche gibt einem nichts.“
Wenn das Fehlen ökonomischer Anreize einen „volkskirchlichen“ Protestantismus perspektivlos macht Ruinös – anders lässt sich religionsökonomisch die evangelische Rechtfertigungslehre nicht…
Max Josef Metzger 1919 auf dem »Achten Deutschen Pazifistenkongress« in Berlin: „Die Friedensbewegung muß das System der internationalen Diplomatie, den Machiavellismus überwinden, als ethischen Grundsatz aufstellen, dass das gleiche Sittengesetz gilt für die Beziehungen der Völker wie der einzelnen Menschen, dass Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit auch im Verhältnis der Völker zueinander sittliche Pflicht ist.“
Vom 13. bis 15. Juni 1919 fand der »Achte Deutsche Pazifistenkongress« in Berlin im Preußischen Herrenhause statt. Max Josef Metzger…
Karl Steinbauer, Predigt über Apostelgeschichte 8,26-40 (Der Kämmerer aus dem Mohrenland) von 1935: „Die wirkliche Gottesfrage ist keine Frage des Blutes und Bodens, die Gottesfrage wird nicht auf dem engen und engstirnigen Raum eines Volkes und Volkstums gelöst, nicht auf dem kleinen Stückchen Erde seines Mohrenlandes.“
Da mag die Wortwahl an manchen Stellen seiner Predigt aus heutiger Sicht fragwürdig sein. Und doch ist Steinbauers Predigt von…