Gerhard von Rad über die Bileam-Geschichte in seinem Mose-Büchlein von 1940: „Balak schaut dem Bileam zu und Israel zeltet ahnungslos im Talgrund. Handelnd sind allein die Mächte oberhalb des irdischen Kräfte­spiels. Hie Bileam, der Macht hat, die dämonischen Gewalten zu mobilisieren (oder besser: der in der Macht der dämonischen Gewalten ist), hie Gott, der Herr. Und wieder sagen wir: Das eben will der Erzähler zeigen; die Entscheidung in diesem Kampf fällt nicht bei Menschen, sondern in einer höheren Dimension.“

Als 2011 die englischsprachige Ausgabe des Mose-Büchleins Gerhard von Rads noch einmal neu herausgegeben wurde (Gerhard von Rad, Moses, hrsg.…

André Gide, Die Rückkehr des verlorenen Sohnes: „Der verlorene Sohn senkt wieder seine Stirn, die die Mutter sanft strei­chelt. »Was wirst du jetzt tun?« »Ich habe es dir gesagt: mir Müh geben, meinem großen Bruder ähn­lich zu werden; unsere Güter verwal­ten; eine Frau nehmen, wie er.« »Sicher denkst du an jemanden, wenn du das sagst.«“

Die Rückkehr des verlorenen Sohnes Von André Gide Übertragen von Rainer Maria Rilke Insel Verlag Leipzig 1914 Ich habe hier,…

Karl Barth, Die Grundformen des theologischen Denkens (1936): „Es geht um ganze Herrschaft, um ganzen Gehorsam, es geht um Leben und Tod, es geht um das Überschreiten eines Rubikon, denn es geht um den Glauben, wenn es um Jesus Christus geht. Nicht jeder kann und mag über diesen Rubikon gehen. Niemand – so steht es deutlich genug in der Bibel – kann und mag es von sich aus.“

Die Grundformen des theologischen Denkens Von Karl Barth Was ich Ihnen in dieser Stunde bieten möchte, ist schlicht eine kurze…