Gerhard von Rad über die Bileam-Geschichte in seinem Mose-Büchlein von 1940: „Balak schaut dem Bileam zu und Israel zeltet ahnungslos im Talgrund. Handelnd sind allein die Mächte oberhalb des irdischen Kräfte­spiels. Hie Bileam, der Macht hat, die dämonischen Gewalten zu mobilisieren (oder besser: der in der Macht der dämonischen Gewalten ist), hie Gott, der Herr. Und wieder sagen wir: Das eben will der Erzähler zeigen; die Entscheidung in diesem Kampf fällt nicht bei Menschen, sondern in einer höheren Dimension.“

Als 2011 die englischsprachige Ausgabe des Mose-Büchleins Gerhard von Rads noch einmal neu herausgegeben wurde (Gerhard von Rad, Moses, hrsg. v. K.C. Hanson, übersetzt v. Stephan C. Neill, Cambridge: James Clarke, 2011), schrieb Walter Brueggemann in seinem Vorwort:

„When we consider that the book was first published in 1940, we are plunged into that dangerous context in which von Rad did some of his most important work. In the wake of the Barmen Declaration of 1934 and in the midst of the Confessing Church in Germany that stood opposed, as best it could, to National Socialism, von Rad had to work out a way to continue to teach and interpret the Old Testament in a political context where hostility to anything Jewish was broad and deep. […] Von Rad exposited that ancient subversive mandate in the midst of the German reach for Lebensraum at the expense of other peoples, precisely because the land could be regarded as a “possession.” Now we read von Rad in the midst of military adventurisms and insatiable expansionism accompanied by a deep environmental crisis that seems to have no limit. We continue to regard the land (and its oil!) as a legitimate “possession.” The force of such an ideology continues as does—von Rad would surely say—the promise of an alternative. The reappearance of von Rad, through this book, in the midst of our interpretive work is a welcome one—attention must be paid!“

Man muss sich vor Augen halten, dass Gerhard von Rad sein Mose-Büchlein nach den Novemberpogromen 1938 geschrieben hatte. Eindrücklich ist, wie er in seiner Auslegung der Bileam-Geschichte die Situation der Juden in Deutschland anklingen lässt.

Über die Bileam-Geschichte

Von Gerhard von Rad

Ausführlicher wollen wir zum Schluß von der Bileam-Geschichte handeln (4. Mose 22-24). Das Volk Israel ist nun in „den Gefilden Moab, jenseits des Jordans, gegenüber Jericho“ angekommen; in dieser Lage, also un­mittelbar vor dem Eintritt in die Erfüllung, droht ihm eine Gefahr, größer wohl als alle, denen es bisher ausgesetzt war. Die Erzählung beginnt, indem sie in starken Ausdrücken die Furcht und das Grauen Balaks, des Königs von Moab, vor den Heranrückenden schildert. Balak will sich ihrer, die er als barbarische Unruhestifter empfindet, erwehren. Er tut aber nicht das scheinbar Nächstliegende: Er greift nicht selbst zu den Waffen, er setzt nicht seine äußeren Machtmittel ein, sondern er entsendet Boten zu dem Zauberer Bileam: „Komm und verfluche mir das Volk, denn es ist mir zu mächtig“. Fluch ist nach der Anschauung der Alten mehr als ein böses Wort; wer flucht, der weckt die dämonischen Gewalten, die unseren Lebensbereich umlagern. So ein Wecken und Mobilisieren der dunklen Kräfte aus der Tiefe ist dem Menschen deshalb möglich, weil in diesen Gewalten selbst eine lüsterne Bereit­schaft zum Zerstören ist; und manche Menschen haben eine unheimliche Voll­macht und Befehlsgewalt über diese Mächte. So einer war Bileam und er war deshalb in weitem Umkreis als Zauberer bekannt. Mit seiner Hilfe hofft Balak die Gemeinde an der innersten Wurzel ihrer Existenz zu treffen. Auch derlei ist in der Welt für Bezahlung zu haben. Bezeichnend ist freilich doch das Vielleicht in V. 6. Auch das ist für ihn nur eine Möglichkeit; eine letzte Ungewißheit über den Erfolg dieser Unternehmung bleibt bestehen. Und dieser Unsicherheit stellt nun die Erzählung etwas ganz Sicheres und Gewisses auf Seiten Gottes gegenüber.

Wenn wir nun hören, daß Bileam nach der Ankunft der Gesandtschaft Gott befragt habe, und daß Gott ihm erst verboten und dann gestattet habe, [44] dem Ruf Folge zu leisten, so müssen wir uns klar sein, daß Bileam von sich aus natürlich keine Kenntnis des lebendigen Gottes hat; er wendet sich an seine Götzen, aber was vermögen diese? Da nun aber doch der lebendige Gott — ohne daß die Heiden das wissen — alles wirkt und lenkt, so weist der Er­zähler auf ihn hin. Er war es, mit dem es Bileam im Letzten zu tun hatte. Außerdem müssen wir eine literarische Unstimmigkeit in Kauf nehmen. Der Abschnitt von der Begegnung Bileams mit dem Engel des Herrn (V. 22ff.) kann nicht einfach die Fortsetzung des Vorigen sein. Er beginnt noch einmal damit, daß Bileam gewarnt wird. Die — übrigens besonders fein geschilderte — Szene mit der Eselin spinnt die so seltsame Begegnung Gottes mit dem Zauberer noch weiter aus, als das in V. 9-21 geschehen war. Mit V. 35 sind wir wieder da, wo wir in V. 20 schon waren. Bi­leam zieht mit dem Fürsten Balaks fort.

Aber nun die Hauptsache! Bileam hat endlich den Engel des Herrn gesehen; er tut nun das, was jeder Leser erwartet: er erbietet sich, umzu­kehren (V. 34). Aber — und das ist das Überraschende! — das soll er gar nicht. Diese wichtige Stelle könnte man im Aufbau der Erzählung das „er­regende Moment“ nennen. Jeder Leser war mit Besorgnis dem Gang der Dinge gefolgt, denn Bileams Absicht war eine furchtbare: die Verfluchung der Gemeinde. Wäre Bi­leam hier wieder heimgeschickt worden, so wäre unsere Geschichte eine sehr einfache erbauliche Erzählung davon, wie Gott wieder einmal Unheil von der Gemeinde abgewandt hatte. Aber nun läßt Gott den Zauberer ziehen; er verlegt ihm nicht den Weg, er schlägt ihn nicht in seinem Zorn, nur die Worte will er lenken, die Bileam sprechen wird. Hier spricht die Geschichte einen wichtigen Bestandteil des alttestamentlichen Glaubens aus: Gott lenkt die Geschichte und die Geschicke nicht so, daß er den Menschen fort­gesetzt bei ihren Anschlägen in den Arm fällt. Nein, er läßt sie handeln; sie handeln scheinbar ganz nach ihren Plänen, und doch müssen sie gerade darin Gottes Werkzeug und ihm zu Willen sein.

Bileam kommt nach Moab und geht gleich ans Werk. Balak führt ihn auf einen Berg, von wo aus er das Volk im Tal zelten sieht, aber nur das äußerste Ende; mehr kommt nicht in sein Gesichtsfeld (22,41)! Für den modernen Leser mag an dieser Stelle wohl das psychologische Problem wichtig werden: Wie stand denn Bileam selbst nach der Begegnung mit Gott zu seinem Vorhaben? Indessen das ganze Interesse der Erzählung ist auf das, was Bileam sagen wird, gerichtet. Bileam an sich ist gar nicht mehr so wichtig; seine Figur bleibt in einem gewissen Dämmerlicht, und das soll gerade so sein. Wie im Folgenden die Gestalt des hochberühmten Sehers geradezu zu einer Marionette in der Hand Gottes wird, werden wir gleich sehen. Aber darüber läßt die Erzählung keinen Zweifel: Bileam trifft alle Anstalten zu [45] fluchen. Er läßt sich zu diesem Zweck auf eine Höhe führen, sieben Altäre werden errichtet, es wird geopfert, er wechselt nach der Weise solcher magischer Riten geheimnisvoll den Ort seines Sprechens. Mit voller Absicht werden diese zauberischen Praktiken geschildert. Um so schroffer tritt dann der Wider­spruch hervor, in dem seine Segensworte zu diesem Hokuspokus stehen. Dem Erzähler liegt daran, diesen Widerspruch herauszuarbeiten; hier liegt ja der Sinn der ganzen Geschichte: Bileam ist im Grunde ganz willenlos, er handelt schemenhaft, Absicht und Erfolg seines Tuns brechen völlig auseinander; er wirkt geradezu als Karikatur. Er handelt — von sich aus sogar sehr ernst­haft—, aber nunmehr, nachdem er sich gegen die Gemeinde Gottes gestellt hat, verfügt er (ganz gegen seinen alten Ruhm als Zauberer!) nicht mehr über die Wirkung seiner Worte, ja nicht einmal über seine Worte verfügt er noch.

Nach dem eben Gesagten, kann man sich vorstellen, mit welcher Spannung der alte Leser die Sprüche Bileams erwartet hat. Und gleich im ersten Spruch eröffnet sich das große Wunder: Trotz aller seiner Zauberpraktiken kann Bileam gar nicht fluchen:

„Wie soll ich fluchen, dem Gott nicht flucht? Wie soll ich schelten, den der Herr nicht schilt?“ (4. Mos. 23,8.)

Damit ist die Bileam-Geschichte auf ihre Höhe gekommen. Die geheimnisvolle Innenseite jenes seltsamen Geschehens kehrt sich nach außen, und ein prophe­tisches Wort beleuchtet den dem Menschen nicht erkennbaren göttlichen Willen, der in und hinter den menschlichen Anschlägen wirkt. An dem Segen Gottes hat die leidenschaftlichste Verfluchung ihre Grenze. — Wundervoll ist, wie Bi­leam von seiner Bergeshöhe das ahnungslos im Talgrund zeltende Volk sieht:

„Ja, von der Höhe der Felsen sehe ich es wohl, und von den Hügeln schaue ich’s. Siehe, ein Volk, abgesondert wohnt es und rechnet sich nicht zu den Heiden.

So hat sich die alttestamentliche Gemeinde je und je selbst gesehen. In seinem Erzvater herausgerufen aus der Gemeinschaft der Völker, war es beschenkt mit einer sonderlichen Gottes­erkenntnis und mit der Verheißung, einmal Ver­mittler eines universalen Heiles für die Völker zu werden (1. Mose 12,3). So glaubte dieses Volk von Gott selbst in eine eigentümliche Isolierung geführt zu sein und gerade seine großen Gottesmänner waren leidenschaftlich auf die Abgrenzung seines Glaubensbesitzes von allem Heidentum bedacht. Am Ende dieses Spruches muß Bileam merkwürdig unvermittelt an seinen eigenen Tod denken:

Meine Seele müsse sterben des Todes dieser Gerechten, und mein Ende werde wie dieser Ende.“ (4. Mose 23,10.)

Der ahnungslose Frieden des im Tal lagernden Israel ist ein Bild dafür, wie dieser Kampf Gottes gegen die Mächte dämonischen Fluches völlig jen-[46]seits menschlicher Machtfragen liegt. In diesem Krieg geht es nicht um mensch­liche Siege oder Niederlagen, sondern um Heil oder Unheil im letzten glaubens­mäßigen Sinn. So ist auch das Kräftespiel in dieser Szene, die wir vor uns sehen, überaus merkwürdig. Die eigentlichen irdischen Kontrahenten sind ganz untätig. Balak schaut dem Bileam zu und Israel zeltet ahnungslos im Talgrund. Handelnd sind allein die Mächte oberhalb des irdischen Kräfte­spiels. Hie Bileam, der Macht hat, die dämonischen Gewalten zu mobilisieren (oder besser: der in der Macht der dämonischen Gewalten ist), hie Gott, der Herr. Und wieder sagen wir: Das eben will der Erzähler zeigen; die Ent­scheidung in diesem Kampf fällt nicht bei Menschen, sondern in einer höheren Dimension. Die Reformatoren würden gesagt haben: zwischen Gott und dem Teufel.

In den folgenden Segenssprüchen weitet sich nun der Blick des Sehers immer mehr. Es ist, als wüchse das Charisma des Zauberers, der sich langsam in den Willen Gottes zu ergeben beginnt (24,1). Gott lügt nicht! Ein von ihm gesprochenes Wort kann nie hinfallen (23,19). Nur von dieser so ein­fachen Grundvoraussetzung her erklärt es sich, wie die Erwartung eines kommenden Heiles und Gerichtes in Israel zu einem so gewaltigen Strom anschwellen konnte. Immer wieder sind Propheten aufgestanden und haben geweissagt; und was in der Gegenwart unerfüllt blieb, das mußte eben als Erwartung durch die Generationen getragen werden, bis es Gott gefiel, sich zu verherrlichen. Hinfallen konnte keine seiner Zusagen. Es gab in Israel eine Art Adventsfest, eine kultische Feier, in der das Kommen Gottes und seines Reiches festlich begangen wurde. Die Gemeinde des Alten Bundes sah, daß in der Welt noch vieles der Königsherrschaft Gottes widerstrebte, und deshalb stand sie in einem heißen Warten auf die endgültige Durchsetzung und Anerkennung Gottes in der ganzen Welt. Am Höhepunkt dieses Festes muß ein gewaltiges Jauchzen über die nun ganz nahe Königsherrschaft Gottes erschollen sein. Und dieser brausende Jubelruf ist es nun, der mit einem Male an das Ohr des fremden Zauberers schlägt, das Gott ihm geöffnet hat. Und nun weiß er es sofort: Wo ein Volk in einer solchen Bereitschaft für Gott steht, gegen dieses Volk hilft kein Zauber und keine Beschwörung (4. Mose 23,21).

Balaks Entsetzen vermag dem Segnen Bileams nicht mehr Einhalt zu gebieten. In seinem dritten Spruche stimmt Bileam einen überschwenglichen Lobpreis auf das verheißene Land an:

„Wie fein sind deine Hütten, Jakob, und deine Wohnungen, Israel! Wie die Täler, die sich ausbreiten, wie die Gärten an den Wassern, wie die Aloebäume, die der Herr pflanzt, wie die Zedern au den Wassern.“ (4. Mose 24, 5f.) [47]

Es ist das Land, das Gott sich dazu erwählt hat, um hier das Fundament für sein kommendes Reich zu legen. — Balaks Geduld ist aber nun zu Ende. Er will Bileam fortjagen. Bileam bricht auch auf; aber schon zum Weggehen gewendet und durchaus ungebeten hebt er noch einmal zu einem Weissagungsspruch an. Nun ist sein Geist bis zu dem fernsten Ziel der alttestamentlichen Heilsgeschichte vorgestoßen. Wie sehr das etwas Letztes ist, an das sein sehe­rischer Geist rührt, das zeigt der umständliche und sonderbare Anfang des Spruches.

„Und er hob an seinen Spruch und sprach: Es sagt Bileam, der Sohn Beors, es sagt der Mann, dem die Augen geschlossen sind, es sagt der Hörer göttlicher Rede, und der die Erkenntnis hat des Höchsten, der die Offenbarung des Allmächtigen sieht, hingesunken, geöffneten Auges.

Es ist, als scheue sich der Prophet auch wieder, dieses Letzte preiszugeben oder wenigstens es von den Hörern allzuleicht verstanden zu wissen. Deshalb läßt er sie die ganze mühselige Konzentration miterleben, die Niederhaltung und Ausschaltung alles geistigen Eigenlebens, deren es bedarf, um zum Gefäß solcher letzten göttlichen Offenbarung zu werden. Sein leibliches Auge ist geschloffen; so nur kann er „die Offenbarung des Allmächtigen“ sehen. „Hingesunken“ — d.h. er kann das nur empfangen in einem Zustand letzter Demütigung vor Gott. Und dann teilt er uns mit, wie sich in einer solchen entsagungsvollen Meditation die Umrisse des Geschauten langsam versichtbaren. Nicht mit einem Mal, sondern allmählich werden die Konturen jenes Fernsten und Geheimnisvollsten erkennbar.

Ich sehe ihn, aber nicht jetzt. Ich schaue ihn, aber nicht nahe. Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen und ein Szepter aus Israel auf­kommen.“ (4. Mose 24,15-17.)

Der Messias! Damit rührt Bileam an jene Erwartung eines errettenden, gottgesandten Herrschers, die im Alten Testament so oft bezeugt ist. Die Gestalt dieses messianischen Königs wird aber von den Propheten nicht ein­heitlich gezeichnet. Von dem Messias bei Jesaja, der das Gottesrecht auf Erden durchsetzt, und der ein Helfer der Armen ist (Jes. 11,1-5), schillert das Bild bis hin zu jener fast dionysischen Gestalt inmitten eines paradiesischen Segens (1. Mose 49,10ff.). Wir Christen müssen sagen: In jedem dieser Bilder ist etwas von Christus; aber das ist zugleich eingesenkt in zeit­gebundene und vergängliche Vorstellungen. Bileam sagt vom Messias „Er zerschmettert die Schläfe Moabs“. Wir sehen daran, das volle Christus-Bild des Neuen Testaments ist noch nicht vor seinen Geist getreten. Moab und Balak, das ist für ihn der Typus der gottfeindlichen Macht, die gegen die Gemeinde, gegen den von Gott erwählten und geschützten Bezirk anläuft. Und diese Mächte, das bezeugt der Spruch, wird der Gesalbte des Herrn [48] am Ende bezwingen. — Nach diesem Höhepunkt fällt die Geschichte steil ab ihrem Ende zu. Balak läßt von Israel ab und Bileam kehrt in seine Heimat zurück (24,25).

Die Bileam-Geschichte ist keine absichtslose Erzählung. Gewiß gehen ihre Stoffe auf uralte Überlieferung zurück; aber was daran Sage und was Geschichte ist, läßt sich kaum mehr ermitteln. In ihrer Jetztgestalt ist sie der Ausdruck eines ganz bestimmten Glaubens, sie hat also eine „Lehre“. Gott steht zu den Seinen; ihr Schutz liegt nicht bei den Menschen und ist nicht abhängig von den irdischen Kräfteverhältnissen. Ja, mehr noch: Selbst die unheimlichsten Anschläge gegen seine Gemeinde müssen ihr zum Heil ge­reichen; selbst ein Bileam muß — segnen! Die Erzählung macht also etwas anschaubar, das an sich durchaus nur im Wagnis geglaubt werden kann. Sie kehrt die dem Auge des natürlichen Menschen verborgene Innenseite des Geschehens nach außen und macht das Wunder sichtbar, indem sie den Fluch des fluchenwollenden Bileam — man möchte sagen — noch in dessen Hals — zu Segen wandelt. Das ist aber nicht eine Sage in dem Sinne eines von der Phantasie erdichteten Wunschtraumes, sondern das hat die Gemeinde des Alten Bundes in einer langen Geschichte mit Gott erfahren. Auch die christliche Kirche wird rückschauend sagen müssen, daß sie oft von Bileam gesegnet worden ist. So ist diese Geschichte auch eine Veranschaulichung des neutestamentlichen Satzes, daß „denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen“.

Quelle: Gerhard von Rad, Mose, Wege in die Bibel, Heft 3, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1940, S. 43-48.

Hier der Text als pdf.

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