Hermann Friedrich Kohlbrügge, Predigt über Johannes 17,26 (1846): „Es gibt auf der Welt verfluchte Namen, es gibt auch Namen, an welchen ein jeglicher rüttelt, welche man lästert und in Verdacht hat, und sind doch nur lauter gerechte und heilbringende Na­men, lauter Segenspender, und wer sie kennen lernt, den wird’s in Ewigkeit nicht gereuen, gereuen wird’s ihn, daß er mit dabei gewesen, auf solchen Namen einen unsinnigen Verdacht zu werfen. Von diesen letzteren Namen ist ein einzig ausgezeichneter der Name Gott.“

Predigt über Johannes 17,26 Von Hermann Friedrich Kohlbrügge Und ich habe ihnen deinen Namen kund gethan und will ihnen kund…

Jürgen Moltmann, Die Gemeinschaft des heiligen Geistes. Zur trinitarischen Pneumatologie: „Darum blickt die trinitarische Doxologie über die Geschichte (Ökonomie) des Heils hinaus in das ewige Wesen der Trinität selbst. Und in diesem ewigen Wesen der Trinität erscheint der Geist nicht mehr in seiner zeitlichen Ordnung nach oder unter dem Sohn und dem Vater, sondern in seiner ewigen Gemeinschaft mit dem Vater und dem Sohn.“

Die Gemeinschaft des heiligen Geistes. Zur trinitarischen Pneumatologie Von Jürgen Moltmann, Tübingen 1. Die Gemeinschaft des Heiligen Geistes „Die Gnade…

Jonathan Edwards, Über die Dreieinigkeit ( An Essay on the Trinity): „Die Liebe Gottes wie sie vorwärts fließt ist vollkommen beschlossen und geleitet durch die göttliche Weisheit, so dass nur diese die Gegenstände von ihr sind, die von der göttlichen Weisheit ausgewählt werden, so dass die Schöpfung der Welt der göttlichen Liebe danken muss, da dies durch die göttliche Weisheit ausgeübt wird.“

Über die Dreieinigkeit (An Essay on the Trinity) Von Jonathan Edwards (1703-1758) Wenn man von der göttlichen Glückseligkeit spricht, ist…

James D. Watsons Vortrag „Die Ethik des Genoms. Warum wir Gott nicht mehr die Zukunft des Menschen überlassen dürfen“ (2000): „Ich sehe daher nur unnötiges Leid durch Gesetze entstehen, die auf der Grundlage der Macht willkürlicher religiöser Eingebungen die Geburt erblich behinderter Kinder erzwingen, obwohl die Eltern es vorziehen würden, solche Schwangerschaften abzubrechen, weil sie hoffen, daß ihr nächstes Kind gesund sein wird.“

Wie manche Naturwissenschaftler respektlos über andere Menschen und deren Leben zu reden wissen, zeigt James D. Watsons in seinem Vortrag…

Karl Barth, Einführung in den Heidelberger Katechismus (1938): „Der Schluß des Heidelberger macht deutlich, worum es im Ganzen gegangen ist: dass Dein heiliger Name ewig soll gepriesen werden (Frage 128)! Und Frage 129: «Das soll wahr und gewiß sein, denn mein Gebet ist viel gewisser von Gott erhört, als ich in meinem Herzen fühle, dass ich solches von ihm begehre.» Die Größe Gottes ist immer erhaben auch über das Beste – das Gebet – was vom Menschen zu sagen ist!“

Einführung in den Heidelberger Katechismus[1] Von Karl Barth Es ist wichtig, beim Studium des Heidelberger Katechismus die Absichten des Büchleins…

Søren Kierkegaard über das Gehen in einem Brief an seine Schwägerin Sophie Henriette Kierkegaard (1847): „Verlieren Sie vor allem nicht die Lust zu gehen; ich gehe mir jeden Tag das tägliche Wohlbefinden an und entgehe jeder Krankheit; ich habe mir meine besten Gedanken angegangen, und ich kenne keinen Gedanken, der so schwer wäre, dass man ihm nicht entgehen könnte.

Über das Gehen. Brief an die Schwägerin Sophie Henriette Kierkegaard (1847) Von Søren Kierkegaard Liebe Jette! Es ist mir lieb,…

Fridolin Stier zum Übersetzen der Bibel (Postscriptum zu Das Buch Ijob. Hebräisch und Deutsch, 1954): „Der Übersetzende weiß, dass sein Tun an der Inkommensurabilität der Sprachen scheitert. Was zu tun bleibt, was getan werden muss, das ist der Versuch, zu vermitteln, einen leidlichen Kompromiss, eine annähernde Verständigung zu erwirken. Dabei ist die zu übersetzende Sprache in possessione, ihr steht es zu, von der anderen das weiteste Entgegenkommen zu verlangen. Sie verpflichtet den Übersetzer, diesem Anspruch zu willen seine Muttersprache aufs heftigste um das Wort zu bedrängen, das er braucht, um das Wort gerade, das die sonst überreiche ihm karg zu weigern scheint. Vielleicht hat sie das Gebrauchte in der Fülle ihres Gebräuchlichen nicht, oder fehlt es ihr ganz, dass sie es nicht einmal ihren Lieblingen zu geben wüßte, geschweige ihren Bettlern… Ver­sagen muß sie viel, so oft und so willig sie auch ihr Bestes gibt. Manchesmal, nur selten geschiehts, dass die Genötigte ein Wort gewährt, das sich nur schüchtern in den engeren Kreis ihrer all­üblichen Wortkinder traut und fürchtet, als Fremdling verpönt zu werden.“

Zum Übersetzen der Bibel Von Fridolin Stier Wer um das biblische Wort ringt, hat seinen harten Kampf mit den Wörtern…