Das ist wieder ein Beispiel dafür, dass der Luther-Bibel mitunter die notwendige Präzision abgeht: Luthergetreu heißt es in der Luther-Bibel…
Augustinus über Sterben und Tod (Vom Gottesstaat): „Es ist nicht begreiflich zu machen, wie man von Sterbenden sagen kann, sie lebten, oder von Toten, sie seien auch nach dem Tode noch im Tode. Wieso denn nach dem Tode, wenn sie noch im Tode sind?“
Über Sterben und Tod (Vom Gottesstaat) Von Aurelius Augustinus 9. Der Tod als Grenzbegriff und die Zeit Doch was soll…
Martin Luther, Trostbrief an die sterbenskranke Mutter Margarethe (1531): „Wir können uns selbst in solchen Sachen nicht helfen, wir können der Sünde, Tod und Teufel nichts abgewinnen mit unsern Werken, darum ist da an unser Statt und für uns ein anderer, der es besser kann und uns seinen Sieg gibt und befiehlt, dass wir’s annehmen und nicht daran zweifeln sollen.“
Trostbrief an die sterbenskranke Mutter Margarethe Von Martin Luther 20. Mai 1531 Gnad und Friede in Christo Jesu, unserm Herrn…
Fridolin Stier über 1. Johannes 1,1ff: „»Den Tod hast du gesehen; denn was du Leben nennst, schwitzt den Tod aus allen Poren. Das Leben, das wir gesehen, ist der Tod des Todes in Jesus Christus, unserem Herrn.« Sooft ich diesen unerhörten Satz besinne, führ ich mich blindgesprochen …“
Was du Leben nennst, schwitzt den Tod aus allen Poren Von Fridolin Stier »Wir haben das Leben gesehen …« (1…
Martin Luther, An alle Christen zu Worms, bei der angenommenen Lehre des Evangeliums fest zu beharren (1523): „So seid nun fest, liebe Brüder, bauet und tröstet euch unter einander in Gottes Kraft, das ist, mit Gottes Wort, das alles überwindet.“
An alle Christen zu Worms, bei der angenommenen Lehre des Evangeliums fest zu beharren Von Martin Luther 24. August 1523…
Emmanuel Lévinas im Gespräch mit Bertrand Révillon, Vom Nutzen der Schlaflosigkeit (1987): „Wenn ich vom Anderen spreche, verwende ich den Ausdruck »Gesicht«. Das »Gesicht« ist das, was hinter der Fassade und hinter der Haltung, die jeder zu bewahren sucht, liegt: Es ist die Sterblichkeit des Nächsten. Um das »Gesicht« des Anderen zu sehen und zu erkennen, muss man schon hinter seine Maske schauen. In der Nacktheit des »Gesichts« zeigt sich die Ohnmacht eines einzigartigen Seienden, das dem Tod ausgesetzt ist; gleichzeitig aber kommt in ihm ein Imperativ zum Ausdruck, der mich dazu verpflichtet, es nicht allein zu lassen. Diese Verpflichtung ist Gottes erstes Wort. Für mich beginnt die Theologie im Gesicht meines Mitmenschen. Die Göttlichkeit Gottes ereignet sich im Bereich des Menschlichen.“
Vom Nutzen der Schlaflosigkeit. Emmanuel Lévinas im Gespräch mit Bertrand Révillon Emmanuel Levinas, stellen wir uns vor, ein junger Mensch,…
Jan Twardowski, Jesus der ungläubigen: „Jesus der ungläubigen / weilt unter uns / und bleibt manchmal stehn / wie das harte kreuz // uns alle zu einen / ob gläubig oder nicht / in dem verdienten schmerz / der uns der Wahrheit nähert.“
Jesus der ungläubigen Jesus der ungläubigenweilt unter unsein wenig bekannt aus dem volkskunstladenein wenig vom hörensagengründlich verschwiegenin unserer morgenzeitungparteilosschutzlosund überstimmtgemiedenso…
Tagesgebet zum 10. Sonntag nach Trinitatis, 21. August 2022
HERR Gott,himmlischer Vater,Israel hast Du zu deinem Volk erwählt –als Licht unter den Völkern.So reicht dein Heil bis an die…
Martin Luther Kings letzte Rede „Ich bin auf dem Gipfel des Berges gewesen“ vom 3. April 1968: „Ich mache mir keine Sorgen. Wie jeder andere würde ich gern lange leben. Langlebigkeit hat ihren Wert. Aber darum bin ich jetzt nicht besorgt. Ich möchte nur Gottes Willen tun. Er hat mir erlaubt, auf den Berg zu steigen. Und ich habe hinübergesehen. Ich habe das Gelobte Land gesehen.“
Am Vorabend des für ihn tödlichen Attentats vom 4. April 1968 hielt Martin Luther King in der Mason Temple Church…