Martin Luther über das Meditieren der Heiligen Schrift (zu Psalm 119,24): „Darum darfst du niemals hochmütig sein, als wärest du schon satt und reich. Immer soll dir die Schrift Zeugnis dessen sein, was du noch nicht verstanden und noch nicht getan hast. Dennoch sollst du immer darnach trachten und darauf warten, es zu tun und zu verstehen, wie (Psalm 119, Vers 20) sagt: meine Seele ist begierig nach deinen Rechten zu aller Zeit.“

Über das Meditieren der Heiligen Schrift. Zu Psalm 119,24: „Über deine Zeugnisse meditiere ich“ Von Martin Luther Merke fleißig: wo…

Feierlichkeiten zu 150 Jahre Christentum im nordostindischen Nagaland wider einen missionskritischen Paternalismus im Westen: „Naga sehen sich nicht als Opfer christlicher Mission – ganz im Gegenteil. Innerhalb von drei Generationen ist durch eine weitgehend indigene Evangelisierung die baptistische Kirche ein integraler und für sie unverzichtbarer Bestandteil der eigenen Kultur geworden. Folgerichtig steht dort die Kirche im wörtlichen Sinne mitten im Dorf.“

In diesen Tagen vom 1. bis 3. November feiert der Ao Baptist Arogo Mungdang (ABAM), der Bund der baptistischen Kirchen…

Martin Buber, Ich und Du: „Gott nimmt – so dürfen wir nun sagen – seine Absolut­heit in die Beziehung mit auf, in die er zum Menschen tritt. Der Mensch, der sich ihm zuwendet, braucht sich daher von keiner andern Ich-Du-Beziehung abzuwen­den: rechtmäßig bringt er sie alle ihm zu und läßt sie sich »in Gottes Angesicht« verklären.“

Ich und Du Von Martin Buber Erster Teil Die Welt ist dem Menschen zwiefältig nach seiner zwiefältigen Haltung. Die Haltung…

Dietrich Ritschl, Überlegungen zur gegenwärtigen Diskussion über Heiligenverehrung (1984): „Dafür möchte ich offen sein: dass die Verstorbenen mit Gott in besonderer Beziehung stehen und dass ihr Leben, ihr Opfer und ihr Gebet uns Vorbild und Zeichen der Wirksamkeit des Heiligen Geistes bleiben, wirklich mehr als moralische Vorbilder. Sie sind Zeichen des Neuen. Kein Grund, dass nicht auch reformatorische Chri­sten neu lernen, von Heiligen zu sprechen und sie zu verehren.“

Überlegungen zur gegenwärtigen Diskussion über Heiligenverehrung Von Dietrich Ritschl Die Verknüpfung von ernster theologischer Argumentation, ökumenischem Streben und doxologischer Freude,…

Ernst Wolf, „Jesus Christus, mein HERR“ – die „Sache“ der Reformation (1967): „Ausgeschlossen ist nämlich, dass die Christengemeinde ihre Mitverantwortung für Staat und Gesellschaft überhaupt anders vollziehen könnte als von ihrem Grund, vom Wort Gottes her. Ausgeschlossen also, dass sie es etwa versuchte, mit sogenannten christlichen Konzeptionen, Ideologien, Programmen oder Parteien. Ausgeschlossen ist vor allem, dass die Kirche ihre Mitverantwortung für die Gesellschaft ergreift, um ihre eigene Sache wirksam zu vertreten. Sie, die Kirche, vertritt in der Öffentlichkeit nicht sich selbst, sondern mit ihrem Zeugnis ihren Herrn.“

„Jesus Christus, mein HERR“ – die „Sache“ der Reformation Von Ernst Wolf Wird man vor die Frage gestellt, was die…