Darum Nicht darum, weil Du aus dem Grabe auferstanden,nicht darum, weil Du in den Himmel aufgefahren,sondern darum, weil man Dir…
Peter Gross, Unendliches Begehren nach Mehr (Die Multioptionsgesellschaft, 1994): „Wie auch immer, mit oder seit Augustinus zieht sich die Vorstellung, die Seligkeit sei etwas ganz anderes, mehr und mehr zurück und dringt eine diesseitige Glücksvorstellung in die Welt und die Menschen hinein. Der Abgrund zwischen Himmel und Erde, zwischen Gott und der Welt, zwischen der absoluten Wahrheit und der Unsicherheit und Lüge, zwischen Vernunft und Erfahrung, zwischen Möglichem und Wirklichem wird enthierarchisiert. Die Himmelsleiter führte himmelwärts und endete im ganz Anderen. Nun wird sie wie von einem Baum, dessen Früchte gepflückt sind, weggenommen und auf die Erde abgesenkt.“
Fast 30 Jahre ist es her, dass Peter Gross‘ Die Multioptionsgesellschaft bei Suhrkamp erschienen ist. Furios geschrieben mit einer religiösen…
Eduard Schweizer, Was ist der Heilige Geist? Eine bibeltheologische Hinführung (1979): „Der Heilige Geist kann den Menschen in eine Aufgabe rufen und ihm zugleich die Schwere seines Weges aufzeigen. Er kann die überbordende Freude schenken und zugleich die Nüchternheit der Liebe, die die andern nicht vergisst. Er kann «protestantisch» und «katholisch» und «charismatisch» reden.“
Was ist der Heilige Geist? Eine bibeltheologische Hinführung Von Eduard Schweizer Wie kann man den Heiligen Geist von allen möglichen…
Tagesgebet zum Pfingstsonntag, 28. Mai 2023
Komm Heiliger Geist,Seelen-Tröster, Herzen-Öffner,Leben-Neurer, Zungen-Löser,Wort-Erinnerer. Komm in unsichere Herzen,erschließe uns Jesu Wort.Heilige Leib und Seele,verbinde uns in Liebe. Rühre unsere…
C. S. Lewis, Über das Gebet. Brief an einen Freund: „Änderungen sind unvermeidlich. Aber ist dazu jetzt der rechte Augenblick? Zwei Merkmale für den rechten Augenblick fallen mir ein. Erstens eine Einmütigkeit, die es der Kirche – nicht einer im Augenblick siegreichen Partei — erlaubt, im neuen Werk mit vereinter Stimme zu sprechen. Zweitens: irgendwo in der Kirche die überzeugende Gegenwart jener unverwechselbaren literarischen Begabung, die es braucht, um ein gutes Gebet abfassen zu können. Es bedarf nicht einfach sehr guter Prosa, sondern einer ganz besonders guten Prosa-Art, wenn sie sich in wiederholtem und lautem Lesen bewähren soll.“
Über das Gebet. Brief an einen Freund Von C. S. Lewis Ich bin ganz von deinem Vorschlag eingenommen, unsern alten…
Warum Sibylle Lewitscharoff einst Christoph Schlingensief „saftig geohrfeigt“ hatte. Ihre Postkartenantwort auf meine ungehaltene Aschermittwochspredigt „SCHLINGENSIEF STIRBT“
Da hatte ich Sibylle Lewitscharoff im Dezember 2015 meine ungehaltene Aschermittwochspredigt „SCHLINGENSIEF STIRBT“ vom 17. Februar 2010 zugeschickt und postwendend…
Walther Zimmerli, Jeremia, der leidtragende Verkünder: „Das ist es, was da zum Ausdruck kommt, wo der Verkündiger nicht einfach unbeteiligt das göttliche Wort ausrichtet, sondern sich selber mit seiner ganzen Person hineingebunden weiß: mit seinem Volke, und noch viel mehr, mit Gott selber mitleidend richtet er seine Botschaft aus. Nochmals werden wir an dem, was am Kreuze Christi geschehen ist, nicht vorbeischauen können. Da, wo das Lamm Gottes der Welt Sünde selber ans Kreuz getragen hat, da ist das Geheimnis dieses »Mitleidens« dessen, der Gottes Wort in seiner Person selber ist, in letzter Gültigkeit sichtbar geworden.“
Jeremia, der leidtragende Verkünder Von Walther Zimmerli Das Alte Testament berichtet uns manches davon, wie Israel seine Gottesdienste gehalten hat.…
John Donne über die Zweifelhaftigkeit der Welterkenntnis (An Anatomy of the World, 1611): „Neue Philosophie setzt alles nun in Zweifel. / Das Element des Feuers ist verlöscht; / Die Sonn ist fort, die Erde auch, und kein Verstand / Dem Menschen zeigt, wo er sie wiederfindet. / Und frei bekennt der Mensch, dass diese Welt / Ganz aufgebraucht, wenn in Planeten und im Firmament / Man lauter neue sucht, und sieht, dass in Atome / Alles auseinanderfällt. / In Stücken alles, kein Zusammenhang.“
Exzerpt aus An Anatomy of the World Von John Donne (1572-1631) And new philosophy calls all in doubt,The element of…
C. S. Lewis, Über Vergebung: „Oft, wenn ich meine, Gott um Vergebung zu bitten, erbitte ich in Wirklichkeit (außer ich achte sehr sorgfältig auf mich) etwas ganz anderes. Ich bitte ihn nicht, mir zu vergeben, sondern mich zu entschuldigen. Aber zwischen vergeben und entschuldigen besteht ein Riesenunterschied. Vergebung heißt: »Ja, du hast das getan, aber ich nehme deine Abbitte an; ich werde es dir nie vorhalten, und alles zwischen uns beiden wird genauso sein wie vorher.« Entschuldigen aber heißt: »Ich sehe, du konntest nicht anders handeln, oder es war nicht beabsichtigt; du bist nicht eigentlich schuldig.«“
Über Vergebung Von C. S. Lewis Wir sagen vieles in der Kirche (und außerhalb der Kirche auch), ohne das Gesagte…