Zugegeben, da ist verletzte Eitelkeit im Spiel, was Martin Walser in seiner Rede „Über Rechtfertigung. Eine Versuchung“ an der Harvard … Mehr
Kategorie: Theologie
Johann Baptist Metz – Mystik der offenen Augen: Wenn Spiritualität aufbricht
Unter diesem Titel ist für den 30. Juni ein neues Buch von Johann Baptist Metz angekündigt, das von Johann Reikerstorfer … Mehr
Drei Weisen menschlicher Heilsausrichtung: „In ihrem Zentrum stehen ein Name und das mit diesem Namen verbundene Heilsgeschehen. Das eigene leibliche Leben wird in Beziehung zu diesem Namen gesetzt und dadurch in das Heilsgeschehen hineingenommen. Maßgeblich sind hier nicht anonyme Kräfte, die mir widerfahren und zu meinem Nutzen wirken sollen, sondern das konkrete Handeln des bestimmten NAMENS. Damit ist auf das Evangelium Jesu Christi bzw. auf den Bund des HERRN mit seinem Volk Israel verwiesen, wie sie in der biblischen Überlieferung bezeugt sind.“
Drei Weisen menschlicher Heilsausrichtung Es ist nicht unproblematisch, abstrakt von „Heil“ zu sprechen, legt doch diese Redeweise den Schluss nahe, … Mehr
Hans Ehrenberg, Das trinitarische Denken (1925): „Die Trinitätslehre ist keine Lehre vom Gottesbegriff. Denn es gibt im Angesichte Gottes keinen Begriff Gottes. Da gibt es nur den Namen Gottes. Und dieser kann nicht gelehrt, sondern nur „genannt“, nur angebetet werden. Jede Lehre vom Gottesbegriff entwurzelt die christliche Lehre, läßt also die Wurzel des Stammes, Israel, absterben und gibt dem Stamm eine künstliche Wurzel in der Philosophie.“
Es hat in jüngerer Zeit verschiedene Aufsätze über eine biblische Trinitätslehre gegeben, so z.B. B. Klappert, Die Trinitätslehre als Auslegung … Mehr
Friedrich Wilhelm Graf, Wir beten an den Kuschelgott: „Der zeitgeistaffine Gegenwartsgott ist immer nur reine Liebe, Güte, Gnade und Herzenswärme, ein trostreicher Heizkissengott für jede kalte Lebenslage. Gott entbehrt hier des Stachels der Negativität, kann also keine Irritationskraft mehr entfalten.“
Man muss nicht jeden Satz unterschreiben. Aber was Friedrich Wilhelm Graf in Sachen selbstgefälliger Gottesrede zu sagen hat, ist durchaus … Mehr
Kornelis Heiko Miskotte, Das Judentum als Frage an die Kirche: „Gott setzt, ganz abgesehen von der persönlichen Haltung der Glieder des Volkes, dieses Volk objektiv zum Zeugnis ein, zum aufgerichteten Zeichen der Parusie, der Erscheinung, des Kommens Christi.“
Lange bevor es nach der Shoah zum christlich-jüdischen Dialog gekommen ist, war es der holländische Pfarrer und spätere Theologieprofessor Kornelis Heiko … Mehr
Jürgen Moltmann, „Wer in der Liebe bleibt …“ Das ganze Geheimnis der Trinität: „Durch die Taufe werden Menschen in die trinitarische Gottesgeschichte des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes hineingenommen. Aber es sind nicht drei Namen, sondern der eine Name Gottes, in dem getauft wird. Es sind nicht drei Götter, sondern die eine Gottheit, die die genannten Personen verbindet und ihre einzigartige Gemeinschaft benennbar macht.“
Man tut sich ja mit der Trinitätslehre im Allgemeinen schwer. Jürgen Moltmann hat jüngst eine lesenswerte Einführung veröffentlicht: Wer in … Mehr
Wie von der Allmacht Gottes zu reden ist: „Göttliche Allmacht darf nicht mit einer theoretischen Allursächlichkeit Gottes verwechselt werden.“
Wie von der Allmacht Gottes zu reden ist Die göttliche Allmacht darf nicht mit einer theoretischen Allursächlichkeit Gottes verwechselt werden, … Mehr