Paul Schempp Von Siegfried Hermle Aus einer vom württembergischen Pietismus geprägten Handwerkerfamilie stammend, erhielt Schempp am Eberhard-Ludwigs-Gymnasium in Stuttgart eine … Mehr
Kategorie: Theologie
Karl Heinz Neufelds Rezensionen von Friedrich Mildenbergers „Biblische Dogmatik“: „„Wird also nach Gott gefragt, dann ist mit dem Namen zu antworten, der wieder auf die Geschichte Gottes verweist“ (393). Wenn es stimmt, daß nur in der Partikularität einzelner Geschichten zu sagen ist, wer dieser Gott ist, dann entscheidet sich die Frage an der Geschichte Jesu, und hier bleibt die Frage, warum denn nicht zuerst diese Geschichte und von ihr aus die Gottesfrage behandelt wurde.“
Es war der katholische Fundamentaltheologie Karl Heinz Neufeld SJ, der kurz nach Erscheinen die einzelnen Bände der Biblischen Dogmatik Friedrich … Mehr
Jürgen Moltmanns Rede ‚Theologie der Hoffnung im 21. Jahrhundert‘ aus Anlass des 100. Todestages von Christoph Blumhardt (2019): „Die Kirche Christi ist auf die Menschheit ausgerichtet, darum steht sie auf für Versöhnung zwischen Nationen für das Überleben der Menschheit. Christen fragen bei einzelnen Menschen in Not oder auf der Flucht nicht nach der Religion oder Nationalität, Rasse oder Geschlecht, sondern sehen den Menschen: »Ecce Homo!«. »Sehet den Menschen!«“
Als von 2. bis 4. August 2019 in Bad Boll die Gedenkveranstaltungen zum 100. Todestag von Christoph Blumhardt stattfanden, hielt … Mehr
Eilert Herms über Friedrich Mildenbergers „Gotteslehre“: „Obwohl also Welten zwischen Barth und seinem Enkelschüler liegen, beerbt dieser jenen doch an einem wichtigen Punkte: Auch Barths Offenbarungsbegriff schließt das Verbot ein, die Subjektivität des Glaubens zu begreifen. Mildenberger hält an diesem Verbot fest und macht seine Konsequenzen sichtbar.“
In der Sammelrezension Wilfried Härle/Eilert Herms, Deutschsprachige protestantische Dogmatik nach 1945 (Verkündigung und Forschung 1982/83) hat Eilert Herms unter der … Mehr
Hans-Werner Surkau über Hans Joachim Iwand (1987): „Von ihm konnte eine Freimütigkeit ausstrahlen, die von Anfang an gewann, eine Herzlichkeit, die auch den Fremden nicht ausschloß, eine Offenheit zur Selbstkritik und Willigkeit zu einem neuen Anfang, die manchem den Weg zur verlorenen oder selbst verlassenen Bruderschaft ermöglichte. Wer ihn einmal so erlebt hat, trotz gelegentlicher Schroffheit, die nie persönlich bedingt war, der wird Hans Joachim Iwand unvergessen behalten.“
Iwand, Hans Joachim (1899-1960) Von Hans-Werner Surkau 1. Leben Hans Joachim Iwand wurde am 11. Juli 1899 als Pfarrerssohn in … Mehr
Hans Joachim Iwand, Evangelium und Gesetz (Vorlesung über die Rechtfertigungslehre, 1958): „Man muß Gott glauben, dass wir Sünder sind. Es ist also kein Zufall, keine Schwäche, keine durch diese oder jene Lage gegebene Verfehlung, sondern es ist notwendig, unausbleiblich, unsere Bestimmung: Der Mensch, der wir sind, muß offenbar werden in seiner Übereinstimmung mit diesem dort in Jesus Christus gekreuzigten und hingerichteten Adam. Insofern sagt das Gesetz, was ist.“
Evangelium und Gesetz Von Hans Joachim Iwand Dieses Thema kommt zweimal in der Dogmatik vor. Einmal dort, wo von den … Mehr
Gerhard von Rad, Grundprobleme einer biblischen Theologie des Alten Testaments (1943): „Das bleibt immer die Hauptaufgabe einer alttestamentlichen Theologie: das Zeugnis des Alten Testametns gerade in seiner Besonderheit und in seiner ihm allein eigenen Begrifflichkeit zu erarbeiten. Gerade wenn wir uns ganz seiner eigenen Schwere und seiner spezifischen Kontur überlassen, dann wird sich uns das Alte Testament selbst in eigener Vollmacht in das richtige Verhältnis zum Neuen setzen.“
Grundprobleme einer biblischen Theologie des Alten Testaments Von Gerhard von Rad, Jena Es ist schon ein großer Wandel, der sich … Mehr
Klaus Koch über Gerhard von Rad 1966: „Das Alte Testament bezieht demnach durchweg Gottes Offenbarung auf eine Geschichte, die durch Verheißung und Erfüllung gekennzeichnet ist. Die Verheißungen laden immer breiter aus. ‚Das Alte Testament kann nicht anders denn als Buch einer ins Ungeheure anwachsenden Erwartung gelesen werden.‘ Dabei werden immer wieder alte Verheißungen und Geschichtstraditionen aktualisiert, wie es schließlich mit dem gesamten Alten Testament im Neuen geschieht.“
Gerhard von Rad Von Klaus Koch Gerhard von Rad, geboren am 21. Oktober 1901 in Nürnberg. Theologiestudium in Erlangen und … Mehr
Kurt Hübner, Der Mythos behält seine Berechtigung: „Niemand begeht ein sacrificium intellectus, der glaubt; niemand begeht aber auch ein Sakrileg, der bestimmte vor allem dem vorwissenschaftlichen Logos verpflichtete Elemente in der Heiligen Schrift fallen läßt. So könnte man eher sagen, man sollte die Bibel „entlogisieren“ als entmythisieren.“
Der Mythos behält seine Berechtigung. Die Kritik der empirischen Wissenschaft ist unhaltbar Von Kurt Hübner Als Bultmann seine „entmythologisierte“ Theologie … Mehr