Als Heinrich Vogel für den November 1969 seine Vorlesungen zum Heiligen Geist am Gossner Theological College in Ranchi (Jharkand) plante, … Mehr
Kategorie: Theologie
Heinrich Vogel, Acht Artikel evangelischer Lehre (Kreuz und Hakenkreuz) von 1933: „Weil wir denn Christen werden nicht durch die Geburt, durch Rasse oder Blut, sondern durch den Heiligen Geist, die Taufe und das Wort Gottes, verwerfen wir die Forderung, dass nur arische Christen Glieder der Deutschen Evangelischen Kirche sein dürften.“
Bemerkenswert sind Heinrich Vogels „Acht Artikel evangelischer Lehre“ von 1933, die dieser zunächst unter dem Titel „Kreuz und Hakenkreuz“ in … Mehr
Gerhard von Rad, Aspekte alttestamentlichen Weltverständnisses: „Wer die Welt als Schöpfung verstehen will, muß dem Gottesvolk angehören. Es gibt also keinen direkten Weg von den Weltgeheimnissen hin zu Gott.“
Aspekte alttestamentlichen Weltverständnisses Von Gerhard von Rad I. Daß das alttestamentliche Israel dem Walten Gottes vornehmlich im Raum der politischen … Mehr
Wie geschichtliche Tatsachen in der Gegenwart ankommen: „Im Unterschied zu materiellen Gegenständen, die wiederholt betrachtet werden können, sind Handlungen nicht von Dauer. Mit ihrem Vollzug sind sie irreversibel vergangen. Damit nun vergangene Tatsachen für die Gegenwart wirklich sind, müssen folgende fünf Schritte getan worden sein.“
Wie geschichtliche Tatsachen in der Gegenwart ankommen Wir vernehmen Aussagen bezüglich der Vergangenheit, das etwas an einen bestimmten Ort zu … Mehr
Gustav W. Heinemann über die Pflege der deutschen Sprache (1973): „Berühmt und berüchtigt wegen ihrer Unverständlichkeit ist die Sprache der Soziologen. Den Theologen sollte ins Stammbuch geschrieben werden, dass Nächstenliebe auch darin besteht, sich einfach und verständlich auszudrücken. Sich in solche Sprachzucht zu nehmen, ist sicher nicht immer leicht, aber ein Beitrag sowohl zur Demokratie wie auch zur Bewahrung der Schönheit unserer Sprache. Deshalb sollte ein wesentlicher Gesichtspunkt für den Gebrauch jedes Fremdwortes sein, ob es unersetzbar ist, weil es eine wirkliche Lücke ausfüllt. Es wird sich dann herausstellen, dass die Verteidigung von Fremdwörtern oft nur die Verteidigung einer Bequemlichkeit ist, die wir uns nicht erlauben sollten. Verantwortung für die Sprache zu empfinden, ist ein Teil der Verantwortung aller Bürger für unsere Gesellschaft und für unseren Staat.“
Über die Pflege der deutschen Sprache Von Gustav W. Heinemann In seiner Ansprache bei der Einweihung des Deutschen Literatur-Archivs Marbach … Mehr
Walter J. Hollenweger über Emil Brunner 1967: „Die Kirche bildet nach Brunner ihre Pfarrer einseitig, ja falsch aus. Sie macht ihre Botschaft durch fortwährende Entmündigung der Laien unglaubwürdig. Sie treibt mit den kritischen Ergebnissen ihrer Theologie Geheimniskrämerei und hat sich mitschuldig gemacht an den unnötigen Konflikten zwischen Glaube und Vernunft im Leben vieler evangelischer Akademiker.“
Emil Brunner Von Walter J. Hollenweger Emil Brunner, geboren am 23. Dezember 1889 in Winterthur. Zeitweilig Gymnasiallehrer in England, lehrte … Mehr
Elie Wiesel über seine Ankunft im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau 1944: „Nie werde ich diese Nacht vergessen, die erste Nacht im Lager.“
Nie werde ich diese Nacht vergessen, die erste Nacht im Lager, die aus meinemLeben eine siebenmal verriegelte lange Nacht gemacht … Mehr
J.F. Gerhard Goeters über Günther Dehn: „Nicht ein wirkungsvolles Lebenswerk, vielmehr die bemerkenswerte Klarheit seiner theologischen und kirchlichen Existenz und die erstaunliche Hellsicht gegenüber seiner Zeit, ihren Erbschaften und Bewegungen, haben ihn der kirchlichen Zeitgeschichte bereits zu einer Symbolfigur werden lassen.“
Günther Dehn (1882-1970) Von J.F. Gerhard Goeters Dehn entstammte einer bürgerlichen, nicht sehr kirchlichen Beamtenfamilie. Der nach dem Lebenssinn suchende … Mehr
Karl Barth, Extra nos — pro nobis — in nobis (1962): „Gerade eigenes Leben eines Menschen ist als christliches Leben nur möglich und wirklich in seiner Einheit mit seinem Ursprung in Jesus Christus. Wir reden von seinem Geheimnis, wenn wir sagen, daß es dort, in Ihm, seinen Ursprung hat, daß es von der dort, in Ihm geschehenen göttlichen Wendung herkommt.“
Extra nos — pro nobis — in nobis Von Karl Barth Ein Christ ist ein solcher Mensch, dem es nicht … Mehr