Was du Leben nennst, schwitzt den Tod aus allen Poren Von Fridolin Stier »Wir haben das Leben gesehen …« (1 … Mehr
Kategorie: Theologie
Paul-Henri Thiry d’Holbach, Gebet eines tugendhaften Atheisten (1770): „Wolltest du mich hart und ewig strafen, weil ich auf die Vernunft hörte, die dein Geschenk ist, wolltest du mich für meine Täuschungen züchtigen, wolltest du mir zürnen, weil ich in die Schlingen fiel, die du mir überall stelltest, dann wärest du der grausamste und ungerechteste Tyrann, du wärest kein Gott, sondern ein boshafter Dämon, dem ich mich unterwerfen und dessen Wut ich sättigen müsste; aber dann wäre ich stolz daraus, dein unerträgliches Joch abgeworfen zu haben.“
Gebet eines tugendhaften Atheisten, der zu seiner Überraschung sich nach seinem Tode einem gerechten und gütigen Gott gegenüber befände (gekürzt) … Mehr
Hans Georg Geyer über Karl Gerhard Steck (1978): „Gerade das scharfe Bewußtsein von und für dessen schmerzhafte Unausweichlichkeit aber haben wir nicht zuletzt bei dem Theologen Karl Gerhard Steck lernen können. Die weiten Horizonte anspruchsvoller Gelehrsamkeit sind ihm so wenig fremd wie der unverrückbare Standpunkt in statu confessionis.“
Über Karl Gerhard Steck Von Hans Georg Geyer Karl Gerhard Steck, dem gelehrten und streitbaren Lehrer evangelischer Theologie, am 28. … Mehr
Claus Westermann, Gesundheit, Leben und Tod aus der Sicht des Alten Testaments: „Die Gotteserfahrung Israels hat mit der Erfahrung einer Rettung eingesetzt; diese Erfahrung weitete sich ganz von selbst aus: dieser Gott hat alles in Händen. Weil der Retter der Schöpfer ist, der Schöpfer des eigenen Lebens und der Schöpfer Himmels und der Erden, kann alles mit ihm in Verbindung gebracht werden. Dazu bedarf es nicht des Glaubens; es kann gar nicht anders sein, als daß Gott mit allem zusammengehört, was geschieht, auch wenn es widersinnig, empörend ist.“
Gesundheit, Leben und Tod aus der Sicht des Alten Testaments Von Claus Westermann Im Buch Jesaja wird erzählt, wie der … Mehr
Gerhard Sauter, Ermutigung zum Reden von Gott. Lehrpredigt über den ersten Artikel des Augsburger Bekenntnisses: „Wir treffen dann auf Gottes Gegenwart, wenn unser Blick sich verdunkelt und wir neu sehen lernen müssen. Ruft diesen Gott an, wo ihr auch seid und wohin ihr geratet, und ihr werdet erkennen, wer er ist.“
Ermutigung zum Reden von Gott. Lehrpredigt über den ersten Artikel des Augsburger Bekenntnisses Von Gerhard Sauter Zuerst wird gemäß dem … Mehr
Jürgen Roloff, Exegese als Sprachhilfe zur einfachen Gottesrede (1994): „Wer predigt, sollte ein Gespür für jene Aussagen des biblischen Textes haben, von denen zu erwarten ist, daß sie bei den Predigthörern historische Zweifel und kritische Rückfragen provozieren. Diese Hörer sind nun einmal weitgehend bestimmt vom rationalistischen Denken der modernen Gesellschaft, der sie angehören.“
Exegese als Sprachhilfe zur einfachen Gottesrede Von Jürgen Roloff I. Die lange Zeit als selbstverständlich geltende Behauptung, der Weg von … Mehr
Walter Kreck, Die „Aktivität“ der Kirche. Ein Rundfunkvortrag von 1962: „Alles kirchliche Bauen und Gestalten hat diesen einen Zweck, dass der Strom des Wortes Gottes fließt, dass diese Botschaft erklingt, dass sie Gehör und Gehorsam findet, und zwar freiwilligen Glauben und Gehorsam. Wo das Evangelium im Schwange ist, da ist die Kirche.“
Die „Aktivität“ der Kirche. Rundfunkvortrag 1962 Von Walter Kreck Vergleichen wir die Situation der Kirche im Dritten Reich mit der … Mehr
Hans Walter Wolff, Der Tag der Theologen (1952): „Der Teufel ist scharf auf Theologen. Er liebt es, die theologische Wissenschaft zu seiner Munitionsfabrik und Theologenansammlungen zur Zielscheibe seiner Heckenschützenkunst zu machen. Keiner, der sich getroffen sieht, meine, er müsse sich gerade dann allein durchhelfen. Man kann von vornherein nicht genug mit der satanischen Taktik der Isolierung rechnen.“
Der Tag des Theologen Von Hans Walter Wolff Unser Thema ist verdächtig. Was für ein Genitivverhältnis liegt hier vor? Sollen … Mehr
Dietrich Ritschl, Worte brauchen eine Wohnung (2000): „Theologie kann vieles leisten: sie kann sichten, erklären, Probleme lösen, Spaltungen heilen, Neues entwerfen, aber Rezepte liefern, wie Menschen, die die Gegenwart und Liebe Gottes nie verspürt haben, die Sprache der Bibel und der Gläubigen wieder bewohnen können, das vermag sie nicht.“
Worte brauchen eine Wohnung Von Dietrich Ritschl Nicht nur den Protestanten ist „das Wort“ wichtig, sondern natürlich allen christlichen Kirchen. … Mehr