Selbst-Sein – Selbst-Werden in ethischer Perspektive Von Hans G. Ulrich Wenn gegenwärtig „Identität“ von Menschen zum Thema wird, geschieht dies … Mehr
Kategorie: Theologie
Timothy Radcliffe, Theologie – eine Aufgabe, die mit Freude erfüllt (2000): „Theologinnen können die Wunden der Kirche heilen, indem sie uns aus der ideologischen Enge herausführen. Dann werden wir auch fähig, frei zu sein für die Freude, im Anderen Gott zu begegnen, dem Deus Humanissimus, dem Gott, der ganz und gar Mensch ist, wie unser Mitbruder Edward es einmal formuliert hat. Gott möge Sie mit dem Mut segnen, zu Ihrem theologischen Beruf zu stehen. Haben Sie das Vertrauen und die Freiheit des Herzens und Geistes, dieses Leben als Theologinnen zu leben und diesen Dienst zu leisten. Seien auch Sie glückliche Theologen!“
Theologie – eine Aufgabe, die mit Freude erfüllt Von Timothy Radcliffe OP Ich danke vielmals für die mir erwiesene Ehre, … Mehr
Jürgen Moltmann, Das Bekenntnis Jesu Christi. Eine biblisch-theologische Betrachtung (1977): „Christlicher Glaube war von Anfang an bekennender Glaube. Das Bekenntnis Jesu Christi gehört konstitutiv zu diesem Glauben. Ohne dieses Bekenntnis hört er auf, christlicher Glaube zu sein. Das öffentliche Bekenntnis Jesu Christi ist die göttliche Bestimmung dieses Glaubens. Darum ist die Verleugnung Jesu Christi das Zeichen des Unglaubens. Bekennen oder Verleugnen bedeutet Sein oder Nichtsein des christlichen Glaubens.“
Das Bekenntnis Jesu Christi. Eine biblisch-theologische Betrachtung Von Jürgen Moltmann I. Christlicher Glaube war von Anfang an bekennender Glaube. Das … Mehr
Karl Rahner über die Auferstehung Jesu: „Sie muß auch für die heutige Theologie zentrales Thema sein, da sie die Vollendung des Heilshandelns Gottes an der Welt und am Menschen ist, in der Gott sich in dem durch die Auferstehung endgültig ausgewiesenen Sohn der Welt unwiderruflich mitteilt und darum die Welt in eschatologischer Endgültigkeit zum Heil annimmt, so dass alles noch Ausständige nur die Durchführung und Enthüllung des in der Auferstehung Geschehenen ist.“
Auferstehung Jesu Von Karl Rahner 1. Eine apologetische Beweisführung der historischen Tatsache, daß Jesus Christus nach seinem wirklichen u. wahrhaften … Mehr
Karl Rahner, Karsamstag: „Der Gestorbene ist der Abgeschiedene, der Schweigende, der Ferne. Er ist nicht gegangen, weil er irgendwo anders und in anderer Weise sein wollte. Das zwar auch. Aber er ist dadurch auch in Wahrheit der geworden, der dem entrückt ist, worin allein er ganz er selbst und vollendet sein kann: der Welt, der eigenen Leibhaftigkeit, der Konkretheit seines Lebens.“
Karsamstag Von Karl Rahner Wenn wir an den Karsamstag denken, können wir eine seltsame Beobachtung machen: in unserem religiösen Leben … Mehr
Kirsten Huxel über die Botschaft vom Karsamstag: „So wie mit der Geburt alle Not um der Freude über das Kind willen vergessen ist, so wird auch nach dem Tod keine Angst mehr, sondern reine Freude sein. Der Weg der Sterbenden führt durch einen neuerlichen dunklen Geburtskanal in eine andere Welt, die das ewige Reich Christi ist. Die tröstliche Gewissheit besteht für die Sterbenden darin, dass Christus nicht nur den gleichen Weg vorausgegangen ist, sondern überdies die Tür für die Seinen weit aufgetan hat, damit auch sie mit ihm ungehindert ins Himmelreich eingehen können.“
Die Botschaft von Karsamstag Von Kirsten Huxel Am Karfreitag gedenken wir Jesu Kreuzigung und Tod. Am Ostersonntag begehen wir das … Mehr
Eugen Rosenstock-Huessy, Das Dreitagewerk Karfreitag, Ostersamstag, Ostersonntag (1962): „Ein Christ konnte sich nicht verschanzen hinter der Schrecklichkeit des Kreuzestodes, um zu sagen, daß er über die heutigen Hinrichtungen, Tode, Zerstörungen sich hinwegsetzen könne. Jeder verdient beweint zu werden. Jeder vom Weibe geborene Mensch hat ein Recht auf unsere Tränen.“
Das Dreitagewerk Karfreitag, Ostersamstag, Ostersonntag 1962 (Drei Aussprachen) Von Eugen Rosenstock-Huessy Karfreitag Ein Laie soll zu Ihnen an den drei … Mehr
Ulrich Luz, Bild des unsichtbaren Gottes – Christus. Der Kolosserhymnus (Kol 1,15-20): „Vergessen wir nicht, dass dieser Text ein Lobpreis ist, ein Gebet also, kein Lehrtext. Er sagt, für wen wir Gott zu loben und für was wir ihm zu danken haben. Er sagt, wie Gott durch Christus sich für uns manifestieren will: als Versöhner, als Friedensstifter, der die Menschen und die Welt zusammenführt. Er gibt uns damit auch eine inhaltliche Leitlinie, an die wir uns halten können, wenn Gott für uns unerkennbar geworden ist in der Zerstrittenheit der Religionen und ihrer Gottesbilder und in der Gespaltenheit des Christus und seiner Kirchen.“
Bild des unsichtbaren Gottes – Christus. Der Kolosserhymnus (Kol 1,15-20) Von Ulrich Luz In einem der frühesten neutestamentlichen Texte haben … Mehr
Lesslie Newbigin, Das Evangelium als öffentliche Wahrheit (The Gospel as Public Truth): „Die Kirche darf keine andere Art von Autorität anstreben als die des gekreuzigten und auferstandenen Jesus. Der endgültige ‚Beweis‘ der These kann nur am Ende der Geschichte erfolgen, bei der endgültigen Vollendung, deren Unterpfand und Erstlingsfrucht die Auferstehung Jesu ist.“
Das Evangelium als öffentliche Wahrheit (The Gospel as Public Truth) Von Lesslie Newbigin Lesslie Newbigin (1909-1998) war ein britischer Theologe, … Mehr