Hans Frei (1922-1988) ist als Theologe in Deutschland weitgehend unbekannt, obwohl er in den USA äußerst einflussreich gewesen ist. Hier … Mehr
Kategorie: Theologie
Blaise Pascals Memorial (1654): „Seit ungefähr abends zehneinhalb bis ungefähr eine halbe Stunde nach Mitternacht. Feuer »Gott Abrahams, Gott Isaaks, Gott Jakobs«, nicht der Philosophen und Gelehrten. Gewißheit, Gewißheit, Empfinden: Freude, Friede. Gott Jesu Christi Deum meum et Deum vestrum.“
Memorial Von Blaise Pascal Jahr der Gnade 1654 Montag, den 23. November, Tag des heiligen Klemens, Papst und Märtyrer, und … Mehr
Martin Kähler, Der sogenannte historische Jesus und der geschichtliche, biblische Christus (1892): „Die erste Tugend echter Geschichtsforschung ist die Bescheidenheit; Bescheidenheit kommt von Bescheid wissen; und wer Bescheid weiß mit geschichtlichen Tatsachen und Quellen, der lernt Bescheidenheit, sowohl im Wissen als auch im Verstehen. Wir besitzen keine Quellen für ein Leben Jesu, welche ein Geschichtsforscher als zuverlässige und ausreichende gelten lassen kann. Ich betone: für eine Biographie Jesu von Nazareth von dem Maßstabe heutiger geschichtlicher Wissenschaft.“
Der sogenannte historische Jesus und der geschichtliche, biblische Christus Von Martin Kähler Der sogenannte historische Jesus Meinen Mahnruf kann und … Mehr
Johann Baptist Metz, Theologie als Biographie. Eine These und ein Paradigma: „Biographisch soll eine solche Theologie heißen, weil die mystische Biographie der religiösen Erfahrung, der Lebensgeschichte vor dem verhüllten Antlitz Gottes, in die Doxographie des Glaubens eingeschrieben wird. Biographisch ist sie auch, insofern sie nicht eine monomane Ableitungstheologie ist, die sich ihre Stimmigkeit und Unwiderleglichkeit letztlich um den Preis der Tautologie erkauft, sondern begrifflich abgekürzte und verdichtete Erzählung der Lebensgeschichte vor Gott.“
Theologie als Biographie. Eine These und ein Paradigma[1] Von Johann Baptist Metz I. Die These Die katholische Theologie in der … Mehr
Albrecht Grözinger, Reden von Gott – Jenseits von Selbstverständlichkeit und Notwendigkeit: „Wir geben in unserer Gottesrede Gott dann die Ehre, wenn wir ihn den Menschen nicht als eine wie auch immer geartete Notwendigkeit andienen. Ins Positive gewendet: Wir geben in unserer Gottesrede Gott dann die Ehre, wenn wir in einer Sprache der Anmutung sein Ankommen erwarten. Dies ist der unverfügbare Sinn, von Gott zu sprechen.“
Reden von Gott – Jenseits von Selbstverständlichkeit und Notwendigkeit Von Albrecht Grözinger I. Die homiletische Diskussion der letzten fünfzig Jahre … Mehr
Ioannis Zizioulas über die Kirche als Gemeinschaft (1993): „Die Autorität in der Kirche liegt nicht in einem Amt als solchem, sondern in dem vom Geist geschaffenen Ereignis der Gemeinschaft, wenn der Geist die Gläubigen zum Leib Christi formt, sowohl lokal als auch universal.“
Die Kirche als Gemeinschaft (The Church as Koinonia) Von Metropolit Iohannis (Zizioulas) von Pergamon Einführung 1. Es ist für mich … Mehr
Heinrich Vogel, Wahrheit und Wahrhaftigkeit im Glauben an Gott: „Wir reden von dem Gott, der seine Wahrheit manifestierte und offenbarte, indem ER, der allein Wahrhaftige und Treue, sich selbst in Jesus Christus an den Fluch der unwahrhaftigen menschlichen Wahrhaftigkeit stellvertretend preisgab.“
Wahrheit und Wahrhaftigkeit im Glauben an Gott Von Heinrich Vogel Lassen Sie mich bei unserm Fragen nach dem Verhältnis von … Mehr
Kornelis Heiko Miskotte, Über den Begriff „Schriftgläubige“ (De term schriftgelovigen, 1950): „Der Glaube ‚an‘ kann sich streng genommen nur an eine Person richten, schon gar nicht an etwas, was auch immer es sein mag, das, von einer Person abstrahiert, eine eigenständige Existenz hätte und Gültigkeit.“
Über den Begriff „Schriftgläubige“ (De term schriftgelovigen) Von Kornelis Heiko Miskotte Die Wörter, die plötzlich bei einigen wenigen aufblühen und … Mehr
Sören Kierkegaard, Eine erbauliche Rede über das Gebet (1844): „Wurde der Beter verändert? Ja, das ist nicht schwer einzusehen; denn er ist der rechte Beter geworden, und der rechte Beter siegt immer, da dies ein und dasselbe ist. Auf unvollkommene Weise war er schon davon überzeugt, denn während er genug Innerlichkeit hatte um zu beten, war er zugleich überzeugt, dass der Wunsch erfüllt würde, wenn er recht bäte; recht bäte im Verhältnis zum Wunsche, so verstand er es. Nun ist er verändert, aber es ist noch wahr, ja nun ist es wahr geworden, dass wenn er richtig betet, er dann siegt.“
Eine erbauliche Rede über das Gebet (1844) Von Sören Kierkegaard Wer würde in einen Streit gehen, wenn er keine Hoffnung … Mehr