Über den Seelenfrieden „Meine Seele ist aus dem Frieden vertrieben; ich habe das Gute vergessen.“ Das ist eine treffende Beschreibung … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Hans Joachim Iwand, Predigtmeditation zu Lukas 5,1-11 (5. Sonntag nach Trinitatis) von 1939: „Menschen fangen — das ist der Beruf, in den Jesus seine Jünger ruft. Das ist es, was sie bei ihm lernen werben in dem täglichen Umgang mit ihm. Also nicht nur die Lehre an sich, nicht nur die Wahrheit an sich — das wäre Spekulation und nicht Arbeit auf dem Ackerfeld Gottes. Aber doch wieder Menschenfang eben mit der Wahrheit, Menschenfang nicht mit List und Fälschung, sondern so, daß die Wahrheit die Menschen frei macht. Für diesen Beruf verlassen sie alles, was sie haben, denn ‚wer die Hand an den Pflug legt und stehet zurück, der ist nicht geschickt zum Reiche Gottes‘.“
Predigtmeditation zu Lukas 5,1-11 (5. Sonntag nach Trinitatis) Von Hans Joachim Iwand Die Berufung der ersten Jünger gehört hinein in … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigt über Römer 12,16b-21 von 1945: „Ihr seid die Überlegenen, ihr lebt auf der Lichtseite unter dem Schein seiner Gnade.“
Am 21. Januar 1945 hielt Hans Joachim Iwand im zerbombten Dortmund seine Predigt über Römer 12,16b-21: Predigt über Römer 12,16b-21 … Mehr
Walther Zimmerlis Predigtmeditation zu 1. Mose 32, 23-31: „Der Kampfbericht Genesis 32, 23-33 verkündet durch alle Wunden und Nöte hindurch den Frieden, den Gottes Treue zu schenken nicht müde wird“
An Sonntag Quasimodogeniti ist in der Predigtreihe V 1. Mose 32,23-32 als Predigttext vorgesehen. Dazu eine Predigtmeditation von Walther Zimmerli: … Mehr
Zur Ethik des Ansehens unter der Gottesperspektive: „Erhebt solchermaßen ein Höherrangiger das Angesicht des Niederrangigen, begegnen sie sich auf Augenhöhe. Der Höherrangige selbst wird damit beobachtbar. Sein eigenes Ansehen hängt fortan davon ab, was ihm die Angesichtserhobenen zuerkennen werden. In der Öffentlichkeit seines Ansehens lässt sich das eigene Handeln nicht länger verbergen.“
Zur Ethik des Ansehens unter der Gottesperspektive In der theologischen Ethik wird „Ansehen“ nicht eigens als Terminus bedacht. Dabei kommt … Mehr
„Gott sieht mich in der Unansehnlichkeit seines Sohnes am Kreuz“ – Predigt über Micha 7,18-20: „Wer im Glauben an sein Wort den göttlichen Gnadenblick erfährt, ist nicht länger von seinem Ansehen bei anderen abhängig. Das Beste, was mir passieren kann, ist dieser Gnadenblick in Jesus Christus, der mein ganzes Leben einnimmt. Er lässt mich schuldbewusst und zugleich unverschämt zu Gott aufsehen. In diesem Aufsehen kann ich – durchaus selbstbewusst – vor anderen Menschen bestehen, egal wie sie mich ansehen.“
Predigt über Micha 7,18-20 „Wo ist solch ein Gott, wie du bist, der die Sünde vergibt und erlässt die Schuld … Mehr
Ernst Fuchs, Neues Testament und Wort Gottes (1972): „Gott in seiner Gnade ist die Alternative zum Selbst des Menschen. Gott ist Gott in der Wahrheit des Evangeliums, Gott ist Gott im Bezug zum sich selbst sowohl negativ als auch positiv entzogenen Menschen. Gott in seinem Wort, in Christus, das ist nun der Friede in allem Streit der Existenz (Phil 3,7). Eben dieser Friede war und ist paulinisch gesehen die Übersetzung der Christologie in die Anthropologie, die neue Zwischenbestimmung menschlicher Existenz.“
Wie hatte Ingolf Dalferth über Ernst Fuchs geschrieben: „Fuchs’ Texte muss man schwäbisch lesen, sonst erschließen sie sich kaum. […] … Mehr
Eduard Thurneysen, Die Aufgabe der Predigt (1921): „Es wird zwar versucht, es wird geraten, es wird gewagt – aber ‚der im Himmel wohnet, lacht ihrer, und der Herr spottet ihrer‘! Und es ist uns, wenn wir nur ein wenig aufrichtig vor unsrer Predigtaufgabe stehen, als hätten wir alle schon etwas von diesem Lachen gehört, das im Himmel über sämtlichen Ratschlägen, Rezepten und Mittelchen der praktischen Theologie ertönt.“
Die Aufgabe der Predigt Von Eduard Thurneysen Wer nur ein wenig tiefer nachdenkt über die Aufgabe der Predigt, der wird … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigtmeditation über Kolosser 3,1-4: „In und mit der Himmelfahrt Christi hat die Welt ihr endgültiges Oben erhalten, und damit ist auch ihr endgültiges Unten bestimmt und abgegrenzt.“
Predigtmeditation über Kolosser 3,1-4 (Himmelfahrt) Von Hans Joachim Iwand In letzter Zeit haben einige Bemühungen eingesetzt, um den Hintergrund des … Mehr