Die Erlaubnis zum schriftgemäßen Denken Von Kornelis H. Miskotte Das Echo, die Zustimmung, welche Barth in Holland gefunden hat, ist, … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Leszek Kolakowski, Bileam, oder das Problem der objektiven Schuld: „Erste MORAL: Schätzen wir die Stimme eines Tieres nicht gering – denn es weiß gelegentlich etwas besser als wir. Zweite MORAL: Unwissenheit ist eine Sünde, und indem wir uns mit Unwissenheit rechtfertigen, fügen wir den alten Sünden eine neue hinzu.“
Leszek Kolakowski (1927-2009), der wohl bekannteste polnische Philosoph des 20. Jahrhunderts, hatte trotz kommunistischer Sozialisation immer auch ein Faible für … Mehr
Kornelis Heiko Miskotte – Letzte Worte (Über Psalm 22): „Der Name, dieser Name, das ist die Tragkraft, die Brücke, über die dieses Geheimnis sich vollzogen hat vom Leiden zur Herrlichkeit, die so absolut geschieden sind und so innig verbunden werden. Jesu Auferweckung zugunsten seiner Genossen, zugunsten seines Volkes, ist die Quelle ‚letzter Worte‘ geworden.“
Letzte Worte Von Kornelis Heiko Miskotte Einleitung des Übersetzers Der hier wiedergegebene Beitrag von Kornelis Heiko Miskotte (1894-1976) ist in … Mehr
Die Heilung der verdorrten Hand ohne Jesu Übertretung des Sabbatgebotes in Markus 3,1-6: „Wird Jesus am Sabbat therapeutisch tätig, verstößt er gegen die Tora bzw. die Halacha. Jesus stellt in 3,4 klar, dass für ihn Gutes tun bzw. heilen auch am Sabbat Priorität hat. Aber dann nimmt er selbst keine Handlung vor, die ihm als Heilungsakt zugeschrieben werden kann. Stattdessen die Aufforderung an den Mann: ‚Strecke deine Hand aus!‘ (V 5) Im Vollzug der aktiven Handbewegung demonstriert dieser, dass Heilung an ihm bereits geschehen ist. Eine identifizierbare therapeutische Handlung Jesu ist also nicht erforderlich. Und doch weiß jeder, dass diese Heilung durch Jesus veranlasst worden ist.“
Die Heilung der verdorrten Hand ohne Jesu Übertretung des Sabbatgebotes in Markus 3,1-6 Im Evangelium nach Markus werden in 2,1-3,6 … Mehr
Brevard S. Childs, Die theologische Bedeutung der Endform eines Textes: „Durch die kanonische Form des Textes in seiner Endform wird die normative theologische Bezeugung der Schrift für die christliche Kirche weitergegeben. Das einzigartige Zeugnis der biblischen Autoren wird jedoch ernsthaft beeinträchtigt, wenn ihr je eigener Standpunkt um einer rekonstruierten historischen Einlinigkeit willen zurechtgestutzt wird.“
Die theologische Bedeutung der Endform eines Textes Von Brevard S. Childs In den letzten Jahren wurden mehrfach Stimmen laut, die … Mehr
Helmut Merklein, Predigt über Johannes 1,29-34: „’Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt.‘ Dieses Bekenntnis steckt voller Hoffnung. Es käme alles darauf an, dass wir Christen diesen Satz nicht nur bekennen, sondern, dass wir aus der damit geschenkten Freiheit leben.“
Predigt über Johannes 1,29-34 Von Helmut Merklein Zielsatz: Dem heutigen Menschen soll das biblische Sünden- und Sühneverständnis nahegebracht werden. Der … Mehr
Franz Rosenzweig, Die Schrift und Luther (1926): „Die Stimme dieses Buches darf sich in keinen Raum einschließen lassen, nicht in den geheiligten Innenraum einer Kirche, nicht in das Sprachheiligtum eines Volks, nicht in den Kreis der himmlischen Bilder, die über eines Landes Himmel ziehen. Sie will immer wieder von draußen schallen, von jenseits dieser Kirche, von jenseits dieses Volks, von jenseits dieses Himmels.“
Die Schrift und Luther Von Franz Rosenzweig I Übersetzen heißt zwei Herren dienen. Also kann es niemand. Also ist es … Mehr
Peter Brunners Predigt über Lukas 2,41-52 (Der zwölfjährige Jesus im Tempel): „Der Tempel ist ein Ort besonderer Nähe Gottes. Hier war Gott, ohne seiner Heiligkeit wehe zu tun, inmitten einer unheiligen Welt gnadenhaft gegenwärtig. Hier umweht den Knaben Heimatluft aus der Höhe. Hier ahnt er, wo er herstammt. Hier in Gottes heiliger Nähe ist er in Wahrheit zu Hause.“
Predigt über Lukas 2,41-52 (2. Sonntag nach dem Christfest) Von Peter Brunner Wenn ein jüdischer Knabe dreizehn Jahre alt wird, … Mehr
Walther Zimmerlis Weihnachtspredigt über Ezechiel 43,1-7a (1955): „Hier ist Gott wahrhaftig zu uns Menschen gekommen, hat uns besucht, seinen Sitz zwischen unseren Sitzen aufgeschlagen, seine Füße neben unsere Menschenfüße auf den gleichen Erdboden gestellt.“
Predigt über Ezechiel 43,1-7a an Weihnachten Von Walther Zimmerli „Dann führte er mich zu dem Tor, das nach Osten gerichtet … Mehr