Es gab einen Prediger im 19. Jahrhundert, der eine besondere Sensibilität für den NAMEN zeigte, Hermann Friedrich Kohlbrügge (1803-1875). Dieser … Mehr
Kategorie: Schriftauslegung
Predigt zu Lukas 16,19-31 (Vom reichen Mann und armen Lazarus): „Was Lazarus in Jesu Geschichte widerfahren ist, darf nicht außer Acht gelassen werden. Einem Bettler und Krüppel widerfährt die göttliche Anerkennung seines Lebens in Abrahams Schoß. Lazarus – Eleasar – Gott hilft! Im eigenen Leben geht es auch um eine Lazarus-Werdung. An Lazarus gibt es kein Vorbeikommen.“
Predigt zu Lukas 16,19-31 (Vom reichen Mann und armen Lazarus) Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in … Mehr
Claus Westermann, Vom Segen: „Der Segen ist ein stilles, stetiges Wirken Gottes. Er hat sich in der Entwicklung der Menschheit trotz aller Wandlungen der Technik und der Naturwissenschaften nicht geändert. Die Sonne geht noch jeden Morgen auf und jeden Abend unter, und Gott läßt seine Sonne scheinen über Böse und Gute und läßt es regnen über Gerechte und Ungerechte.“
Vom Segen Von Claus Westermann »In dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde«. Dieser Segen geht weiter im Strom … Mehr
Fridolin Stier zum Übersetzen der Bibel (Postscriptum zu Das Buch Ijob. Hebräisch und Deutsch, 1954): „Der Übersetzende weiß, dass sein Tun an der Inkommensurabilität der Sprachen scheitert. Was zu tun bleibt, was getan werden muss, das ist der Versuch, zu vermitteln, einen leidlichen Kompromiss, eine annähernde Verständigung zu erwirken. Dabei ist die zu übersetzende Sprache in possessione, ihr steht es zu, von der anderen das weiteste Entgegenkommen zu verlangen. Sie verpflichtet den Übersetzer, diesem Anspruch zu willen seine Muttersprache aufs heftigste um das Wort zu bedrängen, das er braucht, um das Wort gerade, das die sonst überreiche ihm karg zu weigern scheint. Vielleicht hat sie das Gebrauchte in der Fülle ihres Gebräuchlichen nicht, oder fehlt es ihr ganz, dass sie es nicht einmal ihren Lieblingen zu geben wüßte, geschweige ihren Bettlern… Versagen muß sie viel, so oft und so willig sie auch ihr Bestes gibt. Manchesmal, nur selten geschiehts, dass die Genötigte ein Wort gewährt, das sich nur schüchtern in den engeren Kreis ihrer allüblichen Wortkinder traut und fürchtet, als Fremdling verpönt zu werden.“
Zum Übersetzen der Bibel Von Fridolin Stier Wer um das biblische Wort ringt, hat seinen harten Kampf mit den Wörtern … Mehr
Reinhold Schneider, Daniel in der Löwengrube (1953): „Wir können einen Menschen in seinem ganzen Sein nicht verneinen, wie stark auch in ihm das Böse sein mag; wir können von einer Tat, einer Absicht sagen, daß sie böse seien — und müssen es wohl in vielen Fällen —, von dem Menschen, der auf diese Weise handelt oder strebt, können wir es nicht. Das Letzte bleibt in ihm, das er von Gott empfangen hat; an die Rettung dieses Letzten vor dem Bösen sind alle, ohne Ausnahme, verpflichtet.“
Daniel in der Löwengrube (1953) Von Reinhold Schneider Im Dom zu Worms zeigt ein Steinbildwerk des ausgehenden 12. Jahrhunderts den … Mehr
Über die Sitz(un)ordnung in der Kirche: „Eine versessene Gesellschaft sind wir – im wahrsten Sinne des Wortes, und das auch in der Kirche, obwohl in den Evangelien für die Zuhörer Jesu kein gestuhltes Sitzen vorgesehen ist.“
Über die Sitz(un)ordnung in der Kirche Eine versessene Gesellschaft sind wir – im wahrsten Sinne des Wortes, und das auch … Mehr
Claus Westermann, Geist im Alten Testament: „Wenn man aber die Geschichte des Wortes ruah im AT kennt, muß man feststellen: „heiliger Geist“ ist ein Widerspruch in sich, wenn man den ursprünglichen Sinn der beiden Worte voraussetzt. Denn rûaḥ bezeichnet eine einmalige, auf einen Akt begrenzte Machtwirkung Gottes, qādōš aber ein stetiges Sein Gottes, den Status der Heiligkeit.“
Geist im Alten Testament Von Claus Westermann Das Wort hat im AT eine bewegte Geschichte gehabt. Will man sagen, was … Mehr
Psalm aus Qumran – In der Bedrängnis: „Und mein Herz flattert, / als müsste ich sterben, / und ein Wirbelwind will mich verschlingen, / denn so groß ist ihre Schuld.“
In der Bedrängnis (Psalm aus Qumran) Ich verstumme,mein Arm ist aus seinem Gelenk gebrochen,und mein Fuß ist im Sumpf versunken.Blind … Mehr
Lob des Handwerks: „Was das Handwerk ausmacht, trägt es bereits in seinem Namen: das eigene Werk. Wer mit Geschick und Sachverstand arbeitet, schafft etwas, das sichtbar, greifbar und in der Regel von bleibendem Wert ist. Ein gelungenes Werk spricht für sich. In den Psalmen wird Gott wiederholt auf sein Handwerk angesprochen. So dürfen auch wir im Sinne Gottes für unser eigenes Handwerk beten: ‚Die Freundlichkeit des Herrn, unseres Gottes, sei über uns, / gib dem Werk unserer Hände Bestand, ja, gib dem Werk unserer Hände Bestand.‘ (Psalm 90,17).“
Lob des Handwerks Die Geringschätzung handwerklicher Tätigkeiten ist kein neues Phänomen. Schon in der Antike äußerten sich Denker herablassend über … Mehr