Zu Dietrich Bonhoeffers Plädoyer für ein religionsloses Christentum bzw. für eine nicht-religiöse Interpretation biblischer Begriffe Dietrich Bonhoeffers Plädoyer für ein … Mehr
Kategorie: Protestantismus und Religionismus
„Es war nicht vorauszusehen, dass einige bayerischen Kommunen mit der Konfession LT ein Problem haben und sich querstellen würden“ – Warum wir in Bayern wieder „evangelisch“ (statt „lutherisch“) geworden sind
Nun bleiben wir halt im kirchlich-staatlichen Meldewesen in Bayern doch „evangelisch“ und nicht „lutherisch“: Liebe Mitarbeitende im Meldewesen, wir hatten … Mehr
Dietrich Bonhoeffers Brief an Eberhard Bethge über ein religionsloses „Christentum“: „Wenn wir schließlich auch die westliche Gestalt des Christentums nur als Vorstufe einer völligen Religionslosigkeit beurteilen müßten, was für eine Situation entsteht dann für uns, für die Kirche?“
Bonhoeffers Brief an seinen Freund Eberhard Bethge in Sachen religionsloses Christentum Tegel, 30. April 1944 Lieber Eberhard! Wieder ist ein … Mehr
Thomas Frings, Sind Volkskirchen wünschenswert?: „Wer immer noch eine Volkskirche wünscht, setzt sich dem Verdacht aus, dass er mehr Interesse hat an vergangener Größe, ehemaligem Einfluss denn an der Wirksamkeit des Evangeliums.“
In der heutigen Ausgabe von Publik Forum ist ein Text von Thomas Frings, Autor von »Aus. Amen. Ende. So kann … Mehr
Gustav Heinemanns im Brief an Wilhelm Röpke von 1922: „Andere finden keinen neuen Himmel über sich. Zu diesen bin ich, wie ich glaube, jetzt endgültig gekommen. Warum? Das kann ich verstandesmäßig allein nicht begründen. Erziehung und persönliche Veranlagung, Notwendiges und Zufälliges mögen dabei eigentümlich durcheinanderfließen. Was soll ich anders sagen als: »ich bin nun einmal so«? Religiös im eben angedeuteten Sinne kann ich nicht sein; ich bin »religiös unmusikalisch«.“
Aufschlussreich ist der Brief des fast 23jährigen frisch promovierten Gustav Heinemann an seinen gleichaltrigen Freund Wilhelm Röpke (1899-1966), der ja … Mehr
„Was ich geworden bin, bin ich trotz aller Schulerziehung geworden“ – Aus dem Lebensporträt Gustav Heinemanns von Matthias Schreiber
Ein schönes Porträt über Gustav Heinemann hatte Matthias Schreiber unter dem Titel „Gustav Heinemann – Als Christ in der politischen … Mehr
Trutz Rendtorff über die Theologie Karl Barths: „Die besondere Leistung Barths besteht gerade darin, die Debatte um die Selbstbegründung des Subjektes von Freiheit durch die These von dem ontologischen Vorrang der Freiheit Gottes vor der menschlichen Selbsterfassung von Freiheit transzendiert zu haben.“
Das ist eine Kunst: Das theologische Werk eines anderen sachgerecht darzustellen und zu würdigen, dessen Überzeugungen man selbst nicht teilt. … Mehr
Gustav Heinemanns Brief an einen „Zuchthäusler“ von 1936: „Es gibt Ereignisse, die auch zwischen fremden Menschen alle Schranken mit einem Schlage niederbrechen. Dann stehen wir plötzlich nur noch als Brüder zueinander.“
Das Erstaunliche an Gustav W. Heinemanns Lebensweg ist dessen radikale Christwerdung. Seinem Vater folgend war er als junger Student Mitglied … Mehr
Karl Barths Abschied von „Zwischen den Zeiten“: „Es hätte keinen Sinn mehr, sondern es könnte die theologische und kirchliche Öffentlichkeit nur noch irreführen und verwirren, wenn wir fernerhin nach außen eine Gruppe und Front darstellen wollten.“
Abschied von „Zwischen den Zeiten“ Von Karl Barth Als wir im Herbst 1922 „Zwischen den Zeiten“ begründeten: Friedrich Gogarten, Eduard … Mehr