Was Karl Rahner seinerzeit vor fast 55 Jahren hinsichtlich einer Diasporasituation der Christen in der Gesellschaft zur Sprache gebracht hat, … Mehr
Kategorie: Protestantismus und Religionismus
Über die christliche Toleranz: „Kein hoffnungsloses Hinnehmen von Unveränderlichem“
Über die Toleranz Tolerant hat man zu sein und versteht dabei, dass man Meinungen, Überzeugungen und Praktiken anderer Menschen gelten … Mehr
Erik Peterson, Die Kirche (1929): „Wahre Kirche ist nur da, wo beides sich findet: die Legitimität, in Rechtsnachfolge »der Zwölfe«, die sich unmittelbar vom Herrn herleitet, und ein Glaube, der, wie bei »den zwölf Aposteln«, genötigt ist, auf Grund des Heiligen Geistes selbständige Entscheidungen zu treffen. Keines dieser beiden Merkmale darf fehlen, weder die rechtliche Legitimität noch die pneumatische Freiheit. Erst die Verbindung dieser beiden Kennzeichen macht nämlich die Kirche zur apostolischen Kirche und somit zur Kirche überhaupt. Ich bin daher der Meinung, dass eine Kirche ohne apostolisches Kirchenrecht und ohne die Fähigkeit, dogmatische Entscheidungen zu fällen, überhaupt als Kirche nicht angesprochen werden kann.“
Die Kirche Von Erik Peterson Bevor Erik Peterson im Dezember 1930 im Petersdom in die römisch-katholische Kirche in Rom aufgenommen … Mehr
Über die intratextuelle Einlegung in die Heilige Schrift: „Wer sich vom göttlichen Erzählgeschehen der Heiligen Schrift vereinnahmen lässt, von dem was der Gott an Israel und in seinem Sohn Jesus Christus zu unserem Heil getan hat, dem öffnet sich der Himmel, dem sagt sich der Geist der Wahrheit zu, der liest seinen eigenen Namen im göttlichen Buch des Lebens, das mit dem Blut des Lammes signiert ist. Wie hoffnungslos hingegen ist eine biblische Textauslegung, bei der der Mensch in seinem Selbstverständnis sich selbst überlassen bleibt.“
Intratextuelle Einlegung in die Heilige Schrift Die Schlüsselszene im Neuen Testament in Sachen Bibelverständnis findet sich in der Apostelgeschichte im … Mehr
Hans G. Ulrich über die Freiheit im evangelischen Verständnis: „Freiheit gründet nicht im Menschen selbst, sondern verdankt sich immer neu der im Glauben geschenkten Befreiung von den Gesetzen der Selbstbehauptung und der Selbstbefangenheit.“
Wie im evangelischen Verständnis von Freiheit die Rede sein kann, hat Hans G. Ulrich in seinem „Freiheit“-Artikel für das Evangelische … Mehr
„Der Papst hat recht. Ich habe schon in allerfrömmsten und allerkirchlichsten Katholiken den Luther entdeckt“ – Joseph Wittig zum Lutherjahr 1933
L’Invadente. Ein Nachwort zum Lutherjahr Von Joseph Wittig Als ich in jungen Jahren einmal bei dem guten Papst Pius X. … Mehr
Hermann Sasse im Kirchlichen Jahrbuch 1932: „Die Evangelische Kirche müsste mit dem offenen Geständnis beginnen, dass ihre Lehre eine vorsätzliche und permanente Beleidigung des „Sittlichkeits- und Moralgefühls der germanischen Rasse“ ist und dass sie demgemäß keinen Anspruch auf Duldung im Dritten Reich hat.“
Wie nur wenige andere evangelische Theologen hatte Hermann Sasse schon vor 1933 die grundsätzliche Unvereinbartkeit der nationalsozialistischen Ideologie mit der … Mehr
Reinhold Krauses antisemitische Sportpalastrede vom 12. November 1933: „Es wird aber auch notwendig sein, dass ein grundsätzlicher Verzicht auf die ganze Sündenbock- und Minderwertigkeitstheologie des Rabbiners Paulus ausgesprochen wird.“
Reinhold Krauses zweistündige Rede auf der Kundgebung der Deutschen Christen am 13. November 1933 im Berliner Sportpalast ist ein bedrückendes … Mehr
„Ein Theologe im Tod“ – Jorge Luis Borges‘ postmortale Melanchthon-Geschichte: „Um sie glauben zu machen, er sei im Himmel, verabredete er sich mit einem Hexenmeister von denen aus dem letzten Zimmer, und dieser täuschte sie mit allerlei Blendwerk von Glanz und Heiterkeit. Kaum jedoch zogen die Besucher sich zurück, so erschienen wieder die Armseligkeit und der Kalk, manchmal auch ein bißchen früher.“
Da hat sich Jorge Luis Borges geirrt, dass in Philipp Melanchthons Loci communes von 1521 die Loci „De caritate et … Mehr