Ich habe nicht Recht – Gott sei Dank „Ich habe nicht Recht“ ist für Christen der Grundsatz menschlicher Selbstgewissheit. Eine … Mehr
Kategorie: Protestantismus und Religionismus
Grimms Wörterbuch (DWB) über den ‚lieben Gott‘: „Die heute gebräuchlichste Wendung ‚der liebe Gott‘ entspricht nicht dem biblischen Sprachgebrauch und kommt auch in der Lutherbibel nicht vor. Im Althochdeutschen erscheint liobi nur in Verbindung mit truhtîn (Herr), nicht aber mit got (Gott). Erst im Mittelhochdeutschen und besonders in älteren Volksliedern wird die Verbindung ‚der liebe Gott‘ gebräuchlich. Im eigentlichen Sinne des Attributs, also im Sinne von ‚gütig, gnädig, freundlich‘, wird es jedoch nur selten verwendet, wie etwa in dem Beispiel: ‚dass er vor sie den lieben Gott bat, damit er sie erlöse.'“
Über den „lieben Gott“ im Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (DWB) Kindersprache ist mitunter Elternsprache, wenn verharmlosend … Mehr
opak 4 – die theologische Kreuzigung Gottes
Da finden sich der Aufsatz wieder, den ich 1993 am Ende meiner Studentenzeit zusammen mit Harald Olschner geschrieben hatte: opak … Mehr
Friedrich Wilhelm Kantzenbach über Wilhelm Löhe: „Nur von den Gemeinden aus war sein Ziel der Fortbildung des Luthertums zu einer apostolisch-episkopalen Brüderkirche möglich.“
Friedrich Wilhelm Kantzenbach (1932-2013) hatte 1983 für die Klassiker der Theologie (hrsg. von Heinrich Fries und Georg Kretschmar) ein sympathische … Mehr
Friedrich Mildenbergers Artikel über Spiritualität im TRT: „Die Beziehung auf den Heiligen Geist läßt sich nicht als Aktualisierung einer gnadenhaften Befähigung zum geistlichen Lebensvollzug beobachten.“
Ein konziser Text in Sachen Spiritualität aus evangelischer Sicht ist der Beitrag von Friedrich Mildenberger aus der vierten Auflage des … Mehr
Martin Bubers Rede „Die Brennpunkte der jüdischen Seele“ von 1930: „Juden und Christen sind in der Ahnung verbunden, dass das Haus unsres Vaters anders beschaffen ist, als unsre menschlichen Grundrisse meinen.“
Im März 1930 wurde Martin Buber zu einer Studientagung über das Verhältnis von Christentum und Judentum nach Stuttgart eingeladen. Veranstalter … Mehr
Zu Dietrich Bonhoeffers Plädoyer für eine nicht-religiöse Interpretation biblischer Begriffe: „Ein religionsloses Christentum stellt das Evangelium Jesu Christi als eigensinnige Botschaft vor. An Stelle einer hermeneutischen Transformation der Botschaft tritt die narrative Invitation in das Evangelium: Menschen sollen in die Namensgeschichte des Gottes und seines Sohnes Jesus Christus hineingenommen werden.“
Zu Dietrich Bonhoeffers Plädoyer für ein religionsloses Christentum bzw. für eine nicht-religiöse Interpretation biblischer Begriffe Dietrich Bonhoeffers Plädoyer für ein … Mehr
„Es war nicht vorauszusehen, dass einige bayerischen Kommunen mit der Konfession LT ein Problem haben und sich querstellen würden“ – Warum wir in Bayern wieder „evangelisch“ (statt „lutherisch“) geworden sind
Nun bleiben wir halt im kirchlich-staatlichen Meldewesen in Bayern doch „evangelisch“ und nicht „lutherisch“: Liebe Mitarbeitende im Meldewesen, wir hatten … Mehr
Dietrich Bonhoeffers Brief an Eberhard Bethge über ein religionsloses „Christentum“: „Wenn wir schließlich auch die westliche Gestalt des Christentums nur als Vorstufe einer völligen Religionslosigkeit beurteilen müßten, was für eine Situation entsteht dann für uns, für die Kirche?“
Bonhoeffers Brief an seinen Freund Eberhard Bethge in Sachen religionsloses Christentum Tegel, 30. April 1944 Lieber Eberhard! Wieder ist ein … Mehr