In den von Hans-Werner Bartsch herausgegebenen Bänden „Kerygma und Mythos“ wurden zwischen 1948 und 1960 theologische Stimmen und Einwände gegen … Mehr
Kategorie: Protestantismus und Religionismus
Karl Rahner, Zur gegenwärtigen Situation des Christen. Theologische Deutung der Position des Christen in der modernen Welt (1954): „Die These, die ich aufstellen möchte, ist diese: Die christliche Situation der Gegenwart ist, soweit sie wirklich von heute und für morgen gilt, charakterisierbar als Diaspora, welche ein heilsgeschichtliches Muß bedeutet, aus dem wir für unser christliches Verhalten Konsequenzen ziehen dürfen und müssen.“
Karl Rahners Vortrag von 1954 zur Theologie und Mission in der Diaspora als Lebenssituation einer christlichen Minderheit ist auch nach … Mehr
Trutz Rendtorff über die Ethik (1983): „Ethik ist die Theorie der menschlichen Lebensführung. Als ausdrückliche Rechenschaft über die Lebensführung des Menschen nimmt Ethik ihren Ausgangspunkt bei einer unausweichlichen Erfahrung: dass der Mensch von der Wirklichkeit seines Lebens her zu einer Stellungnahme aufgefordert ist. Der Mensch muss Stellung nehmen zu der Wirklichkeit des Lebens, die ihn trägt und bestimmt.“
Ethik Von Trutz Rendtorff Ethik ist die Theorie der menschlichen Lebensführung. Als ausdrückliche Rechenschaft über die Lebensführung des Menschen nimmt … Mehr
„Religion und Leben“ – Karl Barths expressive Abrechnung mit dem Religionsunterricht am Beispiel des Gleichnisses vom verlorenen Sohnes (1917): „Nicht wahr, ihr meint doch nicht etwa: dazu sei ich ein Lump geworden und unter die Säue geraten, dazu habe ich mich zur Umkehr entschlossen, dazu habe mich mein Vater in die Arme genommen, und dazu das gemästete Kalb für mich geschlachtet, damit ihr nach zweitausend Jahren im Kanton Aargau eure Künste an mir beweisen könnt? Was hat eure Religion und Psychologie und Moral, was haben eure rührenden und niedlichen Bilder mit dem zu tun, was ich eigentlich zu sagen hätte?“
Religion und Leben[1] Von Karl Barth Es ist eine gemeinsame Verlegenheit, die uns hier zusammengeführt hat. Sie haben an uns … Mehr
Johannes Sløk, Søren Kierkegaard (1813-1855): „Kierkegaard versammelt den ganzen Inhalt des Christentums in einem einzigen Dogma, dem der Inkarnation.“
Søren Kierkegaard (1813-1855) Von Johannes Sløk I. Leben Søren Aabye Kierkegaard wurde in Kopenhagen geboren, wo er auch lebte und … Mehr
Jörg Lauster, „Der Traum einer humanen Religion“ und Martin Luthers Rede auf dem Reichstag zu Worms am 18. April 1521: „Luther hat sich auch auf die Vernunft berufen, das wird leider sehr oft vergessen.“ – Aber stimmt das?
Warum Jörg Lausters Traum einer humanen Religion wenig mit Luthers Rede auf dem Reichstag in Worms gemein hat Da nimmt … Mehr
Martin Luthers Rede vor Kaiser Karl V. am 18. April 1521 auf dem Reichstag zu Worms (vollständiger Text): „Wenn ich nicht durch das Zeugnis der Heiligen Schrift oder vernünftige Gründe überwunden werde – denn weder dem Papst, noch den Konzilien allein vermag ich zu glauben, da es feststeht, dass sie wiederholt geirrt und sich selbst widersprochen haben –, so halte ich mich überwunden durch die Schrift, auf die ich mich gestützt habe, so ist mein Gewissen im Gotteswort gefangen, und darum kann und will ich nichts widerrufen, weil gegen das Gewissen zu handeln weder sicher noch lauter ist. Ich kann nicht anders, hier stehe ich, Gott helfe mir. Amen.“
Martin Luthers Rede vor Kaiser Karl V. am 18. April 1521 auf dem Reichstag zu Worms Rede D. Martin Luthers[1]vor … Mehr
Adam Smith über die Besoldung von Pfarrern in An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations (Vom Wohlstand der Nationen) von 1776: „Es wäre ohne Zweifel unschicklich, einen Pfarrverweser oder einen Kaplan mit dem Gesellen in einem gemeinen Handwerk zu vergleichen. Aber von der Bezahlung eines Pfarrverwesers oder Kaplans kann man sehr wohl sagen, dass sie eben derselben Art sei wie der Lohn eines Gesellen.“
Über die Besoldung von Pfarrern Von Adam Smith Es ist für so wichtig gehalten worden, eine gehörige Zahl junger Leute … Mehr
C. S. Lewis’ Vortrag Laiengeblök (Modern Theology and Biblical Criticism) von 1959: „Dr. Bultmann hat nie ein Evangelium geschrieben. Sollte die im Laufe seines gelehrten, spezialisierten und zweifellos verdienstreichen Lebens gesammelte Erfahrung ihn wirklich dazu ermächtigen, die Gedanken dieser längst verstorbenen Männer nachzuvollziehen, die von etwas ergriffen waren, das, wie immer man es ansieht, als zentrale religiöse Erfahrung der ganzen Menschheit zu betrachten ist?“
Karl Barths Diktum „Kritischer müßten mir die Historisch-Kritischen sein!“ aus seinem Vorwort zur zweiten Auflage seines „Der Römerbrief“ von 1922 … Mehr