Vom 26. bis 28. September 1965 hielt Martin Niemöller eine dreiteilige Vortragsreihe in Bremerhaven: Christus und die Atheisten, Christus und … Mehr
Kategorie: Predigten
„Christus und die Gleichgültigen“ – Martin Niemöllers zweiter evangelistischer Vortrag 1965 in Bremerhaven
Vom 26. bis 28. September 1965 hielt Martin Niemöller eine dreiteilige Vortragsreihe in Bremerhaven: Christus und die Atheisten, Christus und … Mehr
„Christus und die Atheisten“ – Martin Niemöllers erster von drei evangelistischen Vortragsabenden 1965 in Bremerhaven: „Wir dürfen deshalb nicht dem Wahn verfallen, ein Atheist sei vom Heil der Erlösung weiter entfernt als jemand, der an die Existenz Gottes »glaubt«. Solcher »Glaube« hat mit Christus gar nichts zu tun; und es ist sinnlos, einen Atheisten zur Anerkennung der Existenz Gottes zu bringen. Schon die Diskussion, ob es Gott gibt oder nicht gibt, ist sinnlos, weil der Sieg in einer solchen Aussprache dem zufällt, der geschickter ist, nicht aber dem, der Christus braucht, der der einzige Beweis für Gottes Existenz werden kann, wo in der Begegnung und Konfrontation mit ihm das Wunder des Glaubens geschieht.“
Vom 26. bis 28. September 1965 hielt Martin Niemöller eine dreiteilige Vortragsreihe in Bremerhaven: Christus und die Atheisten, Christus und … Mehr
Hans Joachim Iwands Gedenkrede zum Totensonntag 1945 (Psalm 90): „Unsere Toten haben ein Loch gerissen in die Welt, in der wir leben. Durch dieses Loch ist der Himmel frei geworden, ist das Jenseits ganz nahe herangekommen“ –
Hans Joachim Iwands Gedenkrede zum Totensonntag, die er 1945 in Bielefeld gehalten hatte, ist eine besonders eindringliche Rede, die sich … Mehr
Tränenglaube, Tränengabe und Tränengebet: „Tränen sind das ‚Grundwasser der Seele‘ (Gotthard Fuchs), das uns auf Gottes Wort hin ihm nahekommen lässt. Wenn die eigene Tränen Gott zufließen, gerät unser Leben heilsam in Fluss.“
Tränenglaube, Tränengabe und Tränengebet „Warum weinst du und warum isst du nichts? Und warum ist dein Herz so traurig?“ fragt … Mehr
Martin Niemöllers Predigt über Jeremia 14,7-11 zum Stuttgarter Schuldbekenntnis 1945: „Unsere Schuld als Christen, liebe Gemeinde, ist viel größer als die Schuld der Nazis, des deutschen Volkes und der Militaristen. Wir Christen haben ja um den rechten Weg gewusst. Die andern haben sich ihre eigenen Wege ausgedacht. Wir wussten, es gibt einen, den zeigt Gott in seinen heiligen Geboten, in dem Leben und Sterben unseres Herrn und Heilandes Jesu Christi. Das ist der rechte Weg, den haben wir zu bezeugen, den haben wir zu leben und haben es unserem Volk vorzuhalten. O, unsere große Schuld!“
Am 18. Oktober 1945 war in Stuttgart die erste ordentliche Sitzung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) angesetzt, … Mehr
„Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände. Ich will euch tragen, bis ihr grau werdet.“ (Jesaja 49,16; 46,4): „Die Lebenslinien in unseren Handflächen können wir uns nicht zu unserem eigenen Heil zurechtdeuten. Aber wir vertrauen darauf, dass sie mit der Kreuzschrift Jesu Christi in Gottes Hand auf seine Ewigkeit hin fortgeschrieben werden.“
„Ich habe dich eingezeichnet in meine Hände“ Der Blick auf die Handflächen findet sie – die eigenen Lebenslinien. Vom Handballen … Mehr
Johannes Chrystomos: „Das Meer, mag es toben, diesen Felsen wird es nicht zerstören. Der Sturm, mag er heulen: Christi Schiff wird nicht versenkt werden!“
Als der Kirchenvater Johannes Chrysostomos auf Betreiben der Kaiserin Eudoxia Ende Sommer 403 zum ersten Mal von Konstantinopel aus in … Mehr
Wilhelm Groß’ „Christus expulsus“ und Martin Niemöllers Erklärung (1936): „Es ist der Herr, der gebeugt unter der Last eines unsichtbaren Kreuzes, gebückt und traurig auswandert, aus der Kirche auswandert, wo ihm die Gemeinde den Gehorsam verweigert; denn wo das geschieht, da ist seines Bleibens nicht länger. Das Auge des Künstlers hatte recht geschaut, was das Ohr der Jünger hörte: ›Was heißet ihr mich Herr, Herr, und tut doch nicht, was ich sage‹? Auch in der Kirche ist er ausgestoßen. Menschen haben sich auf seinen Platz und Thron gesetzt und weigern sich, sein Wort gelten zu lassen.“
Wilhelm Groß’ „Christus expulsus“ und Martin Niemöllers Erklärung In Martin Niemöllers Arbeitszimmer stand über all die Jahre hinweg die geschnitzte … Mehr