Am 3. Februar 1935 hielt Karl Barth beim Rheinisch-Westfälischen Gemeindetag «Unter dem Wort» in Barmen-Gemarken folgende Predigt: Predigt über Matthäus … Mehr
Kategorie: Predigten
Über den Seelenfrieden: „Wo Christus aufsteht, meine Seele in seinen Blick nimmt, finde ich inneren Frieden.“
Über den Seelenfrieden „Meine Seele ist aus dem Frieden vertrieben; ich habe das Gute vergessen.“ Das ist eine treffende Beschreibung … Mehr
Hans Joachim Iwand, Predigtmeditation zu Lukas 5,1-11 (5. Sonntag nach Trinitatis) von 1939: „Menschen fangen — das ist der Beruf, in den Jesus seine Jünger ruft. Das ist es, was sie bei ihm lernen werben in dem täglichen Umgang mit ihm. Also nicht nur die Lehre an sich, nicht nur die Wahrheit an sich — das wäre Spekulation und nicht Arbeit auf dem Ackerfeld Gottes. Aber doch wieder Menschenfang eben mit der Wahrheit, Menschenfang nicht mit List und Fälschung, sondern so, daß die Wahrheit die Menschen frei macht. Für diesen Beruf verlassen sie alles, was sie haben, denn ‚wer die Hand an den Pflug legt und stehet zurück, der ist nicht geschickt zum Reiche Gottes‘.“
Predigtmeditation zu Lukas 5,1-11 (5. Sonntag nach Trinitatis) Von Hans Joachim Iwand Die Berufung der ersten Jünger gehört hinein in … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigt über Römer 12,16b-21 von 1945: „Ihr seid die Überlegenen, ihr lebt auf der Lichtseite unter dem Schein seiner Gnade.“
Am 21. Januar 1945 hielt Hans Joachim Iwand im zerbombten Dortmund seine Predigt über Römer 12,16b-21: Predigt über Römer 12,16b-21 … Mehr
Walther Zimmerlis Predigtmeditation zu 1. Mose 32, 23-31: „Der Kampfbericht Genesis 32, 23-33 verkündet durch alle Wunden und Nöte hindurch den Frieden, den Gottes Treue zu schenken nicht müde wird“
An Sonntag Quasimodogeniti ist in der Predigtreihe V 1. Mose 32,23-32 als Predigttext vorgesehen. Dazu eine Predigtmeditation von Walther Zimmerli: … Mehr
„Gott sieht mich in der Unansehnlichkeit seines Sohnes am Kreuz“ – Predigt über Micha 7,18-20: „Wer im Glauben an sein Wort den göttlichen Gnadenblick erfährt, ist nicht länger von seinem Ansehen bei anderen abhängig. Das Beste, was mir passieren kann, ist dieser Gnadenblick in Jesus Christus, der mein ganzes Leben einnimmt. Er lässt mich schuldbewusst und zugleich unverschämt zu Gott aufsehen. In diesem Aufsehen kann ich – durchaus selbstbewusst – vor anderen Menschen bestehen, egal wie sie mich ansehen.“
Predigt über Micha 7,18-20 „Wo ist solch ein Gott, wie du bist, der die Sünde vergibt und erlässt die Schuld … Mehr
Karl Barths Vortrag „Die Gemeindemäßigkeit der Predigt“ von 1935: „Der Prediger muß wissen um das Leben, um die Menschen, um die Gegenwart und kann sie nicht ernst genug nehmen, und kann mit nicht genug Frische und Aufgeschlossenheit sich ihnen zuwenden.“
Die Gemeindemäßigkeit der Predigt Von Karl Barth Gemeindemäßigkeit ist ein seltsam tönendes Wort und wir müssen uns wohl verständigen darüber, … Mehr
Eduard Thurneysen, Die Aufgabe der Predigt (1921): „Es wird zwar versucht, es wird geraten, es wird gewagt – aber ‚der im Himmel wohnet, lacht ihrer, und der Herr spottet ihrer‘! Und es ist uns, wenn wir nur ein wenig aufrichtig vor unsrer Predigtaufgabe stehen, als hätten wir alle schon etwas von diesem Lachen gehört, das im Himmel über sämtlichen Ratschlägen, Rezepten und Mittelchen der praktischen Theologie ertönt.“
Die Aufgabe der Predigt Von Eduard Thurneysen Wer nur ein wenig tiefer nachdenkt über die Aufgabe der Predigt, der wird … Mehr
Hans Joachim Iwand, Predigt über Lukas 6,36-42 (1939): „Meine Brüder und Schwestern, wir stehen hier vor der Grenze der menschlichen Moral. Jeder, der etwas erfahren hat vom menschlichen Leben, wird es wissen: wir können nirgends richten, ohne dass wir uns darin verurteilen. Wo wir auch immer glauben, mit unserer Moral, mit unserem Wissen von Gut und Böse die Menschen richten zu können, da richten wir uns selbst, ganz gleich was es sei. Wenn die Kirche heute die da draußen richtet, richtet sie sich selbst, und wenn die draußen heute die Kirche richten, richten sie sich alle selbst. Wenn sich heute die Leute hinstellen und die Moral predigen — es pfeifen uns ja die Spatzen von allen Dächern, es ist so, als ob wir alle das Lied singen könnten: Was richtest du einen anderen und dich selber nicht? Die ewigen Gesetze Gottes erfüllen sich hier über Menschen, die da glauben, andere richten, andere verdammen, andere verurteilen zu können; und es weiß doch die ganze Welt, dass wir selber genauso sind wie die, die wir richten. Das sagt Jesus. Es ist so, als ob er ein großes Halt hineinruft in dieses grausame menschliche Gericht, das wir vollziehen, ein: Haltet an, ihr wißt ja nicht, was ihr tut. Ihr baut die Mauer des Gefängnisses, in das ihr selbst einmal eingeschlossen werdet, in diesen Maßstab der Unbarmherzigkeit des Gerichts, da werdet ihr selbst eingeschlossen sein in Ewigkeit. Ihr baut heute schon mit eurer Hartherzigkeit die Mauern des ewigen Gefängnisses!“
Predigt über Lukas 6,36-42 Von Hans Joachim Iwand Darum seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Richtet nicht, so … Mehr