Am Sonntag Judika ist in der Predigtreihe VI 1Mose 22,1-14 vorgesehen. Dazu eine Predigtmeditation von Walther Zimmerli: Predigtmeditation zu 1. … Mehr
Kategorie: Predigten
Karl Steinbauer, Predigt über Apostelgeschichte 8,26-40 (Der Kämmerer aus dem Mohrenland) von 1935: „Die wirkliche Gottesfrage ist keine Frage des Blutes und Bodens, die Gottesfrage wird nicht auf dem engen und engstirnigen Raum eines Volkes und Volkstums gelöst, nicht auf dem kleinen Stückchen Erde seines Mohrenlandes.“
Da mag die Wortwahl an manchen Stellen seiner Predigt aus heutiger Sicht fragwürdig sein. Und doch ist Steinbauers Predigt von … Mehr
Rudolf Bohren, Das Wort und die Kraft von 1952: „Lessing antwortet: »Gewiß, lieber Herr Pfarrer Bohren, ich zweifle ja nicht, daß Sie und alle Ihre hier versammelten Kollegen sehr schön und rührend über die Seligen, die nicht sehen und doch glauben, zu predigen wüßten! Aber was soll dann ich Unseliger? Ich bin kein Gotteskind. Ich bin ein Zweifler. Ich muß schauen. Bin ich darum ewig verloren?«“
Das Wort und die Kraft[1] Von Rudolf Bohren I. Vorspiel Brauchen wir einmal unsere Phantasie. Stellen wir uns vor: hier … Mehr
Eduard Thurneysen, Predigtanfang, Predigtfortgang und Predigtschluss: „Predigen heißt nicht von sich her etwas vertreten oder beweisen oder gar anpreisen und beteuern wollen — das wäre Verrat an der Predigt. Predigen heißt: etwas ausrichten, das mir selber übertragen worden ist. Lebendig ausrichten, mit der ganzen Kraft, die in einem lebt, aber ausrichten! Briefträger sein wollen und nichts anderes!“
Predigtanfang, Predigtfortgang und Predigtschluss. Eine homiletische Studie Von Eduard Thurneysen Pascal schreibt in seinen Pensées als Mahnung den geistvollen Satz: … Mehr
„Der Glaube sieht am besten im Dunkeln.“ Søren Kierkegaards Trostwort in seiner Rede über ‚Mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht‘ (Matthäus 11,30): „Der Gläubige fühlt menschlich wie schwer das Leiden ist, aber in der gläubigen Verwunderung darüber, dass es ihm gewinnreich ist, sagt er doch fromm: es ist leicht. Er kann es wohl nicht verstehen und sagt menschlich: es ist unmöglich, aber er sagt es wieder in gläubiger Verwunderung darüber, dass es ihm gewinnreich ist. Wenn die Klugheit den Gewinn einsehen kann, da kann der Glaube Gott nicht sehen; aber wenn die Klugheit in der dunklen Nacht des Leidens keine Handbreit vor sich sehen kann, da kann der Glaube auf Gott sehen; denn der Glaube sieht am besten im Dunkeln.“
Nachdem Joe Bidens Sohn Beau mit 46 Jahren an einem Hirntumor gestorben war, postete Bidens Frau Jill an den Badezimmerspiegel … Mehr
Kornelis Heiko Miskottes homiletische Besinnung zu Hiob 14,1-6: „Es kann in den Tiefen von Gottes Herz kein Streit sein zwischen Macht und Recht; dass der Mensch so klein ist, kann keine allgemeine anthropologische Einsicht sein, wie simpel es auch scheinen mag.“
Wider den Dualismus. Über Hiob 14,1-6 Von Kornelis Heiko Miskotte I. Das Buch Hiob gehört zu den Ketubim, zu dem … Mehr
Paul Schneider, Predigt über Lukas 18,31-43 an Estomihi 1937: „Wie sollten wir anders durch das Tor der Passion treten, wie sollten wir anders mit Jesu ziehen wollen, als dass auch wir Gott die Ehre geben? Der Herr, der uns vorangeht im Kreuz, der wird uns stärken und erhalten vor dem Bösen. Er wird uns unser Leben, wenn wir es hier an ihn verlieren, erhalten zum ewigen Leben. Er wird uns seine Herrlichkeit sehen lassen, hier und dort. Denn durch Leiden geht es zur Herrlichkeit. Das wollen wir glauben nach seinem Wort, darum wollen wir ihn bitten nach seiner Verheißung, dafür wollen wir ihm danken mit Freude. Amen!“
Predigt über Lukas 18,31-43 an Sonntag Estomihi, 7. Februar 1937 Von Paul Schneider Er nahm aber zu sich die Zwölf … Mehr
Kornelis Heiko Miskottes homiletische Besinnung über das Buch Jona: „Wenn eine Gemeinde keinen Begriff von dem geistlichen Humor hat, wenn sie keine Selbstironie kennt und ganz allgemein nicht zu dem Geheimnis des Lachens vorgestoßen ist, dann ist es vielleicht besser, diesen Stoff liegenzulassen; denn hier reißt das Lachen gar nicht ab: das Lachen eines unerhört fremden Gerichts und einer unerhört fremden Gnade, ein Lachen auch über die psychologischen Unmöglichkeiten, die doch, schrecklich, die Seele des Frommen enthüllen – in ihrem Raffinement und in ihrer Einfältigkeit, in ihrem Dünkel und ihrer (Doch-)Gläubigkeit.“
Eine anregende homiletische Besinnung über das Buch Jona findet sich bei Kornelis Heiko Miskotte in seinem Opus magnum, Wenn die … Mehr
Berührt – wie Hingabe aufleben lässt: „Mit Worten lässt sich vieles sagen. Aber da, wo aufrichtige Berührung stattfindet, ist Liebe mehr als nur dahergesagt. Sie geht unter die Haut und trifft mich in meinem Innersten.“
Berührt – wie Hingabe aufleben lässt Es ist eine berührungsarme Zeit, in der wir leben, zumindest außer Haus. Abstandsregelungen und … Mehr