Über die Vergänglichkeit. Der 90. Psalm Von Walter Jens Der 90. Psalm: ein rätselhafter Text: widersprüchlich und dunkel, hoffnungsreich und … Mehr
Kategorie: Predigten
Albert Schweitzer, Predigt über die Ehrfurcht vor dem Leben zu Römer 14,7, 23. Februar 1919 in Straßburg: „Gut ist: Leben erhalten und fördern; schlecht ist: Leben hemmen und zerstören. Sittlich sind wir, wenn wir aus unserm Eigensinn heraustreten, die Fremdheit den anderen Wesen gegenüber ablegen und alles, was sich von ihrem Erleben um uns abspielt, miterleben und miterleiden. In dieser Eigenschaft erst sind wir wahrhaft Menschen; in ihr besitzen wir eine eigene, unverlierbare, fort und fort entwickelbare, sich orientierende Sittlichkeit. „
Zweite Predigt über die ethischen Probleme und die Ehrfurcht vor dem Leben (Römer 14,7)[1] Von Albert Schweitzer Sonntag, den 23. … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigtmeditation zu 2. Korinther 5,1-10 (Totensonntag, 1948): „Paulus will, daß wir diesen Seufzer mitten in unserer Auferstehungsgewißheit nicht unterdrücken; er will, daß wir die Augen nicht schließen vor dem offenen Abgrund, der sich im Verlangen nach der künftigen Herrlichkeit vor uns auftut. Er macht das Evangelium von Jesus Christus eben nicht zu einer Mysterienreligion, in der das Thema von Tod und Leben, von Zeit und Ewigkeit an sich der Gegenstand des Erlebens ist.“
Predigtmeditation zu 2. Korinther 5,1-10 (Totensonntag, 1948) Von Hans Joachim Iwand Non igitur hominum mors est similis morti bestiarum. (Luther … Mehr
Gerhard von Rad, Predigt über Josua 5,13-15 und Psalm 31,9: „Es gibt ja einen Bann, der um uns Menschen liegt, eine Blindheit für die anderen, die ist furchtbar. Und sie weicht nur, wo uns Gott in seine Freistatt hinausführt und wo er uns wissen läßt »sein herrlich Recht«: Da erst werden die Menschen freier und wissender, da erst sehen sie den anderen nicht nur im Freund-Feind-Schema, da erst, so könnte man ganz einfach sagen, werden sie menschlicher.“
Aus Anlass des 50. Todestages von Gerhard von Rad seine Predigt über Josua 5,13-15 von 1968: Predigt über Josua 5,13-15 … Mehr
Walther Zimmerlis Auslegung zum Predigttext Prediger 12,1-7 (ATD): „Der Schlusssatz aber läßt auch hier die Bildsprache dahinten und schildert die Auflösung dessen, was einst menschliches Leben war, in seine vorzeiten im göttlichen Schöpfungsvorgang vereinigten Teile (1.Mose 2,7). Von der kritischen Bezweiflung der Einzelheiten dieses Vorganges (3,21) ist hier, wo es schlicht um die Feststellung des Endes menschlichen Lebens geht, nichts mehr zu hören.“
In der neuen Perikopenordnung ist für den 20. Sonntag nach Trinitatis nunmehr in der dritten Predigtreihe Prediger (bzw. Kohelet) 12,1-7 … Mehr
Friedrich Mildenberger über die Predigtperikope Prediger/Kohelet 12,1-7: „Wenn er das sagen kann: Mein Schöpfer hat es gut gemacht, mein Leben, Freude und Leid, Alter und Jugend. Zeitig hat er mir die Augen aufgetan, und ich kann es ihm verdanken, wie es gewesen ist, dieses Leben. Nein! Ich wollte es nicht anders gehabt haben, dies Leben, als es gewesen ist.“
In der neuen Perikopenordnung ist für den 20. Sonntag nach Trinitatis nunmehr in der dritten Predigtreihe Prediger (bzw. Kohelet) 12,1-7 … Mehr
Paul Schempp, Gott ist unsere Zuversicht. Predigt über Psalm 46,2-4 (1947): „Wie den Weltuntergang, so können auch das ja nicht die Menschen mit ihrer Kraft fertig bringen, Berge mitten ins Meer versenken. Wenn aber Gott das täte, so wär’s kein anderer Gott als der Eine wahre Gott, der unsere Zuversicht und Stärke ist. Auch dann, wenn zu allem unserem Unglück hin auch noch die Natur in Aufruhr käme und das Meer wütete und wallte und von seinem Ungestüm die Berge einfielen, wäre Gott es, der da seine Macht zeigte und uns zeigen wollte, daß Er allein auch helfen kann mit dieser seiner Macht.“
Gott ist unsere Zuversicht. Predigt über Psalm 46,2-4 Von Paul Schempp Gott ist unsre Zuversicht und Stärke.Eine Hilfe in den … Mehr
Hans Werner Hoffmann, Alttestamentliche Texte der Predigtreihe IV philologisch erschlossen
Mein Hebräischlehrer Prof. Dr. Hans Werner Hoffmann hat dankenswerterweise für die neue Predigtreihe IV einen hilfreichen sprachlichen Schlüssel für die … Mehr
Hans Joachim Iwand, Predigtmeditation zu Matthäus 28,16-20 (Trinitatis 1946): „Weithin lähmt die Erwartung des nahe bevorstehenden Endes das Heraustragen der Botschaft, darum die Bemühung, in frommen Kreisen zusammenzubleiben (in Jerusalem das Ende abzuwarten!), darum die Preisgabe der „Welt“ als einer endgültigen verlorenen, endgültig den Dämonen preisgegebenen Angelegenheit.“
Predigtmeditation zu Matthäus 28,16-20 (Trinitatis 1946) Von Hans Joachim Iwand Die Tauffe ist nichts anders denn eine Epiphania, Denn gott … Mehr