Geleitwort zu „Die chassidischen Bücher“ Von Martin Buber Franz Rosenzweig gewidmet Ehe ich dieses Buch in die Weh gehen lasse, … Mehr
Kategorie: Philosophie
Trutz Rendtorff, Zum ethischen Sinn evangelischer Theologie. Ein Diskussionsbeitrag (1982): „Leben als Handeln heißt, in die kommunikative Grundstruktur des Lebens eintreten, die der Sache nach genau das ist, was den Inhalt des Glaubens bildet, dass nämlich unser Leben, das wir zu führen haben, immer das Leben ist, das wir empfangen und das uns deswegen zu einer Stellungnahme fordert, die uns über eigene Ziele und Lebensregeln hinaus in Anspruch nimmt für die Bewegung dieses Lebens, das sich mitteilt, gibt und insofern im Geben von Leben verwirklicht.“
Zum ethischen Sinn evangelischer Theologie. Ein Diskussionsbeitrag[1] Von Trutz Rendtorff I. Die kritische Funktion der Ethik für die evangelische Theologie … Mehr
Hans Julius Schneider, Ethisches Argumentieren: „Dass etwas für eine Person als Mensch gut ist, heißt, dass es auch für mich, wäre ich in der entsprechenden Lage, gut wäre; denn das Menschsein teile ich mit ihr. Was dies wiederum heißt, wie der Ausdruck ‹Menschsein› inhaltlich zu füllen ist, und was es lebenspraktisch für uns bedeutet, dass wir es miteinander gemeinsam haben, läßt sich in einem gewissen Grad mit Hilfe der Sprache explizieren.“
Ethisches Argumentieren Von Hans Julius Schneider 1. Der Bereich des Ethischen und das Argumentieren 1.1. Ethisches und moralisches Argumentieren Sehen … Mehr
Jörn Rüsen über das historische Erzählen: „Die Typen des traditionalen, exemplarischen, kritischen und genetischen Erzählens können als Entwicklungsphasen des Geschichtsbewußtseins verstanden werden, die sich in komplexen, im einzelnen noch zu erforschenden Prozessen einer kontinuierlichen Verarbeitung historischer Erfahrungen in identitätsbildende Deutungsmuster des zeitlichen Wandels von Mensch und Welt sukzessive herausbilden.“
Historisches Erzählen Von Jörn Rüsen Begriffliche Unterscheidungen „Historisches Erzählen“ ist zunächst einmal die alltägliche sprachliche Form, in der Geschichte artikuliert … Mehr
Friedrich Nietzsche über das Alte Testament in ‚Jenseits von Gut und Böse‘: „Man steht mit Schrecken und Ehrfurcht vor diesen ungeheuren Überbleibseln dessen, was der Mensch einstmals war“
Über das Alte Testament Von Friedrich Nietzsche Im jüdischen »Alten Testament«, dem Buche von der göttlichen Gerechtigkeit, gibt es Menschen, … Mehr
Martin Buber über Jesu Spruch vom Zinsgroschen in „Geltung und Grenze des politischen Prinzips“ (1953): „Wird die Geschichtszeit und die Geschichte verabsolutiert, so kann es sich leicht ereignen, dass in der geschehenden Geschichte der zeitbefangene Denker dem aktuellen staatlichen Machtgetriebe den Charakter des Absoluten und in diesem Sinn Zukunftbestimmenden zuspricht. Danach mag für ein Weilchen der Gnom Erfolg krampfhaft grinsend den Gottessitz der Vollmacht einnehmen.“
Geltung und Grenze des politischen Prinzips Von Martin Buber Dieser Vortrag ist im Juni 1953 anläßlich der Verleihung des hansischen … Mehr
Kurt Hübner, Der Mythos behält seine Berechtigung: „Niemand begeht ein sacrificium intellectus, der glaubt; niemand begeht aber auch ein Sakrileg, der bestimmte vor allem dem vorwissenschaftlichen Logos verpflichtete Elemente in der Heiligen Schrift fallen läßt. So könnte man eher sagen, man sollte die Bibel „entlogisieren“ als entmythisieren.“
Der Mythos behält seine Berechtigung. Die Kritik der empirischen Wissenschaft ist unhaltbar Von Kurt Hübner Als Bultmann seine „entmythologisierte“ Theologie … Mehr
Jürgen Habermas, Israel und Athen oder: Wem gehört die anamnetische Vernunft? (1993): „Die Spannung zwischen dem Geiste Athens und dem Erbe Israels hat sich innerhalb der Philosophie nicht weniger folgenreich ausgewirkt als innerhalb der Theologie. Wenn aber das philosophische Denken nicht aufgeht in der synthetischen Arbeit jenes Idealismus, der das kirchlich verfaßte Heidenchristentum des Abendlandes auf den theologischen Begriff gebracht hat, dann kann sich die Kritik am hellenisierten Christentum auch nicht gegen die argumentierende Vernunft per se, gegen die unpersönliche Vernunft der Philosophen als solche richten.“
Als die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Münster am 16. Juni 1993 unter dem Titel «Gott in dieser Zeit» ein Symposion … Mehr
Trutz Rendtorff über die Ethik (1983): „Ethik ist die Theorie der menschlichen Lebensführung. Als ausdrückliche Rechenschaft über die Lebensführung des Menschen nimmt Ethik ihren Ausgangspunkt bei einer unausweichlichen Erfahrung: dass der Mensch von der Wirklichkeit seines Lebens her zu einer Stellungnahme aufgefordert ist. Der Mensch muss Stellung nehmen zu der Wirklichkeit des Lebens, die ihn trägt und bestimmt.“
Ethik Von Trutz Rendtorff Ethik ist die Theorie der menschlichen Lebensführung. Als ausdrückliche Rechenschaft über die Lebensführung des Menschen nimmt … Mehr