Warum in der Luther-Bibel 2017 „’ădonāj JHWH“ falsch übersetzt ist und die Luther-Bibel 1545 es besser weiß: „Keine Lösung ist es, den Gottesbegriff an Stelle von JHWH oder ’ădonāj in die Übersetzung einzuführen. Wenn entgegen dem hebräischen Wortlaut von einem „Gott der Herr“ (in Anleh­nung an Luthers missglückter Übersetzung von jhwh ’älohîm) die Rede ist, wird der NAME als Apposition sinnentleert. Dem biblischen Zeugnis zufolge geht der NAME einem anonymen ‚Gott-sein‘ bzw. dem Appellativum ‚Gott‘ voraus.“

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Richard Schaeffler über Erinnerung und Anamnese: „Die Erinnerung an Jesu Tod und Auferstehung befähigt die Christen, Leid und Tod als ‚Gestaltgemeinschaft mit Christus‘ zu begreifen und daraus die Hoffnung auf eine ‚Gleichgestaltung mit seiner Herrlichkeit‘ zu gewinnen.“

Richard Schaeffler wusste wie kaum ein anderer Religionsphilosoph die Liturgie in seinen Gedankengängen zu berücksichtigen, so in seinem Artikel „Erinnerung/Anamnese“ … Mehr

NAMENSgedächtnis statt Gottdenken. Warum Christen nicht an „Gott“ glauben: „Was Menschen Zukunft verheißt, sind weder allgemein Gedachtes noch die Natur, sondern Namen, die glaubwürdige Geschichten tragen. So wird JHWH im Psalmgebet vertrauensvoll angegangen: ‚Du bist mein Fels und meine Burg, und um deines Namens willen wollest du mich leiten und führen.‘ (Ps 31,4) Dem biblischen Zeugnis zufolge umfasst der Name all das, was JHWH an seinem Volk Israel und durch seinen Sohn Jesus Christus zum Heil der Völker getan hat. Wer das unaussprechliche Tetragramm überliest, erweist sich als Analphabet des eige­nen Lebens.“

Seit meiner Lehrtätigkeit in Hongkong 2002-2008 bearbeite ich einen eigenen Text „NAMENSgedächtnis statt Gottdenken“. Diesen halte ich selbst für die … Mehr

Helmut Tacke, Das seelsorgerliche Gespräch im Schutzbereich des Namens: „Seelsorge im Namen Gottes eröffnet eine Perspektive, in der grundsätzlich dem um Hilfe ersuchenden Mitmenschen das Wort erteilt wird. Im Schutzbereich des Namens kommt der Seelsorgepartner zu Ehren. Die Struktur der Seelsorge zeigt die Umkehrung dessen, was im Gottesdienst geschieht. Seelsorge ist das Gegenstück der Predigt. Der redende Prediger wird zum hörenden Seelsorger.“

Das seelsorgerliche Gespräch im Schutzbereich des Namens Von Helmut Tacke Evangelische Seelsorge geschieht im Namen Gottes. Vom Glanz und dem … Mehr

Hans G. Ulrich, Gottes Reich — der widerständige Trost seiner Verheißung: „Die Verheißung des kommenden Gottesreiches hat ihre Pointe ja gerade darin, dass nicht irgendein Reich in Aussicht steht, sondern dass Gott selbst — in der Einheit mit Christus — regiert. Die Hoffnung richtet sich auf den Gott, der schon bekannt und präsent ist, und auf ein Gottes-Reich, das bereits begonnen hat. Sein Fundament ist gelegt.“

Von meinem theologischen Lehrer Hans G. Ulrich habe ich evangelische Ethik in göttlicher Verheißung gelernt, die einem religionistischen Autismus biblisch … Mehr