Wie Martin Luther einer Gemeinde mittels seiner Predigten theologisch vorgestellt werden kann, hat Friedrich Mildenberger mit seinem Vortrag zum damaligen … Mehr
Kategorie: Martin Luther
Friedrich Mildenberger über Martin Luthers De servo arbitrio (1983): „Für Luther ist die Behauptung unumgänglich: ‚Der freie Wille ist offenkundig nur ein Gottesprädikat.‘ Nur so gelingt ihm in der Kontroverse mit Erasmus eine einheitliche Auslegung der umstrittenen Bibeltexte. Und zugleich verlangt die Gewissheit des Glaubens, dass der Mensch gerade das wahrnimmt, was ihm Gott als Leben gewährt, im Hören auf das Wort wie im Tun dessen, was anliegt. Menschliche Spontaneität wird hier durch das entbunden, was ihr von außen zukommt, als Wort wie als die Gelegenheit zum Tun.“
Mein Dogmatiklehrer Friedrich Mildenberger hatte aus Anlass des 500. Geburtstags Martin Luthers am 4. November 1983 den akademischen Festvortrag zum … Mehr
„Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden“ – Worin die Übersetzung des Missionsbefehls in der Luther-Bibel 2017 wirklich fragwürdig ist
„Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden“ – Worin die Übersetzung des Missionsbefehls in der Luther-Bibel 2017 … Mehr
Warum Martin Luther kein Mystiker ist: „Dies nennen die mystischen Theologen: ins Dunkel gehen, über das Sein und Nicht-Sein hinaussteigen. Richtiger wäre es, wenn sie daran glaubten, dass die Leiden des Kreuzes, des Todes und der Hölle damit bezeichnet werden. Das KREUZ allein ist unsere Theologie.“
Warum Martin Luther kein Mystiker ist Man mag sich bei Martin Luther – wie Volker Leppin in seinem Buch „Die … Mehr
Hans Joachim Iwand über Holls „Gewissensreligion“ als protestantische Selbstrechtfertigungslehre: „Der Mensch, der dabei herauskommt, ist dann nichts anderes als der verinnerlichte, der radikalisierte, verabsolutierte Gesetzesmensch. Es ist der durch sein inneres Sollen geprägte Gesetzesmensch, der permanent aber hinzufügt, er könne dieses Sollen nicht erfüllen — und deshalb brauche er Christus.“
Über Karl Holls „Gewissensreligion“ Von Hans Joachim Iwand Eine treffende Analyse der protestantischen Selbstrechtfertigungslehre bietet Hans Joachim Iwand in seiner … Mehr
„Ich armer, stinkender Madensack“ – Martin Luthers unappetitliche Erinnerung in Sachen Reformationsjubiläum 2017
„Ich armer, stinkender Madensack“ – Martin Luthers unappetitliche Erinnerung in Sachen Reformationsjubiläum 2017 Bevor nun 2017 allerorts protestantisch „geluthert“ wird, … Mehr
Double bind und die Schizophrenie Gottes. Eine pathologische Interpretation von Luthers „De servo arbitrio“
Ursprünglich veröffentlicht auf NAMENSgedächtnis:
1. Das soteriologische Paradox Paradoxien haben ihre Verufenheit verloren, seitdem man erkannt hat, dass sie bei…
Hans Joachim Iwand, Theologische Einführung in Martin Luthers Schrift De servo arbitrio (Dass der freie Wille nichts sei), geschrieben im Gestapo-Gefängnis „Steinwache“ in Dortmund (1938): „Wer diese Schrift nicht aus der Hand legt mit der Erkenntnis, dass die evangelische Theologie mit dieser Lehre vom unfreien Willen steht und fällt, der hat sie umsonst gelesen. Das ist das Harte und Fordernde an diesem Buch, sein unüberhörbares, unausweichliches Nein gegenüber allen, die der Lehre von der Freiheit des Willens, aus welchen guten und einsichtigen Gründen auch immer, einen positiven Sinn abgewinnen möchten. Und wenn wir dem Leser einen Rat mitgeben dürfen für den atemraubenden Weg, den er an Luthers Hand durch alle Höhen und Tiefen der Gottes- und Menschenerkenntnis geführt werden wird, dann ist es der, sich nicht auf die vielen Umdeutungen und Abschwächungen einzulassen, die die Ausleger späterer Zeiten zur Abmilderung der Härten und zum Ausgleich der Paradoxien anbieten.“
Luthers De servo arbitrio von 1525 in Auseinandersetzung mit Erasmus von Rotterdam geschrieben ist bekanntlich die Schrift, an der sich … Mehr
Hans Joachim Iwands Kritik des Protestantismus in seiner Bonner Vorlesung zu Luthers Theologie: „Wenn das Gewissen aufbrechen will, wenn das Schuldbewusstsein sich meldet, dann stellt sich eine Christuspredigt ein, die sofort dieses Gewissen wieder einschläfert. Darum ist auch die Kirche für viele Menschen unersetzlich. Von da aus wird auch verständlich, warum heute unser deutsches Volk die Kirche so braucht und warum wir uns dazu gebrauchen lassen.“
Kritik des Protestantismus Von Hans Joachim Iwand Das anspruchsvollste Buch zu Luthers Theologie dürfte wohl noch immer Hans Joachim Iwands … Mehr