Martin Luthers erste Invokavitpredigt am Sonntag Invokavit, 9. März 1522 Wir sind allesamt zu dem Tod gefordert, und keiner wird … Mehr
Kategorie: Martin Luther
Martin Luthers Invokavit-Predigt zu Jesu Versuchung durch den Teufel (Matthäus 4,1-11) von 1537: „Unternimm es, Christus sein Reich und sein Priestertum wegzunehmen und beides an dich zu reißen, um unter diesem seinem Namen die Christen zu verführen und zu unterdrücken. In dieser Weise wirst du mich anbeten, und ich werde dir einen auserlesenen Lohn dafür geben: Ehren und Reichtümer und Macht über Kaiser und Könige und alle Gewalt auf Erden, außerdem den Ruf der Gerechtigkeit und Heiligkeit.“
Predigt über Matthäus 4,1-11 (Die Versuchung Christi) Von Martin Luther Evangelium Matthäus 4,1-11: Da ward Jesus vom Geist in die … Mehr
Martin Luther über Gottes Führung in seiner Auslegung von Psalm 32,8: „Nicht das Werk, das du dir erwählest, nicht das Leiden, das du dir erdenkest, sondern das, welches dir wider dein Erwählen, Denken, Begierden zukommt, da folge. Da rufe ich, da sei Schüler, da ist es Zeit. Dein Meister ist da gekommen.“
Über Gottes Führung. Auslegung zu Psalm 32,8 Von Martin Luther 8. Ich will dir Verstand geben und dir den Weg … Mehr
Martin Luthers Auslegung des ersten Gebots „Du sollst nicht andere Götter haben“ in seinem Großen Katechismus: „Es ist mancher, der meint, er habe Gott und alles zur Genüge, wenn er Geld und Gut hat; er verlässt sich darauf und brüstet sich damit so steif und sicher, dass er auf niemand etwas gibt. Sieh, ein solcher hat auch einen Gott: der heißt Mammon, das heiß Geld und Gut; darauf setzt er sein ganzes Herz. Das ist ja auch der allgewöhnlichste Abgott auf Erden.“
Auslegung des ersten Gebots: „Du sollst nicht andere Götter haben“ Von Martin Luther Das heißt: Du sollst mich allein für … Mehr
Walter Jens, Martin Luther. Prediger, Poet und Publizist (1983): „In der Welt der Bibel, deren Wüste er mit der Heide zwischen Wittenberg und Leipzig verglich, war er, wortwörtlich zu Hause: Da lebten liebe Bekannte, deren Geschick er ausmalte und auf sich selber bezog. Als wäre er ein naher Verwandter, schlüpfte Luther in Petrus’ Wams, schaute mit Noah aus der Luke heraus, stimmte in Josephs Klagelied ein und machte aus dem Beraubten des Samaritergleichnisses eine Elendsgestalt, die exemplarisch auf das Los der Kreatur in Zeiten von Gewalt und Krieg verweist.“
Martin Luther. Prediger, Poet und Publizist Von Walter Jens »Ich kenne einen Menschen, der versichert hat, er habe die Strafen … Mehr
Martin Luthers Auslegung über Galater 5,1 in Sachen Freiheit: „Dann gibt es auch die Freiheit des Fleisches, die allenthalben in der Welt herrscht. Da gibt es keinen Gehorsam gegen Gott und die Gesetze, sondern man tut, was man will. Dieser Freiheit folgt heute das Volk, dazu die fanatischen Geister, die frei sein wollen in ihren Meinungen und Handlungen, um das, wovon sie träumen, es sei recht, ungestraft lehren und ausführen zu können.“
Über die Freiheit (Auslegung zu Galater 5,1) Von Martin Luther Paulus wendet gegen das Ende des Briefes hin eine heftige … Mehr
Martin Luthers Vorrede zum Psalter (1528): „Ein menschliches Herz ist wie ein Schiff auf einem wilden Meer, das die Sturmwinde aus den vier Himmelsrichtungen der Welt hin und her treiben. Hier gibt es Furcht und Sorge vor zukünftigem Unglück, dort fährt Grämen mit und Traurigkeit aus gegenwärtigem Übel. Hier weht Hoffnung und Vermessenheit aus zukünftigem Glück, dort bläst Sicherheit und Freude an gegenwärtigen Gütern.“
Vorrede zum Psalter (1528) Von Martin Luther Es haben viele heilige Väter den Psalter vor allen anderen Büchern der Schrift … Mehr
Martin Luther über die Weihnachtsgeschichte in seiner Kirchenpostille: „O welch eine finstere Nacht ist über dem Bethlehem damals gewesen, die eines solchen Lichts nicht ist inne worden! Wie zeiget Gott an, daß er so gar nichts achte, was die Welt ist, hat und vermag; wiederum die Welt beweiset auch, wie gar sie nichts erkennet noch achtet, was Gott ist, hat und wirket.“
Siehe, wie gar schlicht und einfältig die Ding zugehen auf Erden, und doch so groß gehalten werden im Himmel. Auf … Mehr
Hans Bietenhard über Himmel und Hölle: „Mit diesem Wort Hölle wurden nun allerdings von den älteren Bibelübersetzern, besonders von Luther, mehrere Begriffe wiedergegeben, die im Neuen Testament streng voneinander abgehoben sind … Dadurch aber entstand die Gefahr, daß wesentliche Teile der neutestamentlichen Botschaft verändert werden, und daß Lehren und Anschauungen, die anderen religiösen Welten entstammen, für biblisch und christlich ausgegeben werden.“
Hans Bietenhard hat seinerzeit für das Theologische Begriffslexikon zum Neuen Testament einen Artikel zur Topologie von Himmel und Hölle geschrieben, … Mehr