Reinhold Niebuhr about Karl Barth „Why Is Barth Silent on Hungary?“ 1957: „Some of the political framework of Barth’s judgments is furnished by his ill-disguised anti-Americanism and by what he regards as our “worship of the dollar.” Some of it is given by his belief that the struggle is not between communism and democracy but between Slav and Ger­man.“

Why Is Barth Silent on Hungary? By Reinhold Niebuhr THE WHOLE WORLD has been thrilled by the spontaneity and the … Mehr

Karl Barth, Vom christlichen Leben. Zwei Bibelstunden über Römer 12, 1-2 (1926): „Und nun noch einen dritten Begriff: Bereitschaft: daß man ein Mensch wird, der auf der Wache ist, der weiß, worauf es ankommt, der gesehen hat, wie es mit dem Le­ben steht, der gehört hat, daß das große Halt! Noch nicht! gesprochen ist, zugleich aber auch das große: Fürchte dich nicht, freue dich!“

Vom christlichen Leben Von Karl Barth Vorwort Das Folgende ist der Abdruck eines Stenogramms, das die Herren stud. theol. Hans … Mehr

Karl Barth über die zwanziger Jahre in Zwischenzeit (Magnum, 1961): „In der deutschen evangelischen Kirche von damals konnte mir nie so richtig wohl wer­den. Sie entwickelte, dem Staat gegenüber zum erstenmal auf eigene Füße gestellt, ein merkwürdig pompöses Selbstbewußtsein, dem der Gehalt und Tiefgang ihrer Verkündigung nun doch nicht zu entsprechen schien. Schon gab es da und dort „Bischöfe“, solche, die die Bischöfe liebhatten, und solche, die selbst gern Bischöfe werden wollten.“

Zwischenzeit Von Karl Barth Was ich, dem an mich ergangenen Wunsch gemäß, hier bieten kann, ist keine geschichtsphilosophische Deutung jener … Mehr

Karl Barths Betrachtung über Daniel 9,18 zum Bettag 1942: „Wir haben ein neues, selbstsüchtig auf seine eigene Erhaltung bedachtes und gerade darum der Drohung der fremden Macht gegenüber unsicheres Schweizertum, eine neue, dem jeweils stärksten Wind von außen sich anpassende Neutralität, eine neue, die offene Sprache im eigenen Haus nicht mehr schützende, sondern unterdrückende Unabhängigkeit, ein neues, der verfolgten Freiheit nur noch wenig tröstliches und hilfreiches Asylrecht erfunden und als gültig erklärt.“

Betrachtung zum Eidgenössischen Dank-, Buß- und Bettag 1942 Von Karl Barth Nicht im Vertrauen auf unsere Verdienste bringen wir unser … Mehr

Karl Barth, Die Arbeit als Problem der theologischen Ethik (1931): „Wenn die Arbeit, d. h. nun also: die Sorge für unsere Bedürfnisse auf der unteren und die Aufgabe der Humanität auf der oberen Ebene der Betrachtung Gottes Gebot ist, dann ist eben damit gesagt, dass unser Arbeiten, wenn es Gehorsam gegen Gottes Gebot sein soll, eine Grenze haben muss und dass wir um diese seine Grenze wissen müssen.“

Die Arbeit als Problem der theologischen Ethik Von Karl Barth Die Arbeit kann uns in sehr verschiedener Weise zum wissenschaftlichen … Mehr

Karl Barth, Über „Euthanasie“ und ärztliche Sterbehilfe (KD III/4): „Wo kämen wir aber hin, was würde des Menschen Verhältnis zu Gott und was würde der gebotene Schutz des Lebens noch bedeuten können, wenn es über eine willkürliche Erfüllung solcher Wünsche alle Augenblicke zu Selbstgesprächen und anderen Gesprächen kommen, wenn die Möglichkeit eigenmächtiger Leidensverkürzung durch Lebensverkürzung als eine Diesem und Jenem zu erweisende «Wohltat» wirklich zur Diskussion stehen dürfte?“

Über „Euthanasie“ und ärztliche Sterbehilfe (KD III/4) Von Karl Barth «Euthanasie» in diesem Sinne ist eine spezifische Frage der ärztlichen … Mehr

Karl Barth, Fürchtet Euch nicht! Ein Brief zum Hromadka-Brief und zum Ost-West-Konflikt (1950): „Eine besondere christliche Ermahnung könnte eines Tages wieder sehr nötig werden: wenn es plötzlich darum gehen sollte, von all der jetzt vorbereiteten Rüstung unter Einsatz von Gut und Blut Gebrauch zu machen und also aus all den Aufregungen Taten werden zu lassen. Wir werden ja sehen, wer dann am klarsten und entschiedensten zu reden weiß.“

Fürchtet Euch nicht! Ein Brief (1950) Von Karl Barth Lieber Herr Pfarrer! [Wolf-Dieter Zimmermann] Soso, nun ist also in Westdeutschland … Mehr

Karl Barths Dankbrief an Mozart (1955): „Was ich Ihnen danke, ist schlicht dies, daß ich mich, wann immer ich Sie höre, an die Schwelle einer bei Sonnenschein und Gewitter, am Tag und bei Nacht guten, geordneten Welt versetzt und dann als Mensch des 20. Jahrhunderts jedes Mal mit Mut (nicht Hochmut!), mit Tempo (keinem übertriebenen Tempo!), mit Reinheit (keiner langweiligen Reinheit!), mit Frieden (keinem faulen Frieden!), beschenkt finde.“

Dankbrief an Mozart Basel, 23. Dezember 1955 Lieber Herr Kapellmeister und Hofkompositeur! Da hat nun jemand den kuriosen Gedanken gehabt, … Mehr