Menschen ohne Heimat Von Hans Joachim Iwand Es ist gut, wenn wir uns klarmachen, daß es sich nicht nur um … Mehr
Kategorie: Hans Joachim Iwand
Hans Joachim Iwand, On Christian Freedom: „The conspicuous and special nature of Christian freedom consists in that it is anchored in a liberation that God has accomplished to and for humans quite apart from our assistance.“
Hans Joachim Iwand (July 11, 1899-May 2, 1960) was born and lived in Germany. He served with the German military … Mehr
Hans Joachim Iwand on the Freedom of the Christian and the Bondage of the Will: „Lazarus, who lay in the grave and received the call, ‚Come out!‘ did not have freedom of choice.“
There are not so many texts of Hans Joachim Iwand (1899-1960) available in English. As one of the leading Lutheran … Mehr
Hans Joachim Iwand, Die Kirche und die Juden (1951): „Es bleibt nach Römer 9-11 bestehen, dass wir als Heidenkirche die Zweige sind und das Volk Israel das Volk der Erwählung ist. Es bleibt nach diesem Abschnitt des Römerbriefes gewiss, dass jede Überhebung der Zweige über die Wurzel diese selbst unter das Gericht Gottes bringt.“
Immer noch beachtenswert ist Hans Joachim Iwands Aufsatz von 1951 aus der „Jungen Kirche“: Die Kirche und die Juden Von … Mehr
Hans Joachim Iwand, Die politische Existenz des Christen unter dem Auftrag und der Verheißung des Evangeliums von Jesus Christus (1953): „Wo die Verschiedenheit der beiden Reiche im Sinne willkürlicher Grenzziehung verstanden wird, wird der eschatologische Charakter des Reiches Gottes ausgestrichen, wird er beschränkt und begrenzt auf eine Innerlichkeit, die nicht mehr die Ohnmacht des Kreuzes, sondern die Ohnmacht des Unglaubens ist, wird die Gegenwart, in der wir leben, nicht mehr im Gericht und Verheißung bezogen auf das kommende Reich und auf seinen Herrn, geraten wir in Versuchung, die Weltgeschichte zu verwechseln mit dem Weltgericht und damit Erfolg und Mißerfolg entscheidend sein zu lassen über Gut und Böse, Gerecht und Ungerecht. Wir vergessen dann, daß es Jesus Christus ist, der als der Kommende den Prüfstein in der Hand hat, dass darum unsere politische Existenz vom Jenseits des Politischen her ihr Urteil empfängt. Die Weltgeschichte als solche ist nicht das Weltgericht.“
„Die politische Existenz des Christen unter dem Auftrag und der Verheißung des Evangeliums von Jesus Christus“ heißt der Vortrag, den … Mehr
Hans Joachim Iwands Erstentwurf zum »Darmstädter Wort« von 1947: „Wir sind in die Irre gegangen, als wir meinten, eine Front der Guten gegen die Bösen, des Lichtes gegen die Finsternis, der Gerechten gegen die Ungerechten auf politischem Wege bilden zu müssen.“
Auf der Sitzung des Reichsbruderrats der Bekennenden Kirche am 5. Juli 1947 wurde Hans Joachim Iwand um den Entwurf einer … Mehr
Hans Joachim Iwand, Die Schrift (1951): „Es führt ein Weg vom Sinai nach Golgatha, aber kein Weg von Golgatha nach Sinai. Und nur wenn man auf dem Sinai nach Golgatha hinschaut, wird man das Wort vom Sinai verstehen. Genau so, wie man das Wort von Golgatha nur verstehet, wenn man nicht auf den Sinai zurückschaut. Das ist das Thema von Gesetz und Evangelium.“
Zum Schluss seiner Vorlesung „Theologie als Beruf“, die Hans Joachim Iwand im Sommersemester 1951 in Göttingen gehalten hat, kommt er … Mehr
Hans Joachim Iwand, Vom Primat der Christologie (1956): „Treten wir unter neuen Bedingungen an die Sache heran? Sind unsere Waffen schärfer geschliffen? Sind wir besser gerüstet für diesen Gipfelanstieg, der nicht gelingen wird, wenn wir nicht bereit sind, alles dafür einzusetzen! Omnia in Christum instaurare!“
Der Aufsatz „Vom Primat der Christologie“, den Hans Jochim Iwand 1956 für die Barth-Festschrift „Antwort“ geschrieben hatte, gilt wohl als … Mehr
Hans Joachim Iwand, Über das Wesen und die Wurzel des Bösen (1960): „Meinen Sie vielleicht, die Deutschen hätten den Nationalsozialismus deswegen gemacht, weil sie so schlecht waren? Sie haben ihn doch deswegen gemacht, weil sie gut waren! Ach, alles, was mich dazu trieb, war ach so gut, war ach so lieb. Meine Studenten sind doch nicht darum damals so begeistert gewesen für diese Dinge, weil sie die Judenmorde wollten oder weil sie die Verbrechen wollten, die dann begangen sind, sondern weil sie meinten, hier sei ein Licht, hier sei Hoffnung; sonst wäre es ja so leicht, einfach den Menschen zu sagen, tue das doch nicht! Wer tut denn eine böse Tat um des Bösen willen?“
Im Januar 1960 hielt Iwand auf dem Kongress der Vereinigung der Studierenden an den theologischen Fakultäten (VSTF) in Leiden einen … Mehr