Kleider machen Leute. Vom Christus-Gewand An Fasching ist es offensichtlich: Kleider machen Leute. Wer verkleidet oder gar maskiert auftritt, ist … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Gebet zum Anziehen der eigenen Kleidung: „Entkleide uns von Äußerlichkeiten, die unser Leben versteifen und uns selbstverliebt vereinsamen. Lege das Lebensgewand deines Sohnes uns an, seine Liebe sei unser Lebensfaden. Dein Geist hülle uns ein – in herzliches Erbarmen, in Güte, Demut, Freundlichkeit und Geduld, damit unser Leben auch andere erwärmt.“
Gebet zur Einkleidung Himmlischer Vater,wie stehen wir vor dir da – als deine Geschöpfe?Nackt und bloß sind wir geboren,auf Wärme … Mehr
Blaise Pascals Gebet zu Gott um den rechten Gebrauch der Krankheit (Pensées): „Vater im Himmel, ich bitte weder um Gesundheit noch um Krankheit, weder um Leben noch um Tod, sondern darum, dass du über meine Gesundheit und meine Krankheit, über mein Leben und meinen Tod verfügst zu deiner Ehre und meinem Heil.“
Kann man wirklich so gottergeben beten, wie Blaise Pascal (1623-1662) es in seinem „Gebet zu Gott um den rechten Gebrauch … Mehr
Hans Joachim Iwands Predigt über Römer 1,16-17 zum Reformationstag 1944: „Da sind die zerquälten Gesichter der Frauen, da ist die gebrochene Hoffnung des Alters — und dazu das Evangelium! Müssten wir nicht eigentlich alle verstummen, was bedeutet es gegenüber dem erbarmungslosen Lied des Krieges, wenn hier und da noch gepredigt wird? Hat nicht Gott verloren und der Teufel gewonnen?“
Wie kann man nur in der bombenzerstörten Stadt Dortmund zum Reformationstag am 31. Oktober 1944 von der Gerechtigkeit Gottes als … Mehr
Wilhelm Vischer, Die Kirche und die Juden (Urfassung für das Betheler Bekenntnis von 1933): „Wir glauben und bekennen, dass Gott unter allen Völkern der Erde Israel auserwählt hat zu seinem Volke, allein in der Kraft seines Wortes und um seiner Barmherzigkeit willen, keineswegs auf grund eines natürlichen Vorzugs.“
Die Kirche und die Juden (Urfassung für das Betheler Bekenntnis von 1933) Ein theologisch interessantes Dokument zum Verhältnis von Kirche … Mehr
Martin Luther über das kirchliche Hirtenamt (Auslegung zu 1. Petrus 5,2): „Weiden ist nichts anders als das Evangelium predigen, davon die Seelen gespeist, fett und fruchtbar werden“
Was James Rebanks in seinem Buch „The Shepard’s Life“ als Grundregeln seines Schäferberufs benannt hat, lässt sich auch auf das … Mehr
Geduldige Annahme und gekonnte Hingabe. Was man als Pfarrer vom Schäfer James Rebanks lernen kann: „Geduldige Annahme und gekonnte Hingabe – was als pastorale Tugenden benannt werden kann, bedarf einer besonderen Story, in der man sich als Christ in der Gemeinschaft der Heiligen auf die göttliche Verheißung hin wiederfindet.“
Geduldige Annahme und gekonnte Hingabe. Was man als Pfarrer vom Schäfer James Rebanks lernen kann Stanley Hauerwas hatte Anfang November … Mehr
Friedrich Mildenberger über den Prediger Salomo (Kohelet) in seiner Abschiedsvorlesung Freiheitsverständnisse und ihre Folgen (1994): „Wir alle wissen, wie das ist: »Ich bin so frei«, sage ich, wenn ich irgendwo zu Gast bin und mir ein Stuhl oder auch ein Glas Wein angeboten wird. Dazu fordert der Prediger auf, zu solcher Freiheit: »Am guten Tag sei guter Dinge«, – sei so frei, diese Zeit anzunehmen. Und Luther hat das noch unterstrichen, indem er die zweite Hälfte des Satzes so übersetzte: »und den bösen Tag nimm auch für gut. Denn diesen schafft Gott neben jenem, dass der Mensch nicht wissen soll, was künftig ist.« Sicher ist das eine sehr freie Übertragung Luthers. Aber warum sollte er nicht so umschreiben, um damit die Aufforderung zu unterstreichen: sei so frei! Frei, bei dem zu bleiben, was dir gerade zukommt, auch wenn es nicht zu passen scheint.“
Über den Prediger Salomo Von Friedrich Mildenberger Wer einen Einblick in die theologische Arbeit Friedrich Mildenbergers gewinnen will, ist mit … Mehr
Paul Schempp, Grabrede für das verstorbene Mädchen Ruth zu Matthäus 9,24 (1939): „Wir können es uns nicht selber einreden oder aus eigener Kraft glauben, dass das auch von diesem toten Kindlein gilt, was Christus einst so kühn von dem Mädchen in Kapernaum sagte: „Das Mägdlein ist nicht tot, sondern es schläft.“ Aber wir können um den Glauben bitten, dass Gott der Herr Sein Reich weit aufgemacht hat; dass in des Heilands Namen alle Kinder und auch alle Erwachsenen wie Kindlein zu Ihm kommen dürfen und wir einmal erfahren, warum der Herr reich und arm macht.“
Wie zart und einfühlsam bei dem Tod eines Kleinkindes ohne billigen Trost das Evangelium Jesu Christi unverhofft zugesprochen werden kann, … Mehr