Drei Wochen nach Kriegsende 1945 schloss Paul Schempp sein Manuskript „Der Weg der Kirche“ ab. Es ist die radikalste Kritik … Mehr
Kategorie: Ethik des Evangeliums
Julius Schniewind, Theologie und Seelsorge (1946): „Eine Paraklese, die durch Gottes Erbarmen, durch die Liebe des Geistes, die durch den Herrn Jesus hindurch zu uns kommt, wie dringend bedürfen wir ihrer selber, wir Hirten und Lehrer.“
Als Julius Schniewind (1883-1948) zusätzlich zu seiner neutestamentlichen Professur in Halle 1946 zum Propst von Halle-Merseburg berufen wurde, hielt er … Mehr
Über die Fremdenliebe bzw. Gastfreundschaft in der Regel Benedikts: „Alle Fremden, die kommen, sollen aufgenommen werden wie Christus: denn er wird sagen: ‚Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen.‘ Allen erweise man die angemessene Ehre, besonders den Brüdern im Glauben und den Pilgern. Allen Fremden begegne man bei der Begrüßung und beim Abschied in tiefer Demut: man verneige sich, werfe sich ganz zu Boden und verehre so in ihnen Christus, der in Wahrheit aufgenommen wird.“
Über die Fremdenliebe bzw. Gastfreundschaft heißt es im 53. Kapitel der Regel Benedikts (Regula Benedicti): „Alle Fremden, die kommen, sollen … Mehr
Hans Joachim Iwand im Brief an Karl Barth über den Tod seiner Frau Ilse (1951): „Als Ilse starb, saßen Anemone, meine älteste Tochter und ich am Tisch, der Atem wurde leicht wie Flocken, die zergehen, dann ging Ilse still und sanft hinaus und was eben noch letzte Ahnung ihrer Erscheinung unter uns war, lag da, wie ein Gewand, das sie abgeworfen hatte. Wir lasen noch 1. Korinther 15 an ihrem Bett und gingen dann heim, der letzte, schwerste Dienst in diesem schönsten Abschnitt meines Lebens war getan. Nun ist sie eingestiegen – und ich bin am Ufer zurückgeblieben, wie ein armer Bettler, der nicht mitgenommen wurde auf die große Fahrt.“
Brief an Karl Barth nach dem Tod seiner Frau Ilse Als seine Frau Ilse (geb. Ehrhardt, 1901-1950) kurz vor Weihnachten … Mehr
Erlass von König Wilhelm I. von Preußen zur Durchführung eines außerordentlichen Bettages für den 27. Juli 1870 aus Anlass des des Deutsch-Französischen Kriegs 1870/71: „Ich bin reinen Gewissens über den Ursprung dieses Krieges und der Gerechtigkeit unserer Sache vor Gott gewiß.“
In Sachen Thron und Altar bzw. Preußischer Kriegsgott erschien am 21. Juli 1870 folgender Erlass von König Wilhelm I. von … Mehr
Hans G. Ulrich über das Eigentum: „Eigentum begründet sich nicht nach Maßgabe dessen, was Menschen sich anzueignen vermögen, sondern was ihnen gemeinsam als Lebensgrundlage zukommt“
Was Hans G. Ulrich 1986 in seinem Artikel „Eigentum“ für die dritte Auflage des Evangelischen Kirchenlexikons (EKL3) geschrieben hat, ist … Mehr
Friederike Popp über die Angebote einer Spiritualität für Menschen von heute: „In der Einfachheit und Unvollkommenheit sind Lernende und Lehrende, Fragende und Begleiter unterwegs unter dem weiten Zelt Gottes. Als herausfordernde Anfrage an glaubwürdiges geistliches Leben in der heutigen mobilen Welt ist auch heute die Antwort: Wir bleiben.“
In ihrer Zeit als Priorin der Communität Casteller Ring (2008-2014) hatte Friederike Popp (1961-2020) einen Text geschrieben, der das, was … Mehr
„Gott achtet das Ansehen der Menschen nicht“ – Martin Luthers Auslegung von Galater 2,6: „Von Natur sind wir angelegt auf den Personenkult. Dies Laster ist uns eingepflanzt, dass wir die Personen bewundern und mehr achten als Gottes Wort, während Gott doch will, dass wir hängen und haften allein am Worte selbst. Er will, dass wir den Kern und nicht die Schale erwählen sollen, dass wir uns mehr um den Hausvater, als um das Haus kümmern. Er will nicht, dass wir in Petrus und Paulus das Apostelamt bewundern und verehren, er will, dass wir Christus ehren, der in ihnen redet, und das Wort Gottes selbst, das aus ihrem Munde geht.“
„Denn Gott achtet das Ansehen der Menschen nicht“ (Deus personam hominis non accipit). Auslegung zu Galater 2,6 Von Martin Luther … Mehr
Predigt über Lukas 5,1-11: „So wie das Spiel mit einem Ball erst in einer Spielgemeinschaft erfüllend wird, wird mir Gottes Wort in der Kirche als der Gemeinschaft der Gläubigen zum Lebensgrund.“
Predigt über Lukas 5,1-11 In Sachen Gemeinschaft und Nähe sind wir durch die Corona-Pandemie entwöhnt worden. Manches wird weiterhin vermisst, … Mehr