Im Benedictus, dem Lobgesang des Zacharias, ist von der herzlichen Barmherzigkeit unseres Gottes die Rede, „durch die uns besuchen wird … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Martin Luther über die unbegreifliche Gerechtigkeit Gottes (De servo arbitrio): „Unser Urteil ist nichts, wenn es mit dem göttlichen Urteil verglichen wird.“
Das ist der Preis des Vertrauens in die göttliches Gerechtigkeit als Barmherzigkeit in Jesus Christus, dass dieser Glaube nicht „freiwillig“ … Mehr
„Der Tod und die Hölle gaben die Toten heraus, die darin waren …“ – wie die Luther-Bibel 2017 alle Verstorbenen in die Hölle schickt: „Allgemein wird im Neuen Testament die Unterwelt (hádēs) entsprechend der hebräischen šeōl als strafneutrales, wenn auch gottfernes Totenreich vorgestellt. Wenn gegenwärtig – egal ob in der Kirche oder in der Gesellschaft – von „Hölle“ die Rede ist, sind damit untrennbar Vorstellungen von Strafe bzw. von leiblichen Qualen verbunden. Von daher ist nicht nachvollziehbar, dass nun die Luther-Bibel 2017 entgegen dem ökumenischen Konsens die begriffliche Differenzierung zwischen Totenreich (bzw. Unterwelt) und Hölle im Neuen Testament zurücknimmt. Folgt man dieser Übersetzung, müsste man verstorbenen Menschen an Stelle einer Totenruhe (bis zum Jüngsten Gericht) generell postmortale Höllenqualen in Aussicht stellen.“
„Der Tod und die Hölle gaben die Toten heraus, die darin waren …“ – wie die neue Luther-Bibel 2017 alle … Mehr
Hans G. Ulrich, Wie „Ethik“ zu lernen ist: “ „Ethik“ lernen heißt nicht nur, zu dieser oder jener Sache Stellung nehmen lernen, heißt nicht nur, sich an diesen oder jenen Konfliktpunkten bewegen zu lernen, sondern es heißt zunächst einmal lernen, sich in den Fragen menschlicher Lebenskunst, in Fragen des menschlichen Zusammenlebens „ethisch“ bewegen zu können.“
Gestern in Erlangen auf dem Symposion „Die Tradierung der Ethik im Gottesdienst“ anlässlich des 75. Geburtstages von Prof. em. Dr. … Mehr
Ich schäme mich des Evangeliums vielleicht doch – die unterschwellige Botschaft von chrismon spezial, das evangelische Magazin zum Reformationstag 2017
Ich schäme mich des Evangeliums vielleicht doch – die unterschwellige Botschaft von chrismon spezial, das evangelische Magazin zum Reformationstag 2017 … Mehr
So hat es Luther nicht gemeint – Warum das Reformationsjubiläum fragwürdig ist
Ursprünglich veröffentlicht auf NAMENSgedächtnis:
In der FAZ ist von mir im Dezember 2010 ein Artikel zum Reformationsjubiläum unter dem Titel…
Göttlich inspiriertes Lebenserfahrungsbuch – Was Landesbischof Bedford-Strohm sich von der Bibel verspricht
Göttlich inspiriertes Lebenserfahrungsbuch – Was Landesbischof Bedford-Strohm sich von der Bibel verspricht Was bedeutet uns Christen die Bibel und wie … Mehr
Hans G. Ulrich, Gottes Reich — der widerständige Trost seiner Verheißung: „Die Verheißung des kommenden Gottesreiches hat ihre Pointe ja gerade darin, dass nicht irgendein Reich in Aussicht steht, sondern dass Gott selbst — in der Einheit mit Christus — regiert. Die Hoffnung richtet sich auf den Gott, der schon bekannt und präsent ist, und auf ein Gottes-Reich, das bereits begonnen hat. Sein Fundament ist gelegt.“
Von meinem theologischen Lehrer Hans G. Ulrich habe ich evangelische Ethik in göttlicher Verheißung gelernt, die einem religionistischen Autismus biblisch … Mehr
Im Machtraum göttlicher Liebe. Noch einmal das Gleichnis vom verlorenen bzw. wiedergefundenen Sohn (Lukas 15,11-32): „Und genau da zeigt sich für den älteren Sohn, dass auch für ihn die väterliche Liebe bislang unwirklich gewesen ist: ‚Siehe, so viele Jahre knechte (douleúō) ich dir und habe dein Gebot nie übertreten, und du hast mir nie einen Bock gegeben, dass ich mit meinen Freunden fröhlich wäre.‘ Wer durch eigene Knechtschaft sich beim Vater in eine wohlgefällige Stellung bringen will, vermag nicht als Sohn zu leben. Er versäumt, was ihm der Vater ‚alles aus lauter väterlicher, göttlicher Güte und Barmherzigkeit, ohn’ all mein Verdienst und Würdigkeit‘ (Luther) schon längst gewährt hat.“
Im Machtraum göttlicher Liebe. Noch einmal das Gleichnis vom verlorenen (bzw. wiedergefundenen) Sohn (Lukas 15,11-32) Jedes Mal, wenn ich im … Mehr