„Darum kommt uns das Licht aus der Höhe zur Hilfe …“. Eine Besinnung zum Advent Im Winter vermissen wir sie … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Gottes Weg mit den Menschen – Die Bibel. einfach lesen von Irmgard Weth
Seit dreißig Jahren gibt es nun die Neukirchener Kinderbibel. Und wer sie Kindern vorgelesen hat, ist als Erwachsener in aller … Mehr
„Sie war die größte und tödlichste Rebellion des 19. Jahrhunderts“ – Der Sinologe Rudolf G. Wagner über die Taiping-Bewegung: „Die Taipings veröffentlichten neben dem kommentierten Alten und Neuen Testament ihr eigenes Testament mit dem Bericht über Hungs Vision, Protokolle späterer himmlischer Interventionen sowie eine Reihe von Büchern zur Moralerziehung und Staatslehre. Sie verbanden darin die Traktatmission der Erweckungsmissionare mit den Publikationsstrategien der populären chinesischen Sekten. Sie unterstellten sich nicht der theologischen Führung der Missionare.“
Der im September erschienene Roman „Der Gott der Barbaren“ von Stefan Thome hat sich der Taiping-Bewegung in China Mitte des … Mehr
„Licht soll aus der Dunkelheit hervorbrechen“ (2. Korinther 4,6) – eine Besinnung zum Advent: „Wo physikalisches Licht nur äußerlicher Schein sein kann, erhellt das göttliche Licht unsere Herzen innerlich: Jesus Christus, Gottes Sohn Mensch geworden, durchwirkt unser Leben, durchdringt die Finsternis des Todes und der Sünde. Wer ihm Glauben schenkt, für den tut sich vor dem inneren Auge der lichte Gotteshimmel auf.“
„Licht soll aus der Dunkelheit hervorbrechen“ – eine Besinnung zum Advent „Es werde Licht!“ So heißt es ganz am Anfang der … Mehr
Warum eine Hermeneutik der Unterstellung als Nachrede ethisch fragwürdig ist: „Wer dem anderen ‚tatsächlich Gemeintes‘ unterstellt, weiß ihn zu kritisieren, und zwar in einer Weise, die Gegenargumente und Richtigstellungen nur schwerlich zulässt. Folgenreich ist die ‚Hermeneutik der Unterstellung‘ dann, wenn dabei dem anderen eine bestimmte Gesinnung zugeschrieben wird, die ihn moralisch zu diskreditieren sucht. Wird diese Nachrede in der Öffentlichkeit toleriert oder gar akzeptiert, sieht sich der selbsterklärte Hermeneut in seiner vermeintlichen Deutungshoheit über den anderen bestärkt.“
Warum eine Hermeneutik der Unterstellung als Nachrede ethisch fragwürdig ist In Diskussionen oder Feuilletonartikeln zeigt sich mitunter eine „Hermeneutik der … Mehr
Rudolf Bultmann, Welchen Sinn hat es, von Gott zu reden? (1925): „Jedes ‚Reden über‘ setzt einen Standpunkt außerhalb dessen, worüber geredet wird, voraus. Einen Standpunkt außerhalb Gottes aber kann es nicht geben, und von Gott lässt sich deshalb auch nicht in allgemeinen Sätzen, allgemeinen Wahrheiten reden, die wahr sind ohne Beziehung auf die konkrete existentielle Situation des Redenden. Man kann über Gott sinnvoll so wenig reden wie man über Liebe reden kann. In der Tat, auch über Liebe kann man nicht reden, es sei denn, dass dies Reden über Liebe selber ein Akt des Liebens wäre. Jedes andere Reden über Liebe ist kein Reden von Liebe, da es sich außerhalb der Liebe stellt. Also eine Psychologie der Liebe würde jedenfalls von allem andern reden als von Liebe. Liebe ist keine Gegebenheit, woraufhin ein Tun und Reden, ein Nichttun oder Nichtreden möglich wäre. Sie besteht nur als eine Bestimmtheit des Lebens selbst; sie ist nur, indem ich liebe oder geliebt werde, nicht daneben oder dahinter.“
Welchen Sinn hat es, von Gott zu reden? (1925) Von Rudolf Bultmann I. Versteht man unter „von Gott“ reden „über … Mehr
Martin Buber, Die Söhne Amos’ (1950): „Wir Juden sind nur wie einst und wie immer das leibhafte Paradigma, an dem dargelegt wird, was dargelegt werden soll, — aber eben ein selber entscheidungsfähiges, selber Entscheidung übendes und das heißt: ein Paradigma für Heil und Unheil. Was heute für Israel gesprochen wird, wird für das ganze elende Menschengeschlecht dieser Stunde gesprochen. Aber zu Recht wird es gerade für Israel gesprochen, das einzige Volk, das unter einem göttlichen Geheiß auf den Weg seiner Geschichte ausgesandt worden ist.“
Die Söhne Amos’ (1950) Von Martin Buber Die Sehnsucht, die Selbständigkeit wiederzugewinnen, ist dem jüdischen Volk in der Form eines … Mehr
Karl Barths nationalreligiöse Besinnung „Gott im Vaterland“ zum eidgenössischen Bettag 1910: „«Gott im Vaterland», wenn wir davon singen und sagen, so sprechen wir die einfache Gewissheit aus, daß wir unser Volk und Land mit seinen Nöten und Hoffnungen dem Ewigen, Allmächtigen befohlen wissen, der alles Daseins Grund und Wesen ist und der uns in Jesus seinen Willen und seine Liebe kundgetan hat. Wenn wir die Worte «Gott» und «Vaterland» nebeneinander stellen, dann bedeutet das, dass wir all unsere Gedanken und Gefühle, all die Regungen guten Willens, die wir unserer Heimat, unserem Staat widmen, in Beziehung und Verbindung setzen wollen mit der verborgenen Tatsache, die unserm innern Lebensgrund Trost im Leben und im Sterben geworden ist.“
Wer nachvollziehen will, welche theologische Radikalisierung sich bei Karl Barth in seinen Safenwiler Jahren (1911-1921) vollzogen hatte, muss dessen Texte … Mehr
Friedrich Schleiermachers Predigt am Grab seines Sohnes Nathanael 1829: „Wie ich immer nur habe sein wollen ein Diener des göttlichen Wortes in freudigem Geist und Sinne: warum denn hätte ich nicht glauben sollen, daß der Segen der christlichen Gemeinschaft sich auch an ihm bewähren würde, und daß durch christliche Erziehung ein unvergänglicher Same in ihm wäre niedergelegt worden? warum sollt ich nicht auch für ihn, selbst wenn er strauchelte, auf die gnädige Bewahrung Gottes hoffen?“
Am 21. November gedenken wir des 250. Geburtstags Friedrich Schleiermachers und am 10. Dezember des 50. Todestages Karl Barths. Beide … Mehr