Psalm 127 ist für Martin Luther neben Psalm 82 und Psalm 101 einer der biblische Schlüsseltexte zur christlichen Ethik. Schon … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
John Stuart Mill und die sozialen Medien im Internet: „Solange eine Meinung sehr fest im Gefühl wurzelt, wird sie sich durch ein gegen sie geltend gemachtes Übergewicht von Argumenten nicht erschüttern lassen“ (The Subjection of Women, 1869)
John Stuart Mill und die sozialen Medien im Internet Das dürfte wohl für die Argumentationsunfähigkeit in sozialen Medien im Internet … Mehr
Ein Gebet im Staunen über das All in Anlehnung an Psalm 8: „Wenn ich all die fernen Sterne sehe, das schimmernde Band der Milchstraße, die Spiralnebel in den Tiefen des Raumes, frage ich mich: Was sind wir Menschen, dass du uns in deinen Blick nimmst, dass du zu uns sprichst. Kurz und vergänglich ist uns das Leben, es kann sich mit deiner Zeit nicht messen. Hinfällig wird es vor unseren Augen, kehrt als Staub zum Erdboden zurück, wovon es genommen ist. So richte unseren Blick auf deinen Sohn Jesus Christus – Licht der Welt, das nicht in den Dunkelraum des Kosmos zurückfällt –, damit wir in ihm dein gütiges Antlitz schauen.“
Was sind wir Menschen, dass du uns in deinen Blick nimmst. Gebet in Anlehnung an Psalm 8 Himmlischer Vater,Du unser … Mehr
Franz Rosenzweig an Margarete Rosenstock-Huessy 1919: „Ich weiss, dass heute der Christ, der Christus absagt, dadurch nicht Gott findet, sondern Gott überhaupt verliert.“
In seinem Brief vom 26. August 1919 an Margrit Rosenstock-Huessy (Gritli-Briefe) schrieb der jüdische Philosoph Franz Rosenzweig: „Ich kann nicht … Mehr
Gerhard von Rads Predigtmeditation über 2. Könige 5,1-19: „Er schickt ihn hinaus in die ganze Heillosigkeit des Heidentumes und überläßt ihn seinem Glauben“
Am dritten Sonntag nach Ephiphanias ist im neuen Perikopenbuch – neben Rut 1 – die Naaman-Geschichte in 2. Könige 5 … Mehr
Martin Buber, Zu einer neuen Verdeutschung der Schrift (1954): „Biblische Grundworte offenbaren ihre Sinnweite und -tiefe nicht von einer einzigen Stelle aus, die Stellen ergänzen, unterstützen einander, Kundgebung strömt dauernd zwischen ihnen, und der Leser, dem ein organisches Bibelgedächtnis zu eigen geworden ist, liest jeweils nicht den einzelnen Zusammenhang für sich, sondern als einen von der Fülle der Zusammenhänge umschlungenen. Die latente Theologie der Schrift wirkt unmittelbar da, wo sich der Gehalt der einzelnen Grundworte solcherart aus verschiedenen Sätzen, verschiedenen Textformen, verschiedenen Äußerungsstufen als der gleiche auftut. Wohl ist nicht das Wort, sondern der Satz natürliches Glied der lebendigen Rede und das Wort ihm gegenüber das Produkt einer Analyse, aber der biblische Satz will biblisch erfaßt werden, d. h. in der Atmosphäre, die sich durch die Wiederkehr der gleichen Grundworte erzeugt.“
Was Martin Buber unter dem Titel „Zu einer neuen Verdeutschung der Schrift“ als Beilage zum ersten Band Die fünf Bücher … Mehr
Hans Joachim Iwand, Predigt über Matthäus 18,21-35 (1958): „Er ist offenbar in seiner großen Stunde kein Königskind geworden, sondern ein Knecht geblieben. Das ist das Schreckliche. Er hat nicht begriffen, dass er einbezogen wurde in die Gottesherrschaft Jesu Christi, unter das königliche Recht der Gnade. Dorthin, wo niemand mehr fragt: Wie oft, wievielmal kann man eigentlich seinem Mitbruder vergeben? Dieser Mann ist trotz allem ein Knecht geblieben, in der ganzen Niedrigkeit eines Knechtes, der nun, kaum dass er selbst frei ist, sich aufmacht, um seinerseits Herr zu spielen.“
Predigt über Matthäus 18,21-35 (Der Schalksknecht) Von Hans Joachim Iwand Die Geschichte, die wir eben gehört haben, hat eine doppelte … Mehr
Joseph Wittig, Das Volk von Neusorge: „Das was Volk ist in den Menschen, wurde wie ein Vogel, der von einem Baum zum anderen verjagt wird. Da blieb zuletzt noch das Wirtshaus, d. h. für die Neusorger die Schmiede.“
Nachdem Joseph Wittig nach seiner Exkommunikation und Entlassung aus dem Hochschuldienst wieder in sein Heimatdorf Neusorge bei Schlegel in Schlesien … Mehr
Was heißt andere Menschen zu respektieren: „Als Christ andere Menschen respektieren heißt nicht einfach (nur) deren eigenes Personsein anzuerkennen, sondern für diese das göttliche Handeln in Schöpfung und Erlösung zu berücksichtigen (respecto), das sie mit einem selbst unwiderruflich verbindet. Nicht das, was im Menschsein selbstbezüglich enthalten ist, sondern das, was göttlicherseits uns Menschen zukommt, verschafft im biblischen Sinne Respekt.“
Was heißt andere Menschen zu respektieren Alle Welt redet von zwischenmenschlichem Respekt, nur nicht in der deutschsprachigen Ethik. Stattdessen wird … Mehr