Wie man unter irdischen Bedingungen sich bei gegensätzlichen Standpunkten einander näherkommt Zumindest geologisch lässt es sich vorstellen: Wo Menschen in … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Martin Luther, Predigt über Matthäus 7,1-5: Richtet nicht, aus dass ihr nicht gerichtet werdet (1530/32): „Es gilt nicht, wenn du selbst ohne Gottes Wort und Befehl richten und urteilen willst und wenn du’s auch hernach Gottes Ehre und Gerechtigkeit heißest, sondern es ist und bleibt ein teuflischer Zusatz, der sich nur mit diesem Deckel schmückt und schön macht. Denn hier hörst du: Gott will es nicht haben, dass wir uns unterstehen, selbst Richter zu sein, es sei in der Lehre oder im Leben.“
„Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet.“ Predigt über Matthäus 7,1-5 Von Martin Luther Math. 7,1-5: Richtet nicht, auf … Mehr
Gerhard von Rads Nacherzählung der Naaman-Geschichte in 2. Könige 5: „dass aus der Frage Naamans ein Menschentum spricht, das den modern religiösen Ausweg nicht kennt, nämlich jenen Rückzug aus der Welt in die Innerlichkeit des Herzens, für die dann die äußeren Umstände der Anbetung unerheblich sind“
Am dritten Sonntag nach Ephiphanias ist im neuen Perikopenbuch – neben Rut 1 – 2. Könige 5 als alttestamentlicher Predigttext … Mehr
Eduard Thurneysen, Seelsorge als Verkündigung (1962): „Der Seelsorger kommt vom Worte Gottes her und führt zum Worte Gottes hin. Und er tut, was er tut, in der Gewißheit und Kraft des einen, wahren Seelsorgers, der der Heilige Geist ist, und das wird immer heißen, in nicht erlahmender Fürbitte.“
Seelsorge als Verkündigung Von Eduard Thurneysen An der Festgabe zum 70. Geburtstag von Fritz Lieb darf sich gewiß auch der … Mehr
Karl Barths Anfrage an Joseph Ratzinger von 1967: „Ist nicht im Grunde Ihre ganze Kirche aufgebaut auf der Angst und Flucht vor dem Heiligen Geist?“
Von Eberhard Busch stammt folgender Bericht über Karl Barths provokative Anfrage an Josef Ratzinger: Im Februar 1967 hatte Barth Ratzinger, … Mehr
Dietrich Bonhoeffer über das Richten in seiner ‚Ethik‘: „’Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet‘ ist der Stoß ins Herz des um Gut und Böse wissenden Menschen. Es ist das Wort des aus der Einheit mit Gott Sprechenden, der nicht kam um zu richten, sondern um zu retten. Für den Menschen in der Entzweiung besteht das Gute im Urteilen, dessen letzter Maßstab der Mensch selbst ist. Um Gut und Böse wissend ist der Mensch wesentlich Richter. Als Richter ist er gottgleich, mit dem Unterschied, dass jedes Urteil das er richtend fällt, ihn selbst trifft.“
Über das Richten (Ethik) Von Dietrich Bonhoeffer „Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet“ (Mt 7,1). Das ist nicht … Mehr
Martin Luther über das Richten in seiner Predigt zu Lukas 6,36-42 von 1529: „Je frömmer und weiser einer ist, je mehr richtet er und hat kein barmherzig Herz gegen die Sünde, alle misst er nach seiner eigenen Regel. Wenn man einen anders leben sieht als man selber lebt oder in Sünde fallen sieht, so lacht man und hat seine Freude dran. Also hat kein Herz Barmherzigkeit, wenn nicht der Glaube an Jesus Christus in ihm ist.“
Predigt über Lukas 6,36-42 „Richtet nicht!“ (1529) Von Martin Luther Vergeben, nicht richten, nicht verdammen sind die inneren, Geben die … Mehr
Hans Joachim Iwand, Das Gebot Gottes und das Leben: „Wenn ihr ohne Jesus und an ihm vorbei darangeht, die Welt umzugestalten, zu verbessern, aufzurichten, zu retten — werdet ihr notwendig in Gefahr geraten …“
Das Gebot Gottes und das Leben Von Hans Joachim Iwand I. Sie werden mir nicht zumuten, daß ich mit dem, … Mehr
Martin Buber, Der Mensch von heute und die jüdische Bibel: „Er konfrontiert sein Leben nicht mehr mit dem Wort; er bringt das Wort in einer der vielen unheiligen Laden unter und hat seine Ruh davor. So lähmt er die Gewalt, die unter allem Bestehenden am ehesten ihn zu retten vermöchte.“
Der Mensch von heute und die jüdische Bibel Von Martin Buber Biblia, Bücher, so heißt ein Buch, ein Buch aus … Mehr