Martin Luther, Predigt über Matthäus 7,1-5: Richtet nicht, aus dass ihr nicht gerichtet werdet (1530/32): „Es gilt nicht, wenn du selbst ohne Gottes Wort und Befehl richten und urteilen willst und wenn du’s auch hernach Gottes Ehre und Gerechtigkeit heißest, sondern es ist und bleibt ein teuflischer Zusatz, der sich nur mit diesem Deckel schmückt und schön macht. Denn hier hörst du: Gott will es nicht haben, dass wir uns unterstehen, selbst Richter zu sein, es sei in der Lehre oder im Leben.“

„Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet.“ Predigt über Matthäus 7,1-5 Von Martin Luther Math. 7,1-5: Richtet nicht, auf … Mehr

Dietrich Bonhoeffer über das Richten in seiner ‚Ethik‘: „’Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet‘ ist der Stoß ins Herz des um Gut und Böse wissenden Menschen. Es ist das Wort des aus der Einheit mit Gott Sprechenden, der nicht kam um zu richten, sondern um zu retten. Für den Menschen in der Entzweiung besteht das Gute im Urteilen, dessen letzter Maßstab der Mensch selbst ist. Um Gut und Böse wissend ist der Mensch wesentlich Richter. Als Richter ist er gottgleich, mit dem Unterschied, dass jedes Urteil das er richtend fällt, ihn selbst trifft.“

Über das Richten (Ethik) Von Dietrich Bonhoeffer „Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet“ (Mt 7,1). Das ist nicht … Mehr

Martin Luther über das Richten in seiner Predigt zu Lukas 6,36-42 von 1529: „Je frömmer und weiser einer ist, je mehr richtet er und hat kein barmher­zig Herz gegen die Sünde, alle misst er nach seiner eigenen Regel. Wenn man einen anders leben sieht als man selber lebt oder in Sünde fallen sieht, so lacht man und hat seine Freude dran. Also hat kein Herz Barmherzigkeit, wenn nicht der Glaube an Jesus Christus in ihm ist.“

Predigt über Lukas 6,36-42 „Richtet nicht!“ (1529) Von Martin Luther Vergeben, nicht richten, nicht verdammen sind die inneren, Geben die … Mehr