Theologie des Dramas (1952) Von Reinhold Schneider Das Drama führt in Konflikte, die vom Irdischen her nicht versöhnt werden können. … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Über die dramatische Wahrheit des Evangeliums Jesu Christi: „Der Gottessohn Jesus Christus in die Dunkelheit der Welt hinabgestiegen (Weihnachten!), um Menschen in die lichte Gottesgemeinschaft zu bringen. Dramatische Wahrheit, in unseren Lebensbereich eingedrungen, von oben herab, in die Hände der Menschen begeben, die ihn zu begreifen und anzunehmen haben. In diesem Sinne lebendige Wahrheit, die mehr ist als Anschauungssache oder Denkleistung.“
Über die dramatische Wahrheit des Evangeliums Jesu Christi Platos Höhlengleichnis am Anfang des siebten Buches seines Dialogs Politeía erschließt einen … Mehr
Wilhelm Vischers Weihnachtsbrief an die Juden in der Schweiz von 1942: „Wir denken mit Schamröte daran, was seit je in «christlichen» Völkern an Israel verbrochen wurde. Seien Sie versichert, liebe jüdische Brüder und Schwestern, wir beten für Sie, daß der treue Gott Sie heute durch alle Ihre Drangsal hindurchtrage und seine herrlichen Verheißungen an Ihnen wahr mache.“
Unter dem Eindruck der nationalsozialistischen Judenvernichtung entwarf Wilhelm Vischer 1942 einen Weihnachtsbrief an die Juden in der Schweiz, der christliche … Mehr
Walther Zimmerlis Weihnachtspredigt über Ezechiel 43,1-7a (1955): „Hier ist Gott wahrhaftig zu uns Menschen gekommen, hat uns besucht, seinen Sitz zwischen unseren Sitzen aufgeschlagen, seine Füße neben unsere Menschenfüße auf den gleichen Erdboden gestellt.“
Predigt über Ezechiel 43,1-7a an Weihnachten Von Walther Zimmerli „Dann führte er mich zu dem Tor, das nach Osten gerichtet … Mehr
Paul Schempps Weihnachtspredigt über Galater 4,4-7 von 1942: „Seit Christus geboren ist, hat die Zeit und die Geschichte eigentlich gar nichts mehr zu bedeuten und zu sagen: Sie hat ihre Erfüllung und deshalb haben wir von der Zeit gar nichts mehr zu erhoffen, aber auch gar nichts mehr zu befürchten.“
Eine höchst anspruchsvolle Weihnachtspredigt hatte Paul Schempp seiner Gemeinde in Iptingen zu Weihnachten 1942 zugemutet. Dass er vier Tage zuvor … Mehr
Max Josef Metzgers Briefe aus der Gefangenschaft 1943: „Zum Tode verurteilt! Nun ist es also geschehen. Ich bin ruhig. Ich habe mein Leben Gott angeboten für den Frieden der Welt und die Einheit der Kirche. Wenn Gott es annimmt, freue ich mich; wenn Er mir noch weiter das Leben schenkt, bin ich auch dankbar.“
Nach seiner Festnahme am 29. Juni 1943 war Max Josef Metzger zunächst im Gestapo-Gefängnis in der Prinz-Albrecht-Straße 8 in Berlin … Mehr
Max Josef Metzgers Friedensprogramm von 1917: „Wir sehen die Gewähr des Erfolges aller Friedensbemühungen, die unversiegbare Kraftquelle des Friedensgeistes, in der geistigen und wirklichen Kommunion aller Völker und ihrer Glieder mit dem Friedenskönig: „Christus, gestern und heute und in alle Ewigkeit“.
Aufgrund seiner Erfahrungen als Divisionspfarrer im Ersten Weltkrieg verfasste Max Josef Metzger 1917 die Broschüre „Rassenhaß oder Völkerfriede“, die folgendes … Mehr
Max Josef Metzger 1934 aus dem Gefängnis: „Ach nein, mein Herr! Dein Antlitz leuchtet / Umsonst mir nicht in bangedüst’rer Nacht! / Ich geh’ den Weg mit Dir! Mit Dir am Kreuze. / Dein Jünger hält in Liebestreue Wacht.“
Bei seiner ersten Verhaftung durch das NS-Regime im Januar 1934 verfasste Max Josef Metzger folgendes Gedicht, das seine eigene Kreuzesnachfolge … Mehr
Max Josef Metzgers Memorandum von 1943: „Die Politik Deutschlands ist nach innen und außen verfassungsmäßig festgelegt als eine redliche Friedenspolitik auf der Grundlage sittlicher Wahrheit und Treue sowie sozialer Gerechtigkeit.“
Im Evangelischen Namenskalender ist am 17. April der Name des katholischen Priesters Max Josef Metzger aufgeführt. Es ist der Tag … Mehr