Paul Schneider, Predigt über Lukas 18,31-43 an Estomihi 1937: „Wie sollten wir anders durch das Tor der Passion treten, wie sollten wir anders mit Jesu ziehen wollen, als dass auch wir Gott die Ehre geben? Der Herr, der uns vorangeht im Kreuz, der wird uns stärken und erhalten vor dem Bösen. Er wird uns unser Leben, wenn wir es hier an ihn verlieren, erhalten zum ewigen Leben. Er wird uns seine Herrlichkeit sehen lassen, hier und dort. Denn durch Leiden geht es zur Herrlichkeit. Das wollen wir glauben nach seinem Wort, darum wollen wir ihn bitten nach seiner Verheißung, dafür wollen wir ihm danken mit Freude. Amen!“

Predigt über Lukas 18,31-43 an Sonntag Estomihi, 7. Februar 1937 Von Paul Schneider Er nahm aber zu sich die Zwölf … Mehr

Kornelis Heiko Miskottes homiletische Besinnung über das Buch Jona: „Wenn eine Gemeinde keinen Begriff von dem geist­lichen Humor hat, wenn sie keine Selbstironie kennt und ganz allgemein nicht zu dem Geheimnis des Lachens vorge­stoßen ist, dann ist es vielleicht besser, diesen Stoff liegenzulassen; denn hier reißt das Lachen gar nicht ab: das Lachen eines unerhört fremden Gerichts und einer unerhört fremden Gnade, ein Lachen auch über die psychologischen Unmöglichkeiten, die doch, schrecklich, die Seele des Frommen enthüllen – in ihrem Raffinement und in ihrer Einfältigkeit, in ihrem Dünkel und ihrer (Doch-)Gläubigkeit.“

Eine anregende homiletische Besinnung über das Buch Jona findet sich bei Kornelis Heiko Miskotte in seinem Opus magnum, Wenn die … Mehr