Georg Simmel, Exkurs über den Fremden in seiner Soziologie (1908): „Der Fremde ist ein Element der Gruppe selbst, nicht anders als die Armen und die mannigfachen »inneren Feinde« — ein Element, dessen immanente und Gliedstellung zugleich ein Außerhalb und Gegenüber einschließt. Die Art nun, wie repellierende und distan­zierende Momente hier eine Form des Miteinander und der wechsel­wirkenden Einheit bilden, mag durch folgende — keineswegs als erschöpfend ge­meinte — Bestimmungen angedeutet werden. …“

Exkurs über den Fremden Von Georg Simmel Wenn das Wandern als die Gelöstheit von jedem gegebenen Raumpunkt der begriffliche Gegensatz … Mehr

Gerhard von Rad, Die Wirklichkeit Gottes (1958): „So die Dinge zu sehen, so das Leben von Gottes Hän­den umgriffen zu wissen, das ist gewiß keine Methode der Welterkenntnis, die wir andemonstrieren könnten, es ist keine allgemeine Wahrheit und kein verfügbarer Schlüssel, den wir womöglich in Massenproduktion herstellen und ausgeben könnten; es ist etwas ganz anderes: Es ist eine Botschaft. An die Wirklichkeit Gottes zu glauben, ist ein Geschenk des Heiligen Geistes.“

Die Wirklichkeit Gottes Von Gerhard von Rad Auf die Frage nach der Wirklichkeit Gottes reagieren die heutigen Menschen auf eine … Mehr

Gregor von Narek aus dem 12. Gebet: „Mehr als die Hoffnung ist es die Liebe, die mich zu Gott hinzieht. So sehne ich mich auf ewig nicht so sehr nach den Gaben, als nach dem, der sie gibt. Auch wünsche ich mir nicht die Herrlichkeit, sondern möchte den Herrlichen selbst umarmen. So brennt in mir nicht die stete Sehnsucht nach Leben, sondern der Gedanke an den, der das Leben spendet. Ich lechze nicht danach, Freuden zu genießen, sondern weine Tränen aus meinem tiefsten Inneren, weil ich dem begegnen möchte, der mir die Freuden bereitet.“

Aus dem 12. Gebet Von Gregor von Narek Eine besondere Poesie zeigen die hymnischen Dichtungen aus der Armenischen Apostolischen Kirche, … Mehr

Hans Joachim Iwand, Der Prinzipienstreit innerhalb der protestantischen Theologie (1958): „Der Mensch und das Wort Gottes – sie können beide nicht statisch einander gegenüberstehen, das eine verwandelt das andere ständig in sich, entweder der Mensch verwandelt Gott und sein Wort in seine Welt und in seine Art, oder umgekehrt, Gott verwandelt uns in sein Wort und in seinen Geist.“

Der Prinzipienstreit innerhalb der protestantischen Theologie Von Hans Joachim Iwand Im Jahre 1908 erschien in der „Zeitschrift für wissenschaftliche Theologie“ … Mehr