HERR, Du unser Gott,einen neuen Himmel und eine neue Erde hat Du verheißen,in denen deine Gerechtigkeit wohnt.Wir schauen auf eine … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Hans Joachim Iwands Predigtmeditation zu 2. Korinther 5,1-10 (Totensonntag, 1948): „Paulus will, daß wir diesen Seufzer mitten in unserer Auferstehungsgewißheit nicht unterdrücken; er will, daß wir die Augen nicht schließen vor dem offenen Abgrund, der sich im Verlangen nach der künftigen Herrlichkeit vor uns auftut. Er macht das Evangelium von Jesus Christus eben nicht zu einer Mysterienreligion, in der das Thema von Tod und Leben, von Zeit und Ewigkeit an sich der Gegenstand des Erlebens ist.“
Predigtmeditation zu 2. Korinther 5,1-10 (Totensonntag, 1948) Von Hans Joachim Iwand Non igitur hominum mors est similis morti bestiarum. (Luther … Mehr
Was es am Reformationstag zu gedenken gilt: „Evangelischer Glaube ist mehr als nur unbestimmtes Gottvertrauen oder unbegrenztes Selbstvertrauen, sondern im besten Sinne Wortvertrauen, das sich besingen lässt: „Dein Wort, Herr, nicht vergehet, / es bleibet ewiglich.“
Was es am Reformationstag zu gedenken gilt Am Reformationstag muss die evangelische Kirche zu Wort kommen, und zwar nicht mit … Mehr
Gerhard von Rad, Predigt über Josua 5,13-15 und Psalm 31,9: „Es gibt ja einen Bann, der um uns Menschen liegt, eine Blindheit für die anderen, die ist furchtbar. Und sie weicht nur, wo uns Gott in seine Freistatt hinausführt und wo er uns wissen läßt »sein herrlich Recht«: Da erst werden die Menschen freier und wissender, da erst sehen sie den anderen nicht nur im Freund-Feind-Schema, da erst, so könnte man ganz einfach sagen, werden sie menschlicher.“
Aus Anlass des 50. Todestages von Gerhard von Rad seine Predigt über Josua 5,13-15 von 1968: Predigt über Josua 5,13-15 … Mehr
Martin Luther über die Priesterweihe in De captivitate Babylonica ecclesiae praeludium (1520): „Das Sakrament der Priesterweihe war und ist das prächtigste Instrumentarium, um all die Ungeheuerlichkeiten zu stützen, die in der Kirche bisher geschehen sind und noch geschehen. Hier ist die christliche Bruderschaft zugrunde gegangen, hier sind aus Hirten Wölfe, aus Dienern Tyrannen und aus Geistlichen mehr als Weltliche geworden.“
Von der Priesterweihe (De captivitate Babylonica ecclesiae praeludium) Von Martin Luther Die Kirche Christi kennt dieses Sakrament nicht, es ist … Mehr
Elie Wiesel über einen Prozess gegen Gott in Auschwitz: „Was er dann tat, war, ein rabbinisches Tribunal einzuberufen und Gott anzuklagen. Er hatte zwei andere gelehrte Rabbiner hinzugezogen, und sie beschlossen, Gott anzuklagen, in angemessener, korrekter Form, wie es ein richtiges, rabbinisches Tribunal tun soll, mit Zeugen und Argumenten usw.“
Über einen Prozess gegen Gott in Auschwitz Von Elie Wiesel Lassen Sie mich ein Beispiel geben: Während des Krieges, im … Mehr
Karl Barth, Die wirkliche Kirche (1948): „Seht und hört — ein wahrhaft erbauliches Schauspiel, das ich hier in Ungarn nicht genug bewundern kann — wie in der Zigeunerkapelle ein jeder Einzelne seine Augen und Ohren ganz und gar beim Prim-Geiger hat und mit seinem eigenen Spiel nur dessen Inventionen zu folgen bemüht ist und eben so notwendig selbstverständlich und glücklich mit allen Anderen zusammen spielt. Dies heißt einander helfen in reiner Sachlichkeit. So ist man in der wirklichen Kirche beieinander.“
Die wirkliche Kirche Von Karl Barth Das Wort „Kirche“ hat in unseren Lagen wieder einen bedeutsameren und kräftigeren Klang bekommen. … Mehr
Karl Barth, Vom Verhältnis der theologischen Generationen (1941): „Liebe Ältere! Es ist wahr und es bedrückt uns genug, daß wir jetzt an der Reihe sind, und das in der Weise, daß wir nicht imstande sind, euch das nachzusagen, was ihr gesagt habt, sondern wohl oder übel noch einmal mit dem Alphabet anfangen mußten.“
Vom Verhältnis der theologischen Generationen Von Karl Barth Von verschiedenen theologischen Generationen ist offenbar da zu reden, wo eine durch … Mehr
Martin Buber, Geleitwort zu „Die chassidischen Bücher“ (1928): „Die Ganzheit seines Weltlebens Gott zuwenden und es dann in all seinen Augenblicken bis auf den letzten sich auftun und abfolgen lassen, das ist Wirken des Menschen an der Erlösung. Wir leben in einer unerlösten Welt. Aber aus jedem willkürlos weltverbundnen Menschenleben fällt in sie ein Samen der Erlösung, und die Ernte ist Gottes.“
Geleitwort zu „Die chassidischen Bücher“ Von Martin Buber Franz Rosenzweig gewidmet Ehe ich dieses Buch in die Weh gehen lasse, … Mehr