Was es am Reformationstag zu gedenken gilt: „Evangelischer Glaube ist mehr als nur unbestimmtes Gottvertrauen oder unbegrenztes Selbstvertrauen, sondern im besten Sinne Wortvertrauen, das sich besingen lässt: „Dein Wort, Herr, nicht vergehet, / es bleibet ewiglich.“

Was es am Reformationstag zu gedenken gilt

Am Reformationstag muss die evangelische Kirche zu Wort kommen, und zwar nicht mit dem, was man sich gutgläubig selbst sagen kann, sondern mit dem Evangelium – Gottes Wort, das uns in Jesus Christus recht geschieht.

Mitunter wird liberalprotestantisch die Reformation auf persönliche Freiheit und einen eigenständigen Glauben reduziert. Aber damit kommt das Evangelium eben nicht zur Sprache. Ja, mein Glaube mag mir guttun und für mich Sinn machen, aber er führt mich nicht über die Grenzen meines Lebens hinaus. Im eigenen Tod erlischt auch der Glaube.

Dass Gott aber im Kreuzestod seines Sohnes und in dessen Auferstehung lebensentscheidend für mich wie auch die gesamte Schöpfung gehandelt hat, ist das wirkliche Wort, dem mein Glaube gilt. Es wirkt mir Erlösung meiner Sünden und ewiges Leben beim dreieinigen Gott.

Evangelischer Glaube ist mehr als nur unbestimmtes Gottvertrauen oder unbegrenztes Selbstvertrauen, sondern im besten Sinne Wortvertrauen, das sich besingen lässt: „Dein Wort, Herr, nicht vergehet, es bleibet ewiglich.“

Hier mein Text als pdf.

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