Von der Priesterweihe (De captivitate Babylonica ecclesiae praeludium) Von Martin Luther Die Kirche Christi kennt dieses Sakrament nicht, es ist … Mehr
Schlagwort: Priestertum aller Gläubigen
Von Pfarrern und „ihrer“ Gemeinde: „Spreche ich als Pfarrer possessiv von ‚meiner‘ Gemeinde, über die ich das Sagen habe, eigne ich mir das unter Jesus Christus gemeinsam Geteilte eigenmächtig an. Mit gutem Grund ist in der ursprünglichen Luther-Bibel von der ‚Gemeine‘ und nicht von einer untergliedrigen Organisationseinheit ‚Kirchengemeinde‘ die Rede. Mit der ‚Gemeine‘ ist – im Sinne Martin Luthers – eben das Gemeinsame bzw. Gemeinschaftliche, an dem alle Mitglieder qua Priestertum aller Gläubigen partizipieren, hervorgehoben. Egal ob als Pfarrerin oder als ‚Laie‘ Christinnen und Christen sind zuallererst Mitglieder der örtlichen ‚Gemeine‘ Jesu Christi.“
Von Pfarrern und „ihrer“ Gemeinde „Meine Gemeinde“ heißt es aus dem Mund von Christinnen und Christen. Damit wird die eigene … Mehr
Martin Luther über das allgemeine Priestertum aller Gläubigen (An den christlichen Adel deutscher Nation): „Das alles kommt daher, dass wir eine Taufe, ein Evangelium und ein Glaubensbekenntnis haben; denn die Taufe, das Evangelium und das Glaubensbekenntnis, die machen allein geistlich und Christenvolk. So folgt daraus, dass zwischen Laien, Priestern, Fürsten, Bischöfen und, wie sie sagen, Geistlichen und Weltlichen im Grunde wahrlich kein anderer Unterschied besteht als des Amts oder Werks halber und nicht des Stands halber.“
In seiner Adelsschrift von 1520 hat Martin Luther die Unterscheidung von „Geistlichen“ und „Laien“ innerhalb der Kirche grundsätzlich in Frage … Mehr