Als Etty Hillesum (1914-1943) am 7. September 1943 aus dem Durchgangslager Westerbork mit dem Zug in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Reinhold Schneider, Die andere Macht (1951): „Wo das Zeugnis ist, da ist das Gottesreich. Es kann dort nicht sein, wo das klare Zeugnis des Lebens und Leidens nicht ist. Untergehen wird es nicht. Und immer wieder wird es sich erweisen, daß in ihm die Möglichkeit unerhörter, ja der einzigen wahren Freiheit ist. Der zur Freiheit drängende Mensch wird nur in dem einen Falle nicht irren, da er sich hingibt an Christus, um in ihm frei zu werden und für dieses Freisein in Christus alles Weltliche zu opfern bereit ist.“
Die andere Macht (1951) Von Reinhold Schneider In den »Erzählungen eines russischen Pilgers«, die nach dem Bericht eines Unbekannten in … Mehr
Sophie Scholl on Praying 1941: „When I try to pray and reflect on whom I’m praying to, I almost go crazy, I feel so infinitely small. I get really scared, so the only emotion that can surface is fear. I feel so powerless in general, and doubtless I am. I can’t pray for anything except the ability to pray.“
Diary: Draft of a letter intended for her sister Inge but never sent, Blumberg, undated [November/December 1941] I’ve received four … Mehr
Norbert Greinacher, Ich habe Fragen an Gott. Trauerfeier für Carlo Schmid (1979): „Ich glaube, es ist richtiger und menschlicher und christlicher, daß wir uns ehrlich zugestehen: Ich weiß wirklich keine Antwort darauf, warum Carlo Schmid jetzt sterben mußte. Ich weiß im Ernst keine zufriedenstellende Antwort darauf, warum Schmerz und Tod das Leben des Menschen so prägen.“
Ich habe Fragen an Gott. Trauerfeier für Professor Dr. Carlo Schmid am 17.12.1979 auf dem Bergfriedhof Tübingen Von Norbert Greinacher … Mehr
Hans Scholl’s Letter on Prayer (January, 1942): „I’ve no idea what will happen to us when the semester ends in a month’s time, nor do I care in the least. I’ve dropped anchor, come what may, and nothing can really trouble me from now on.“
To Rose Nägele, Munich, January 25, 1942 Dear Rose, My promise was a rash one. Several weeks have gone by … Mehr
Hans Georg Geyer über Karl Gerhard Steck (1978): „Gerade das scharfe Bewußtsein von und für dessen schmerzhafte Unausweichlichkeit aber haben wir nicht zuletzt bei dem Theologen Karl Gerhard Steck lernen können. Die weiten Horizonte anspruchsvoller Gelehrsamkeit sind ihm so wenig fremd wie der unverrückbare Standpunkt in statu confessionis.“
Über Karl Gerhard Steck Von Hans Georg Geyer Karl Gerhard Steck, dem gelehrten und streitbaren Lehrer evangelischer Theologie, am 28. … Mehr
Leszek Kolakowski, Über das Leiden und die Kultur der Analgetika (Die Gegenwärtigkeit des Mythos): „Die Narkotisierung des Lebens ist der Feind der menschlichen Gemeinschaft. Je unfähiger wir werden, das eigene Leiden zu ertragen, desto leichter fällt es uns, fremdes Leiden zu dulden.“
Über das Leiden und die Kultur der Analgetika Von Leszek Kolakowski Zu den wichtigen, wenngleich wenig beachteten Qualitäten unserer Zivilisation … Mehr
Claus Westermann, Gesundheit, Leben und Tod aus der Sicht des Alten Testaments: „Die Gotteserfahrung Israels hat mit der Erfahrung einer Rettung eingesetzt; diese Erfahrung weitete sich ganz von selbst aus: dieser Gott hat alles in Händen. Weil der Retter der Schöpfer ist, der Schöpfer des eigenen Lebens und der Schöpfer Himmels und der Erden, kann alles mit ihm in Verbindung gebracht werden. Dazu bedarf es nicht des Glaubens; es kann gar nicht anders sein, als daß Gott mit allem zusammengehört, was geschieht, auch wenn es widersinnig, empörend ist.“
Gesundheit, Leben und Tod aus der Sicht des Alten Testaments Von Claus Westermann Im Buch Jesaja wird erzählt, wie der … Mehr
Hans Walter Wolff, Faulenzen auf Befehl. Vom Ruhetag: „Der Sonntag will diese Freude des Spiels der Schöpfung weitergeben. Wir dürfen eintreten in einen von Gott bereitgestellten weiten Raum, heraus aus unserer muffigen Enge; das heißt konkret, wir dürfen die Freude aufleben lassen an dem überschwenglichen Luxus an Arten und an Farben, an der verschwenderischen Fülle bunten Lebens und „dass die Vögel viel mehr singen als nach Darwin erlaubt ist“, wie ein heutiger Biologe sagt.“
Faulenzen auf Befehl. Vom Ruhetag Von Hans Walter Wolff Sechs Tage kannst du schaffen, aber am siebenten Tage sollst du … Mehr