Martin Luthers Auslegung des ersten Gebots „Du sollst nicht andere Götter haben“ in seinem Großen Katechismus: „Es ist mancher, der meint, er habe Gott und alles zur Genüge, wenn er Geld und Gut hat; er verlässt sich darauf und brüstet sich damit so steif und sicher, dass er auf niemand etwas gibt. Sieh, ein solcher hat auch einen Gott: der heißt Mammon, das heiß Geld und Gut; darauf setzt er sein ganzes Herz. Das ist ja auch der allgewöhnlichste Abgott auf Erden.“

Auslegung des ersten Gebots: „Du sollst nicht andere Götter haben“ Von Martin Luther Das heißt: Du sollst mich allein für … Mehr

J.F. Gerhard Goeters über Günther Dehn: „Nicht ein wirkungsvolles Lebenswerk, vielmehr die bemerkenswerte Klarheit seiner theologischen und kirchlichen Existenz und die erstaunliche Hellsicht gegenüber seiner Zeit, ihren Erbschaften und Bewegungen, haben ihn der kirchlichen Zeitgeschichte bereits zu ei­ner Symbolfigur werden lassen.“

Günther Dehn (1882-1970) Von J.F. Gerhard Goeters Dehn entstammte einer bürgerlichen, nicht sehr kirchlichen Beamtenfamilie. Der nach dem Lebenssinn suchende … Mehr

Karl Barth, Extra nos — pro nobis — in nobis (1962): „Gerade eigenes Leben eines Menschen ist als christliches Leben nur möglich und wirklich in seiner Einheit mit seinem Ursprung in Jesus Christus. Wir reden von seinem Geheimnis, wenn wir sagen, daß es dort, in Ihm, seinen Ursprung hat, daß es von der dort, in Ihm geschehenen göttlichen Wendung herkommt.“

Extra nos — pro nobis — in nobis Von Karl Barth Ein Christ ist ein solcher Mensch, dem es nicht … Mehr

Julius Schniewind, Der Hauptmann von Kapernaum (Matthäus 8,5-13): „Aber in unserer Geschichte ist der Glaube die Voraussetzung, nicht die Folge der Heilung. Der Gott, um den man weiß, den man kennt, der uns in Jesus begegnet, wird auch im Wunder wiedererkannt und erweist in Wunder und Gebetserhörung seine Macht und Gegenwart.“

Der Hauptmann von Kapernaum Mt. 8,5-13; vgl. Lk.7,1-9; 13,28.29; 7,10 Von Julius Schniewind 5 Als er aber nach Kapernaum hineinkam, … Mehr

Helmut Gollwitzer, Einige Leitsätze zur christlichen Beteiligung am politischen Lebens von 1964: „Weil Gott alle Menschen liebt, darf kein Mensch aus dem Ver­antwortungsbereich unseres Handelns grundsätzlich ausgeklammert werden. Ausgeschlossen ist also das Freund-Feind-Denken als Wesensbestimmung des Politischen, die Pflege des Hasses als Mittel der Politik, die Ausscheidung irgendwelcher Menschen oder Men­schengruppen aus der Nächstenschaft, die Bestreitung des Existenz­rechtes für irgendwelche Menschengruppen.“

Einige Leitsätze zur christlichen Beteiligung am politischen Leben (Zum Abschluß einer Vorlesung über „Christliche Ethik des Politischen“) Von Helmut Gollwitzer … Mehr

Günther Dehns Predigt über Psalm 42,1-6 von 1952: „Der Mensch schreit nach ganz anderen Dingen. Er schreit nach Macht, nach Glanz und Glück, nach der Fülle und dem Reich­tum des irdischen Lebens. Er schreit seine Not heraus, wenn er sich um diese Güter betrogen sieht. Er schreit als Flüchtling, als Ob­dachloser, als Gefangener, als hoffnungslos Erkrankter, als treulos Verlassener. Vielleicht wird auch der Name Gottes dabei genannt, aber dann nur im Ton der Anklage.“

Predigt über Psalm 42,1-6 Von Günther Dehn „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu … Mehr