Wie manche Naturwissenschaftler respektlos über andere Menschen und deren Leben zu reden wissen, zeigt James D. Watsons in seinem Vortrag … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Karl Barth, Einführung in den Heidelberger Katechismus (1938): „Der Schluß des Heidelberger macht deutlich, worum es im Ganzen gegangen ist: dass Dein heiliger Name ewig soll gepriesen werden (Frage 128)! Und Frage 129: «Das soll wahr und gewiß sein, denn mein Gebet ist viel gewisser von Gott erhört, als ich in meinem Herzen fühle, dass ich solches von ihm begehre.» Die Größe Gottes ist immer erhaben auch über das Beste – das Gebet – was vom Menschen zu sagen ist!“
Einführung in den Heidelberger Katechismus[1] Von Karl Barth Es ist wichtig, beim Studium des Heidelberger Katechismus die Absichten des Büchleins … Mehr
Søren Kierkegaard über das Gehen in einem Brief an seine Schwägerin Sophie Henriette Kierkegaard (1847): „Verlieren Sie vor allem nicht die Lust zu gehen; ich gehe mir jeden Tag das tägliche Wohlbefinden an und entgehe jeder Krankheit; ich habe mir meine besten Gedanken angegangen, und ich kenne keinen Gedanken, der so schwer wäre, dass man ihm nicht entgehen könnte.
Über das Gehen. Brief an die Schwägerin Sophie Henriette Kierkegaard (1847) Von Søren Kierkegaard Liebe Jette! Es ist mir lieb, … Mehr
Fridolin Stier zum Übersetzen der Bibel (Postscriptum zu Das Buch Ijob. Hebräisch und Deutsch, 1954): „Der Übersetzende weiß, dass sein Tun an der Inkommensurabilität der Sprachen scheitert. Was zu tun bleibt, was getan werden muss, das ist der Versuch, zu vermitteln, einen leidlichen Kompromiss, eine annähernde Verständigung zu erwirken. Dabei ist die zu übersetzende Sprache in possessione, ihr steht es zu, von der anderen das weiteste Entgegenkommen zu verlangen. Sie verpflichtet den Übersetzer, diesem Anspruch zu willen seine Muttersprache aufs heftigste um das Wort zu bedrängen, das er braucht, um das Wort gerade, das die sonst überreiche ihm karg zu weigern scheint. Vielleicht hat sie das Gebrauchte in der Fülle ihres Gebräuchlichen nicht, oder fehlt es ihr ganz, dass sie es nicht einmal ihren Lieblingen zu geben wüßte, geschweige ihren Bettlern… Versagen muß sie viel, so oft und so willig sie auch ihr Bestes gibt. Manchesmal, nur selten geschiehts, dass die Genötigte ein Wort gewährt, das sich nur schüchtern in den engeren Kreis ihrer allüblichen Wortkinder traut und fürchtet, als Fremdling verpönt zu werden.“
Zum Übersetzen der Bibel Von Fridolin Stier Wer um das biblische Wort ringt, hat seinen harten Kampf mit den Wörtern … Mehr
Tagesgebet zum Sonntag Trinitatis, 12. Juni 2022
Himmlischer Vater,Du unser Gott,Du hast uns als Menschenauf Gemeinschaft hin geschaffen. Jesus Christus,Du unser Heiland,tritt in unser Leben ein,verbinde uns … Mehr
Dietrich Ritschl über den Heiligen Geist (1983): „Im Westen hat man auch mit der eigenmächtigen Zufügung des Wortes »filioque« ins nizänische Glaubensbekenntnis den Geist als vom Vater »und dem Sohn« ausgehend definiert, so als sei er die Verlängerung oder die Stellvertretung Christi. Der Osten hat dagegen bis heute stark protestiert, dort hält man an der ursprünglichen, stärkeren Unterscheidung von »Sohn« und »Geist« fest, die beide direkt vom Vater ausgehen. Das erlaubt den Gedanken, dass der Geist auch außerhalb der Kirche wirkt.“
Heiliger Geist Von Dietrich Ritschl 1. Der Ruf nach einer neuen Entfaltung einer eigenständigen Lehre vom Heiligen Geist ist bei … Mehr
Dietrich Bonhoeffer, Was heißt die Wahrheit sagen? (1943): „Lüge ist Widerspruch gegen das Wort Gottes, wie er es in Christus gesprochen hat, und in dem die Schöpfung beruht. Lüge ist demzufolge die Verneinung, Leugnung und wissentliche und willentliche Zerstörung der Wirklichkeit wie sie von Gott geschaffen ist und in Gott besteht, und zwar soweit dies durch Worte und durch Schweigen geschieht.“
Fragment eines Aufsatzes: Was heißt die Wahrheit sagen? Von Dietrich Bonhoeffer Von dem Zeitpunkte unseres Lebens an, in dem wir … Mehr
Reinhold Schneider, Daniel in der Löwengrube (1953): „Wir können einen Menschen in seinem ganzen Sein nicht verneinen, wie stark auch in ihm das Böse sein mag; wir können von einer Tat, einer Absicht sagen, daß sie böse seien — und müssen es wohl in vielen Fällen —, von dem Menschen, der auf diese Weise handelt oder strebt, können wir es nicht. Das Letzte bleibt in ihm, das er von Gott empfangen hat; an die Rettung dieses Letzten vor dem Bösen sind alle, ohne Ausnahme, verpflichtet.“
Daniel in der Löwengrube (1953) Von Reinhold Schneider Im Dom zu Worms zeigt ein Steinbildwerk des ausgehenden 12. Jahrhunderts den … Mehr
Über die Sitz(un)ordnung in der Kirche: „Eine versessene Gesellschaft sind wir – im wahrsten Sinne des Wortes, und das auch in der Kirche, obwohl in den Evangelien für die Zuhörer Jesu kein gestuhltes Sitzen vorgesehen ist.“
Über die Sitz(un)ordnung in der Kirche Eine versessene Gesellschaft sind wir – im wahrsten Sinne des Wortes, und das auch … Mehr