In Hongkong hatte ich wohl 2006 John Stott in St. Andrew’s in Kowloon predigen hören. Schon 85 Jahre alt war … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Philipp Melanchthon, Unterricht der Visitatoren (1528): „Das dritte Stück christlichen Lebens ist: gute Werke tun, wie Keuschheit, den Nächsten lieben, ihm helfen, nicht lügen noch betrügen, nicht stehlen, nicht totschlagen, nicht rachgierig sein, nicht mit eigner Gewalt sich rächen usw. Darum sollen abermals die zehn Gebote fleißig gepredigt werden, denn darin sind alle guten Werke verfasst, und heißen nicht allein darum gute Werke, dass sie dem Nächsten zugut geschehen, sondern auch, weil sie Gott geboten hat, weshalb sie Gott auch Wohlgefallen.“
Unterricht der Visitatoren (1528) Von Philipp Melanchthon Die Reformation hatte in Kursachsen die Gemeinden ergriffen, ohne daß von oben her … Mehr
Friedrich Westermayer über Eitelhans Langenmantel, Augsburger Wiedertäufer, der 1528 in Weißenhorn hingerichtet wurde: „Langenmantel vertrat keine bestimmte Gruppe, geschweige denn bildete er eine solche, sondern ihm ging es darum, dass der Erkennungsgruß der Wiedertäufer: ‚Gott grüß dich, Bruder im Herrn!‘ mit der Antwort: ‚Dank dir Gott, Bruder im Herrn!‘ zur Wahrheit in dieser Welt werde. Wenn ihn der Pfarrer Johann Schneid von Heilig Kreuz mit dem Titel ‚Ritterlicher Christ‘ bezeichnet, so hat er damit das Rechte getroffen. Langenmantel kämpfte mit ehrlichem Willen und Einsatz seiner Persönlichkeit um die Herrschaft Christi auf dieser Welt.“
Am 12. Mai 1528 wurde der Augsburger Patriziersohn und Wiedertäufer Eitelhans Langenmantel in der Fuggerstadt Weißenhorn wegen seines Glaubens hingerichtet. … Mehr
Wilhelm Vischers Gebet zur Schöpfung im Anschluss an Psalm 104 (1944): „Zeige uns die Vögel, wie sie leben auf ihrem Zweige, und lehre uns durch sie, daß wir als deine Kinder leben dürfen“
[Du unser Gott],gib uns unser täglich Brot! uns allen!Lehre uns neu, deine Geschöpfe werden!Gib uns doch deinen Geist,der uns sagt, … Mehr
Klaus-Peter Hertzsch, Du schönes, sommerliches Land: „Die Ernte reift im Land. Es reift unmerklich / aus dem Vergangenen, was kommen soll. / Wer kärglich sät, der erntet kärglich. / Doch Gottes Scheuern werden reich und voll.“
Du schönes, sommerliches Land Du schönes, sommerliches Land,du schöne Zeit.Das liegt nun alles fest in Gottes Hand:das Kommende und die … Mehr
Wilhelm Vischer, Das Geheimnis Israels. Eine Erklärung der Kapitel 9-11 des Römerbriefs (1948): „Das einzige, was dir zu tun bleibt, ist glauben und bekennen. Bekennen heißt im Griechischen wörtlich „das gleiche sagen“, in diesem Fall also sagen, was Gottes Wort und Geist dir sagen: Jesus ist der HErr. In ihm ist der rettende Name Gottes kundgetan, das Tetragramm des Alten Testaments ist „vokalisiert“ als „Jesus“, und jeder, der das ausspricht, verfügt über die Wundermacht eines Baal schem tow.“
Das Geheimnis Israels. Eine Erklärung der Kapitel 9-11 des Römerbriefs[1] Von Prof. D. WILHELM VISCHER, Montpellier Einleitung Das „Geheimnis Israels“ … Mehr
Ludwig Schlaich über das vermeintlich lebensunwerte Leben (1941): „Schließlich aber sind wir Menschen weder berechtigt, von Gott gesetztes Leben eigenmächtig zu zerstören, noch befähigt, den von Gott gewollten Sinn eines solchen Lebens zu erkennen, sondern haben uns an Jesu Wort zu erinnern: „Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“ (Matth. 25, 40)“
Da mögen manche Formulierungen gegenwärtig schwer erträglich sein. Und doch war es der Verfasser, Ludwig Schlaich, der sich als Leiter … Mehr
Gerhard Friedrich, Julius Schniewind, ein Lehrer der Kirche: „Wenn man vom Ende her das Leben Schniewinds betrachtet, so ist es, als ob die Gestalt seines Lehrers Martin Kähler ihn bis zu seinem letzten Atemzug begleitet hat. Es ist schon darauf hingewiesen worden, daß beide sehr spät im gleichen Lebensalter in ein Ordinariat berufen wurden. Schniewind hat durch seinen persönlichen Einsatz den Leitsatz von Kähler erfüllt: aliis in serviendo consumor.“
Julius Schniewind, ein Lehrer der Kirche Von Gerhard Friedrich Julius Schniewind wäre am 28. 5. 1983 hundert Jahre alt geworden. … Mehr
Als Papst Pius IX. 1863 den bayerischen Priestern den Bart verboten hatte … Schreiben des apostolischen Nuntius an den Erzbischof von München-Freising: „Jetzt erklärt er, dass er diese Art von Innovation absolut missbilligt, zumal in diesen traurigen Zeiten nicht wenige vom Innovationsgeist verführt werden und man leicht von einer Innovation zur nächsten übergehen kann. Da dies so ist, freute es Seine Heiligkeit, mir wie allen bayerischen Leuten Befehle zu erteilen.“
Schreiben des Apostolischen Nuntius an den Münchner Erzbischof in Sachen Barttracht von Priestern (1863) Dem vortrefflichsten und ehrwürdigsten Herrn Erzbischof … Mehr