Gesundheit, Leben und Tod aus der Sicht des Alten Testaments Von Claus Westermann Im Buch Jesaja wird erzählt, wie der … Mehr
Autor: Jochen Teuffel
Hans Walter Wolff, Faulenzen auf Befehl. Vom Ruhetag: „Der Sonntag will diese Freude des Spiels der Schöpfung weitergeben. Wir dürfen eintreten in einen von Gott bereitgestellten weiten Raum, heraus aus unserer muffigen Enge; das heißt konkret, wir dürfen die Freude aufleben lassen an dem überschwenglichen Luxus an Arten und an Farben, an der verschwenderischen Fülle bunten Lebens und „dass die Vögel viel mehr singen als nach Darwin erlaubt ist“, wie ein heutiger Biologe sagt.“
Faulenzen auf Befehl. Vom Ruhetag Von Hans Walter Wolff Sechs Tage kannst du schaffen, aber am siebenten Tage sollst du … Mehr
Tagesgebet zum 8. Sonntag nach Trinitatis, 7. August 2022
Herr Jesus Christus,inmitten unserer Welt,in aller Dunkelheithat die Friedensherrschaft des himmlischen Vaters schon begonnen.Salz der Erde und Licht der Welt … Mehr
Franz Kafka in einem Brief über die menschliche Ehrfurcht und die eigenen Schmerzen (1903): „Verlassen sind wir doch wie verirrte Kinder im Walde. Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von den Deinen. Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüßtest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich. Schon darum sollten wir Menschen voreinander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehn wie vor dem Eingang zur Hölle.“
Franz Kafka in seinem Brief an Oskar Pollak vom 8. November 1903: Verlassen sind wir doch wie verirrte Kinder im … Mehr
Paul Ludwig Landsberg über den Stierkampf als Sinnbild tödlichen Lebens (Die Erfahrung des Todes, 1935): „So enden wir alle hienieden mit dem Tode. Jeder Kampf gegen ihn ist im voraus verloren. Der Glanz eines solchen Kampfes kann nie in seinem Ausgang liegen, sondern nur in der Würde der Handlung selbst. Das Definitive ist das Unvermeidliche. Im Geschehen des Stierkampfes hat das Tier die Rolle des Menschen inne, und der kämpfende Mensch übernimmt die Rolle einer Gottheit oder eines Erzengels, die Rolle des Dämons. Er rächt sich, unter dem Joche des Verhängnisses zu sein, indem er sich selbst zum Verhängnis eines Andern macht. Dies eine Mal ist er es, der weiß und der voraussieht, weil er es ist, der vollziehen wird. Auf diese Weise verbirgt er sich selbst für zwei Stunden seinen eigenen Tod, den er nicht vermeiden kann, indem er sich zum Herrn über den Tod eines Stellvertreters macht.“
Vom Stierkampf als Sinnbild tödlichen Lebens Von Paul Ludwig Landsberg Von Mai 1934 bis Juli 1936 unterrichtete Paul Ludwig Landsberg … Mehr
Hannah Arendt über die Versöhnung (aus ihrem Denktagebuch vom Juni 1950): „Nur wenn man nicht mit der verlogenen Lautverstärkung, als sei die eigene Stimme Gottes Stimme, urteilt, kann man ein Leben ohne Rache und Verzeihung, die ja beide Gottes Zorn und Gottes Gnade nachzuahmen vorgeben, aushalten.“
Über die Versöhnung Von Hannah Arendt Juni 1950 Das Unrechte, das man getan hat, ist die Last auf den Schultern, … Mehr
Psalm-Gebet aus Qumran: „Du hast uns wunderbar getragen auf Adlers Fittichen, / und du hast uns zu dir geführt, / wie ein Adler seine Jungen ermuntert.“
Psalm-Gebet aus Qumran Wir bitten dich, erinnere dich,daß wir dein Volk sind.Du hast uns wunderbar getragen auf Adlers Fittichen,und du … Mehr
Hannah Arendt über Händels Messias in ihrem Denktagebuch: „Aller Anfang ist heil, um des Anfangs willen, um dieses Heiles willen, hat Gott den Menschen in die Welt hinein geschaffen. Jede neue Geburt ist wie eine Garantie des Heiles in der Welt, wie ein Versprechen der Erlösung für die, welche nicht mehr Anfang sind.“
Über Händels Messias Von Hannah Arendt Händels Messias. Das Halleluja nur zu verstehen aus dem Text: Es ist uns ein … Mehr
Gerhard Sauter, Ermutigung zum Reden von Gott. Lehrpredigt über den ersten Artikel des Augsburger Bekenntnisses: „Wir treffen dann auf Gottes Gegenwart, wenn unser Blick sich verdunkelt und wir neu sehen lernen müssen. Ruft diesen Gott an, wo ihr auch seid und wohin ihr geratet, und ihr werdet erkennen, wer er ist.“
Ermutigung zum Reden von Gott. Lehrpredigt über den ersten Artikel des Augsburger Bekenntnisses Von Gerhard Sauter Zuerst wird gemäß dem … Mehr